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Die zweite Periode vom Ende des zweiten bis zum zwölften, vierzehntes Jahre.

i) Man beobachte die Gesetze der Reinlichkeit, des kalten Waschens, des La­dens, der leichten Kleidung, des Beben­in freier Luft, eben so fort, wie in derer, sten Periode.

2) Die Diät sey nicht zu ausgesucht, gekünstelt oder zu strenge. Man lhut am besten, die Kinder an alles zu gewöhnen, und nicht zu viel und nicht zu oft. Wenn die übrige Libcnsordnunq damit überein» stimmt, können auch darinn -die Bauers* kinder zum Muster Dienen. Ein Haupt­stück guter Erziehung ist , einerlei Ton zu beobd)ad)ten und feine contrastirende Be- handiungvweistn zu vereinigen. L-cke- reien sind ihnen tn mehrerer Rücksicht un- dieni'ch. r

3) Körperliche Muskularbeweaung tritt nun als em Hauptstuck der physischen Erziehung etn.

Der Verfolg künftig.

Bekanntmachung non verschiedenen Sacken.

l) Es wird in einer Stadt, einige Meilen von hier, em junger Mann von gefitztem Charakter gesucht, welcher der Französischen Sprache vollkommen mäch­tig ist und die Stelle eine» Lehrers dersel­ben bey m-hreren Familien versehen kann. Sollte sich Jemand finden, welcher zu ei­ner solchen St'lle Lüsten und Kenntnisse genug hätte, so ist das Weitere nebst den sehr annehmlichen Ledingungen bey Aus­geber dieses zu erfragen.

2) Ein Mensch von zwei und zwanzig Jahren, der Rechnen und Schreiben ver­steht, dabei in Garten arbeitet, wünscht in Herren Dienste zu treten. Die Krie­gerische Buchhandlung giebt wettere Nach­richt von ihm.

2hn abgewichenen Jahre 1797-, li"d fol­gende Beförderungen bei htcstger Zürstl. Regierung geschehen:

Die Candidati iuris, von Hert und Müller au« Giesen, Reitz au« Romrod, sodann Fech aus Arolsen, ha­ben Den Aeceß beim Regierung«-Sekreta­riate erhalten.

Die SecretariatS-Aceessisten, Ouvrier und Suee, sodann derFurstl. Braunfelsische Cabinetv-Secretar Grol- mann , sind als Advokaten, und beide leztere zugleich al« Defenfores beim pein­lichen Gerichte angestellt

Der Regierung« - Advokat Minni- a e r 0 d e ist als Amtmann zu Cleeberg und n , .

Der Sekretariat« - Acc-ssstst L i n d r zum Kanzlei - Secrelär befördert sodann

Der Notar und bisherige Aceessift in der Schreibstube Georg Melchior Lam- pu«, ist zum Regierungs- und Consisto- rial - Canzellist gnadigst ernannt und endlich

Der Skribent Fuhr, au« Homberg an der Ohm, al« Accessist in der Schreib­stube bestellt worden.

Der Dodtor medicinae ie« , au« Giesen, ist zum Amtvphysico in Gladen­bach befördert worden.

Gottesdienst am 7. Januar.

In der St Pancratiuskirche. Mor­gen« Herr Superintendent Bechtold. Nach­mittags Herr Suverintendent Müller.

In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittag Herr Supe­rintendent Schulz.

Morgen den 7 Ian bat das Frisch backender Beckermeister Jughard, in der Wallpförter Strafe.

Gebohr-