Ausgabe 
23.1.1796
 
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Bedingungen dem Höchstbietenden sogleich der Zuschlag erfolgen sott. Signat. G'ejen den r8te>l Ian. 1796.

Fürst!. Hessisches Garnisonsgericht hieselbst.

Litterärische Anzeigen.

1) Anzeige an sammtliche Schützen-- Gesellschaften Deukschlands-, in Städten und auf dem Lande, wie auch für Freunde historischer Nachrichten älterer und neuerer Zeiten.

Schon vor drei Monaten wurde auf Pränumeration angekündigt: Sammlung der merkwürdigsten Logen- Scheiben- Vogel - Freyschiejsen und Volksfesten äl­terer und neuerer Zeiten rc. weiches nun- mehro mir einem Kupferstich eines großen feierlichen Schiessens auf der Rosenau zn Augspurg verschönert werden soll, näch­stens in meinem Verlag zu haben seyn wird.. Um allen Irrungen zuvorzukommen, erin­nert man, daß der Preis ohngeachtet deS Kupferstiches, auf Druckpapier gükr. und auf Schreibpapier 1 fL 12 fr. verbleibt. Wenn die Herren Pranume- ranlen - Sammler dieses Geschäft bal­digst befördern, so kann daö Werkchen, welches ein Octav Format erhalt, binnen 3 Monat, oder noch früher erscheinen. Man wiederholt, daß Briefe und Gelder nebst 4 fr. Einschreibgebühr franco ringe- fandt werden.

Kriegersche Buchhandlung' in Gießen.

Leipzig: Nuzliches Handwörterbuch für angehende Forst - und^ Waiö- tncmncr, gr. 8. 40 fr.

Die Hauptabsicht des Verf. warfür un­eigentlich sogenannte Forstmänner oder vielmehr eigentliche Waidmänner, ein Handbuch zu schreiben. Diesen Gesichts­punkt durfte er nicht aus den Augen lassen^

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r weil er nur dann seiner Absicht gemäß, hof­fen konnte, daß seine Leser seinem Forst- lokale nüzlich werden werde. Er gab sich daher alle Mühe, hier gerade so viel, als der angehende Förster zu wissen braucht, und daS in einer ihm verständlichen^ doch von der Kunst nicht abweichenden Sprache vorzutragen. Eben dieser Gesichtspunkt macht aber auch diese Schrift für jeden an­dern Gelehrten und Ungelehrten Liebhaber, brauchbar, undgiebt ihm, wenn er sie nachschlagen will, nöthige Aus.unft.

Bei Ausgebern dieses ist in einigen Ta­gen in Kommission zu haben

Trauriges Schicksal der Churpfäl- zlschen Residenz - Gradr Mannheim, von deren Einnahme durch die Franzosen den 2v. Seprembr. $79.5« bis zur wiedereroberung von dem kaiserlichen General - Feldmarschast- Licutenant r^errn Grafen von wurmser, den 22. XTonembr.j 79V und was darauf erfolget. In ei­nem Tagebuch zusammengecragen, 24 Rrarycr.

Dieses Tagebuch enthalt nicht attfiu eine genaue Beschreibung aller Merkwürdigkei­ten, welche von Tag zu Tag vorgefallen von dem ersten Tag der Ankunftder Fran­zosen, bis zu derenAbmarsch, sondern auch alle ergangene französische Proklamatio­nen und Verordnungen eines Hochlödl. Stadt-Magistrats der Stadt Mannheim, und was diese prächtige' Sradt und deren Einwohner wahrend der ganzen Belage­rung gelitten und auszustehen gehabt.

Friedrich Severin vom Weissenfels hat folgende neue Veriagsartikel tut Michaelismesse 179$. und die De- steilungen davon kann man vor­lausig an r>rn. Rrieger. geben, bei dem sie für beigesezte preise;u ha­ben seen werden.

Abm--