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eine Berechnung bchufügm, will aber, um nicht unnöthigerweise roeitläuftig zu werden , hierinnen und um so weniger vor- greifen, als dar hierüber gesagte hinreichend ist, ein jeder auch, der zum Hchlz- ersparen einen Sinn hat, die deefalsigen Proben leicht selbsten wird anstellen können. Wehe thut es mir allemal, wenn ich in ein Haus trete und das Holz in denen geöffneten Oefen glühen sehe , dessen Hitze so unverantwortlicherwrise in den Schornstein verlohren geht und es mir unbe- «reiflich, wie die Hausvater und Mutter so verschwenderisch mit dem so langsam zu ersetzenden Holze seyn können? Was mag aber wohl Vie Ursache eines solchen Kontrast» seyn und wie stünde einem solchen Unfuge abzuhelfen? Entweder ist des Re- tensenten Meinung im Novemberstuck der allgemeinen Litteraturzeitung von 1797-., „daß nemlich die Holznoth noch hoher stei- „ gen müsse, ehe die Menschen zwcckma- „sigere Anstalten zu Holzersparungen ttef- „ fen würden " gegründet, oder der Fehler liegt in der Erziehung und Mangel an Kenntnis der Schützbarkeit des Holzes. Ich will hierüber zwar keinen entscheiden- Len Ausspruch wagen; so viel ist indessen gewiß, daß dem Gesinde, welche vom ÄZerthe des Holzes eben so wenig Begriffe haben, als selbige sich um den Nutzen des Brodherrn zu bekümmern pflegen, freie Hande und mit dem Holze und Einheitze- qeschafte zu schalten und zu walten gelassen wird, wie sie wollen. Von leztern habe auf die Frage, warum die Ofenthu- ren beim Einheitzen nicht zugehalten würden, wohl gar die Antwort erhalten, daß ihre Brodherrschaft solche» verboten hätte, welche» von diesen, ohne zureichenden Grund angeben zu können, auch nicht in Abrede gestellt werden konnte, ohnqeachtet von selbigen über Seltenheit und Tbeurungde» Holze» verschiedentlich bittere Klagen geführt wurden,
Die zwftle Frage, wie dem Unwesen, die Oefen beim Einheitzen nicht offen zu lassen, zu steuren seyn mögte? dürfte wohl nicht so leicht zu beantworten ftyn. Gesetze und Verordnungen desfalls verzuschla- een und zu geben wäre zwar ein leichtes, aber die Befolgung derselben zu erhalten, würde desto mehreren Schwierigkeiten unterworfen seyn. — „Oeftern Belehrungen „über die Holzersparungen, welche durch „so einfache als wenig Mühe und geldko- „stende Mittel erhalten werden können, „nebst anhaltenden Beispielen, womit Be- „amte, Prediger, die Forstbediente selb- „sien, wie auch die Schullehrer , dem „Landmanne und Stadter vorgehen, von „ lcztern auch denen Kindern bei dem Schul- „ unterrichte begreiflich gemacht und daran n gewohnt werden müßten, würden wahr- „scheinlich von bksserm Nutzen seyn, al» ,-alle Zwangsmittel und Befehle"; allein bei vielen wird eben so verschwenderisch mit dtm Holze umgegangen, wie bei dem Land, manne selbst, indem ein jeder zu denken pflegt: Wenn tu nur bei deinen Lebzeiten hinlänglich Holz hast, was kümmert dich der Staat und die Nachkommenschaft, dazu wachst Holz und Unglück alle Tage, und was dergleichen Spruchwörterchen mehr sind. Man sollte desfallö in der That einem jedweden Brennholzsollic-tan- ten , weicher sich beschneite, mit seinen» bisherigen Holz n'cht auekcmmen zu können, befragen: Ob derselbe auch beim Ein» heitzen seine Ofenrhüren gehörig zuhalten ließe? und im Nichtbejahungsfall vor der Hand darauf verweisen, um erst zu versuchen, ob demselben alsdann sein bisherige» Holzquantum nicht hinreichen würde.
Der Verfolg künftig.
Bekanntmachung von verschiedenen Sacken.
i) Ein vor dem Wallthor an dem Wiesseckcr Weg gelegener Garten, in dem
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