Ausgabe 
30.12.1797
 
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einer Werkstätte, wormnen tt bei allen Mängeln, Leidenschaften unD Krankheiten derselben mit leidet, nicht den Grab von Vollkommenheit und Festigkeit erhallen kann, zu dem es bestimmt war. Wlewe- nrge vermögen, sich wollüstiges Leben und Diatfehler zu versagen, die Schaden brin­gen 3

i) Schwächliche und äusserst sensible Personen sollten gar nicht hnrathen; ober ein Mann sollte, bei der Wahl seiner Gat­tin , vorzüglich mit daraus seheri.

2) Wenigstens sollten die Weiber in diesem Zeiträume, eine gute physische und moralische Diät beobachten.

3 Aber auch andere Menschen und besonders die Manner sollten eine Schwan­gere immer au» diesem Gesichtöpuntte be­trachten.

H. Vernünftige physische Erzre-» hung.

Hauptsächlich die physische Behand­lung m den ersten zwei Jahren des Leben- ist ein äusserst wesentliches Stück jut Ver­längerung des Leben» Dieser zweite Dul­dung» und Entwickelungsprojkß hat auf die Vollkommenheit und Dauer de» gan­zen Lebens einen erstaunlichen Einfluß.

i) Alle Organe müssen gehörig orga- nisirt und zu dem möglichsten Grad der Vollkommenheit gebracht werden. Eine gesunde Laune gründet man am besten, durch reine Luft; einen gesunden Magen, durch gesunde, gut verdauliche, nahrhafte, ober nicht zu starke, rechende oder gewürzte K st; eine gesunde Hauk, durch Reinlich» feit, Waschen, Badenreine Luft.

Von Ott praktischen Ämrfr das Leben zn verlängern.

(Auszug aus Hufelünd.)

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II. Abschnitt. Verlängerungsmittel Des Lebens.

I. Gute physische Herkunft.

Verfolg.

r) DerAugenblick der Zeugung. Aus­serordentlich kräftig wirken, in den Au, genblicken, zwei Seelen und zwei Körper auf ein dritte» Wesen, welches sich vor­züglich nach dem Muster seiner Schöpfer bilden muß, und,zwar so, weichem Körper - und Gemuths«Zustande sich die­selben in diesem Augenblicke befanden. Man könnte leicht dif auffallendsten Beweise hier- über sammlen. Nicht leicht werden Eitern, in den Augenblicken, wo sie .Kinder ge­zeugt haben, auch in allen Stucken gleiche Disposition gehabt haben, daher manauch nicht leicht Geschwister antreffen wwd, welche sich in allem ganz gleich sind. D»e traurigen Beispiele von Kindern, weichem Der Trunkenheit erzeugt wurden, setzen diese Sache vollends gänzlich äusser Zwei­fel EL möchte daher sehr wichtig seyn, jm Ehestand auch vorzüglich diessm Mo­ment nur einen solchen Zeitpunkt zu w.d- we.i , wo da» Gefühl gesammleter Kraft,, feuriger Liebe und eine» frohen sorgenfreien GrMÜth», von beiden Seiten dazu auf­ruft.

3> Der Zeitraum der Schwangerschaft. Nicht blos die Constikuuonder Muti-r, <ondein auch alle anderen vortheilhaften . - k . ... .

vder nachtheiligen Einwirkungen, wah- 2) Die successive Entwickellmq der rend de» Zeitraums der Schwangerschafe, physischen und geistigen Kraft, beruht eben- müssm von üotküM-ra Emfluß aus die fall» auf dem Baden, der freien Luft und Bjlyuna und das Leben und die Ge» körperlichen Bewegung.

fundh tt des^neuen Geschöpfs seyn Es , 3) Eben dadurch wird daSKrankheitS- jst vfs enbar unmöglich, daß ein Kind in gefühl abgehärtet. 4) Alle