Supe»

tzenkliches Buken roteOer ahgtnommtn# und kamen in ben Fürstlichen Schutz.

1625. ist die Universität so wie das Pädagogium nach Darburg verlegt wor. den, da das gesammreOderfürstenthum, durch einen Kaiserlichen Spruch, dem Herrn Landgrafen Georg II. zugefallen» Sie ist aber 1634 - da die Pest zu Mar. bürg grassiere, auf einige Zeit nach Giess sen verleg! worden.

1629. den 22trti Cffd#r brach in dek Fürstlichen Hofscheuer Feuer aus, und alle Frucht undFütterung verbrannte. Der Schaden ist auf etliche raufend Tba» ler berechnet.

1643. den 3. 4. und sf<n Jan. ist <tne gewaltige Ergießung der Löhngrwe. frn, daß das Wasser den 4ten Nack ts zwischen 12 und i. eingebrochcn, daß «6 an etlichen Orken zwey Monns tief gewesen und viel Viel) in Wassersnoth geralhen. In diesem Jadk hat ter Schwedische General. Wachtmeister, nrgsmark die Stadt und daö Land ge. wairig gedrandfchatzk.

Chronik der t^tadt (Sie(Ten, aus denk drkißl'gsäbrrgen RriegL

(Aus einem alten Manuskript.)

1622. lief Giessen Gefahr, belagert zu werden, da Herzog Christian von Braunschweig ein«,, Thrst des Hessen, iandes durchstreift, und der Stadt sehr nahe kam. Die Furcht davor war schon so groß, daß die Studenten voN Gieß, sen Weggehen wollten. Doch auf Zure­den D. rvmckelmanns, des damaligen Magnifrci, der sie anfrischte und ermun»

1646. ist Öbristiieutenant Wistsch, em Mann von 70 Jahren , auf dem Markt enthauptet, weil er das irß zu Marburg denen Küssriischen übti,e. den und die Huldigung mit Gewalt von den Bürgern erpreßt hatte. Kurz dar, auf ist ein« vereinigte Armee Schweden, Franzosen und Niederhessen zweymaivor Glesien gerüctk, Und das leztemal, als even wegen dürrer Zeit wenig Wasser im Wallgraben wat, dasselbe zu überrum­peln g

^'-'ranf die Feind, zwar noch nicht weg. ae<ogeu, sondern sich gegen Heuchelheim zu gelagert, und die Statt zu beschicken und mit Bomben zu ängstigen vorgehabt, sedvch durch iliche Hülfe ihren Zweck nicht erreichen fcnntr* Denn te hat Gott ohi igtenJul. ein so grrßes Don» Ner. Hag«l° und Slugregeiwerker oe, schickt, daß das D asser tief in allen Feld­lagern genanten und die angebundns Pferde sich losgerissen und theils in ter kaha nmgekcwmen, tdeils fevst/erstreut Worden, und di« Soldaten selbst betann, ten, Gott streike vor diese Statt. Die Feinde verhielten sich darauf ziemlich rU, big, bis sie durch ein, GeiandschafkdeS v. FeurrborN zuM Ab-ug dtwvgen tour» ben. Dieser schrieb in einem nach Hof abgegangrnen Bericht also hierüber; Den 29ten Jul. bin ich auf inständiges Bitten des Schwedischen General-Feld-

tert«, diesen Musensitz nicht zu verlassen, blieben sie nicht nur hier, sondern hat­ten sich auch freiwillig entschlcssen, den Wall, im Fall bet Nokh, mit verrhcidi- gen zu helfen, weswegen ihnen ein« Fahne vvn grün und arlbeM Tastet, auf« gerichtet wurde, worin mit güldenen Buchstaben stunde; litreris et arhiis, ad titrumqne parati (für bendes, die Wis­senschaften und die Waffen ) Aber di« Draunschlveigische Armee zog vorbey.

Fahne ist in hiestget Bibliothek aufvehalten worden.

s. f.} \ 1624 sind von Landgraf Georg st» n fl.L <aQ, Juden aus dem Land nttri,b,n tnnr.