Ausgabe 
21.4.1798
 
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tilg Kaferwürmer verborgen bleiben kön- nen; es dürfte auch ,

2) zwischen zweien Furchen keme liegen bleiben, ^enn sonst dienten diese, den m ihr hausenden Käferwürmern zum Schutt und sichern Aufenthalt; . .

3) hinter jedem der ackert, muß jemand gehen, der weder viel versäumt nochvut kostet z- B. ein Knabe , oder em Mav- then, und dieses muß die aus dem durch den Pflug umgerissrnen Erdboden heraue- fallenden Käferwürmer entweder sogleich lödten, oder in einem Gefase samm.en, und dann in das Wasser schütten, oder auf eine andere Art umbringen, ^m Wajs ser fallen diese Würmer sogleich zu Boden und sterben ; man hat also nicht zu furch­ten , daß sie wieder daraus entkommen dürften. Wenn man die aufgetesenen Würmer auf einen harten Weg schüttet, so ist das auch eine bequeme Art sie umzubrin» gen, denn sie können nicht wieder in die Erde kriechen, und sterben nach einigen La gen Weil sie aber alsdann leichtlich und in großer Menge von den Schwemm kön­nen gefressen werden , denen sie schädlich seyn sollen, so habe ich diese Art , die oft erwähnten Würmer zu todten, lieber nicht empfohlen _ ..

4) Bei der Bestellung der Felder Mit Kraut, Kohlrüben und Runkelrüben, sollte man die in den gemachten Stufen sich etwa findenden Käferwürmer auch auflesen und tödten; nicht weniger sollten

bei den noch nicht gegrabenen oder «rackerten Krautlandern die bei der Zurich­tung dieser Stücke und bei der Besetzung derselben sich findenden Würmer fieisig auft gelesen und weggeschafft werden. Auch hätte man _ Ä k

6) bei dem Hacken deS Krauts, der Kohlrüben und Kartoffeln, beidemHauf- feln der lezten, und dem Gaten der gelben Rüben keinen sich findenden Kaferwmm beim Leben zu lassen.

7) In den Kleefeldern kann man, nach meiner Meinung, zu Erhaltung der dar­auf befindlichen Gräser« nichts weiter thun, als daß man die Stellen, wo die Pflan­zen verderben, umhackt, und dir Würmer, die man dort findet, tödtet, damit sie nicht weiter kriechen und mehr schaden.

8) Sobald man gewahr wird, daß auf einer dürren Wiese das Gras auf einer Stelle verwelkt, schäle man den verdorr­ten Rasen ab, und tödte die darunter sich findenden Würmer, oder suche die Wiese, wo es möglich ist unter Wasser zu setzen, um den noch gesunden Rassen zu erhalten.

Der Verfolg künftig.

Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.

1) Künftigen Donnerstag, als dm 2Üten dieses, Nachmittags-Uhr, sollen aut'dem hiesigen Kanzleibau, nachbemeldte, von weiland Hrn. Pfarrer Kempf von Ulf hcrrührige, den Kindern des Herrn Pfarrer Rumpfs von Affenhe,m zugefal- lenr, in dahiesigem Bann gelegene Guther- stücke, als

1) 3/4 Morg. la Rut. Wiese im Gän-s winket, neben Frau Oekonomus Handwer- kin gelegen,

2) i^Morg. i8Rut. gSch. Wiese über der Gansbach bei Wieseck, an Wilhelm Schwan gelegen, zehendfrei,

3) t/4M. 28 R. 5 Sch. Wiese daselbst an ebendemselben, auf die Opferwiese sto- sind, zehendfrei,

4) 1/4 M. ioR 6 Sch. Acker auf der Rothenhohl, an Frau Waldinspektor Sei- pin gelegen,

5) 5/4 M. zi R. 3 Sch. Acker am Mit­telweg, neben derselben gelegen,

6) 3/4 M. 30 R. z Sch. Acker amWeyer nach dem Wald zu, »eben N. Noüin ge- US,n< 7)V4