Ausgabe 
31.12.1796
 
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(Tonern r Anzei'ge.

Da, wegen des sogenannten Neu- fahr-BtaftKL," die Sradtmusikanten, arr dem (Eigentlich auf Den Neujahrstag, fal­tenden ) 4ten Winterkoncerte, nicht würden mitspie'en, folglich nichts Vollständiges würde aufgeführt werden können : so sehen wir unS genöthiget, das 4te Winterkon- cert, auf den ersten Sonntag nach Neujahr (den 8ten Januar) hinauszusetzen, wel­ches wir hierdurch öffentlich bekannt machen.

Diejenigen , welche sich entweder noch gar nicht, oder nur auf die 3 ersten Con- certe, abonnrrt haben, und sich noch auf die 3 leztern zu abonniren gedenken , belie­ben die BilletS, bep Hrn. Müller, im H e- ze l'sch en Hause, in den neuen Bauen abhvlen zu lassen. Giessen den syten De- rembc. 1796.

die musikalische Gesellschaft oafdbfK

Todesanzeige.

Am rztm dieses starb zu Schierstem, tintoeit Mainz, Hr Friedrich August Car- rhenser, Fürst!. Geheiwerrath und vor- mals hiesiger Professor ord. der Mcdicin, im ärsten Jahre seines Alters, an einer Brustenrzündung.

Bekanntmachungen.

1) Joh. Ludwig Lehr in Frankfurt, offerier folgende Maaren iu billigen Prei­sen: Rheinweine, Norddäuser Brandwein, Das Faß in Ohm und Viertel, Weinessig tn Odm, feine ausländische gegossene Lich­ter, fein Puder und Stärke, den besten Altdorfer Sredthopfen , vom besten Schal­ter Stadthopfen, desgleichen Landgut, und Hersprucker Stadthopfen. Unter obiger Äddresse erbittet er sich in frankirte'n Brie­fen Aufträge.

2) Gins Parthie juristischer Disserla- titzven, das Alphabet ä 12 kr. stehen bei

Ausgeber dieses zur Auswahl uskd gegen gleichbaare Zahlung zu Diensten.

Fliegen zu vertreiben.

Man nehme einen Theil Quasia trahi, vermische solchen mit z Theil Ho» nig oder Syrup und streicht dieses Gemisch auf kleine Bretlein oder Papier, da sterben sie gleich.

Rkeivungstücke, Pekzwerkro. von Scha­ben zu befreyen.

Die Moldauw bedienen sich bei ihren Pekjwerken des Steinklees, sie nennen es Mottenkraut, und versichern, daß Kleider nur damit bestrichen werden dürfen, um von den Motten verschont zu bleiben.

Flöhe zu vertreiben.

Die Blumen von Chryfanthcmum Inellvrum getrocknet, gepulvert, Dann zwi­schen die Betten und hin und wieder auf den Boden gestreut, ist ein trefiichee Mittel.

Gottesdienst am L7eu,ahrsrag.

In der St. PaneratiuSkirche. Mor­gens Herr Superintendent Becktold. Nach­mittags Hr. Superintendent Müller.

In der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Schulz. Nachmittags Herr Pfarrer Buff.

Morgen, Den r. Jan. hat das Frisch­backen des Beckermeister Kaspar LöberS Wittib, in der Neustadt.

Ein - und Auspafstree.

Am 22. Dec. Hr. Justizrath v. Zan- thicr, von Marburg. Hr. ForstsekrekariuS Bayer, non Laubach, log. im Einhorn.

Eod^ Prinz v Rohan , Obrister in K. K- Dien'sten, durchpass.

Eov. Frau v. Dreidenbach, von Darm­stadt, durchpaff.

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