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buS) , ein Genueser, Amerika , ober die neue Welt. 1512 theilte Kaiser Maxi­milian L ganz Deutschland in gewisse Kreise ab. Anno 1517 fangt Luther an, den päpstlichen Ablaß anzugreifen, und die Religion zu verbessern. 1519 thut dies Ulrich Zwingli in der Schweiz ebenfalls. Im Jahr 1530 den 25 Junius Übergaben die Evangelischen Reichsftäude Kaiser Earl dem Fünften auf dem Reichstage zu Augs­burg chr Glaubensbekenntnis, das daher die Augspurgische Confession heißt. Nach dem i5g6erfolgten Ableben Lulherskommt es zu einem Kriege zwischen den Evange­lischen und Katholischen; er heißt der schmakkaldische Krieg, welchen der 1555 zu Augsburg geschlossene erste Religionsfriede beendiget. Das Jahr 1572 zeichnet sich durch eine der entfttzlichsten Begebenheiten aus, nemlich durch die so benannte Pari­ser Bluthochzeit oder Bartholomäusnacht, tvorinn auf Befehl König Karls des IX. bei Gelegenheit der Vermahlung seiner Schwester mit dem Könige Heinrich von Navarra, zu Paris und andern Orten mehr als 30,202 Protestanten grausam er­mordet worden. 1586 kamen die ersten Kartoffeln aus Amerika nach Europa, wur­den aber erst 1650 in Deutschland bekannt. 1618 gieng der dreisigjährige Krieg an. Das Jahr 1638 ist merkwürdig, weil dar­in n der Westphalische Friede, nach dem so verderblichen zo jährigen Kriege, zu Oßna- brück geschlossen , und dadurch den Evan^ gelischen völlige ReligionS - und Gewissens­freiheit versichert worden. 1701 setzte sich der Churfürst von Brandenburg, Frie­drich III. die Krone zu Königsberg auf, und wird unter dem Namen Friedrich l. König von Preussen. 1731 wandern viele tausend evangelische Salzburger aus ihrem Vaterlande. Von 1756 bis 1763. dauert der siebenjährige Krieg, der durch den zu Hubeftsburg in Sachsen den 15. Februar 176z. geschlossenen Frieden feine

Endschaft erreicht. 1772 geht die erste Theilung von Polen vor. 1595 ben 25 November entsagt Stanislaus August förmlich dem Polnischen Thron^ und tritt das Königreich an Oestreich, Rußland und Preussen ab. Anno 1793 den 2l Ian. wwd Ludwig XVI. König von Frankreich durch die Guillotine hingerichtet, die kö­nigliche Regierung adgeschaft und Frank­reich in eine Republik'umgeschaffen.

Em Mittel, wund gestoßene Schien­beine bald;u heilen.

Man stößt sich nur gar zu ost, zu­mal im Finstern an das Schienbein. So oft dieser Fall vorkomwt, so ist man auch in Gefahr ihn erheblich zu machen. Man darf nur die gestoßene, von der Haut ent­blößte Stelle wie eine andere Wunde mit Salben oder Pflaster behandeln, so hat man einen offenen Schaden, VerMonate läng währen kann, der Schmerzen und übrigen Folgen nicht zu gedenken. Legt man hingegen ein Läppchen oder ein Stück­chen Fließpapier, in Brantwein, Essig oder Arquebusade getaucht, darüber, der Schade mag auch noch so groß seyn , läßt das Papier bis zur völligen Heilung liegen, und bk feuchtet es nur von Zeit zu Zeit, wenn es zu trocken werden will mit Brant­wein oder dergleichen, sodaß keine Luft dazu kommt, und keine Eiterung erregt wird, so kommt man in wenig Tagen davon.

Das leichteste Mittel gegen das YU\tn» bluten.

Man darf nur den kleinen Finger der­jenigen Seite, deren Nasenloch blutet, zwi­schen dem Nagel und dem ersten Gelenke mit einem Zwirnfaden festbinden. Diese- Mittel, so unbegreiflich es auch scheinet, fehlt nicht, wenn es recht gemacht wird.

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