Ausgabe 
23.9.1797
 
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Septem ber.

Brumaire.

,-Sepr.

15. Quintidi,

23. Ott.

I. Primidi.

16. Sept.

50. iJecadi.

31 Oct.

io. Decadi.

J

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November.

17. Sept.

I. Primidi.1

1. Nov.

II. Primidi.

iS. Sept.

2. Duodi.

20. Nov.

30, Decadi.

19. Sept.

3. Tri di.

F r i m a 1 r c.

20. Sept.

4. Qtiartidi.

2k. Nov.

I. Primidi.

2l-Sept.

5. Quintidi.

30 Nov.

10. Decadi.

A n. 6me-

December.

Ven demairc.

i. Dec.

II. Primidi.

22. Sept.

I, Primidi.

20. Dec.

30. Decadi.

30. Sept.

9. Nonidi.

N i v 0 s e.

Oct ober.

21 Dec.

I. Primidi.

1. Oct.

io. Decadi.

31. Dec.

II. primidi.

2l.Oct.

30, Decadi.

wllsii Maserfarben.

Der durch essigsaure Dampfe erhal­tene weisse Bleikalch, oder das Bleiwciß hat als Malerfarbe betrachtet, verschiedene wichtige Fehler/ die die Versuche/ seine Stelle durch andere Farben zu ersetzen/ nicht ünnöthiq zu machen scheinen. Es wird mit der Zeit bei dem Zutritt der kuft schwarz und schmuzig. Ungleich wichtiger ist je­doch der Nachtheil, den es auf die Ge­sundheit der Menschen äussert. Bleikoli­ken und andere schreckliche Zufalle sind daS gewöhnliche Looö derer, die den Gebrauch desselbigen bei ihren Arbeiten nicht entbeh­ren können Wenn die üblen Folgen, wo­mit die Menschheit durch die Bleiglasuren heimgesucht wird/ noch ungewiß sind, so sind diese/ die durch die Bleikalche, als Farben, verursacht werden, ganz gewiß und unausbleiblich. Vielleicht ist es da­her keine undankbare Arbeit , wenn man auf Mittel denkt, die Malerfarben aus Blei durch andere eben so schöne, dauer­hafte uno wohlfeile zu ersetzen Das Blei­weiß müßte, weil es am meisten im Ge­brauche ist, vorzüglich und zuerst verdrängt wlrden. Von diesem giebt es mehrerlei

Sorten. Die geringste ist zwar ausseror­dentlich wohlfeil, aber kaum einen Blei, weiß zu nennen, da fast mehr Kreide, als Bleikalch enthalt. Diese Sorte kann vollkommen durch reine und geschlemmte Kreide oder durch Gypö ersetzt werden. Den feinem Sorten des DleiweißeS eine gleich schöne Farbe an die Seite zu setzen, wird es zwar anfangs schwer halten, aber durch Beharrlichkeit gewiß bewerkstelliget werden können-, Wenn man aber auch eine eben so schöne und vielleicht noch schö­nere Farbe, als das Bleiweiß ist, erhal­ten könnte, so dürfte ihre allgemeine Ein­führung doch einigen Schwierigkeiten un­terworfen seyn, wenn sie nicht eben so wohlfeil wäre. Doch muß in dieser Rück­sicht die specifische Schwere des Bleiweiße- nicht äusser Acht gelassen werden Eine andere Farbe kann immer um so viel theu- rer seyn, um wie viel sie dem Bleiweiße an specifischer Schwere nachsteht.

Der Verfolg künftig.

Bekanntmachung.

Friedrich Christian Schmidtbor'N, des verstorbenen Pfarrer Schmidtborns zu

Hochek-