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für Erhängte oder Er- würgte.
(Beschlus.)
6) Man kann dem Kranken flüchtl. -en Salmiakgeist, flüchtigen Hirschhorn- grist, oder auch andere wolriechende starke Spiritus unter di« Nase halten; ihm hingegen reizende Mittel in die Nase blasen zu wollen, wäre höchst schädlich, «nd muß dahero gänzlich unterlassen werden.
7) So bald, als der Kranke Zeichen des Lebens von sich zu geben, und wre» der zu schlucken anfänget, muß man ihm etwas warmen Thee mit Cirronensafk oder Essig, oder Wein , vermischet, \t. doch nach and nach, und nur in gerin» -er Menge, oder auchszbis ZoTropfen Uqu. min. anodyhus mit Wasser vrr» dünnet, etnzufiößen bemühet seyn.
83 Ohne alles Bedenken kann man ßhm auch ein Klystier von Habergrutz. schleim oder auch von Milch mit etwas Salz oder Seife geben lassen.
9) Die weitern Genesungsmittel an« zuvrdnen überlasse man dem Arzt, der schon wissen wird, ob eine wiederholte Aderlaß nützlich und nöthig ist, auch die Anweisung geben wird, was zur Ergui. üung des Kranken gereichet werden darf. Hülfsmittel fär Personen, die von schädlichen Dünsten betäubt oder erstickt sind:•
Daß gewisse schädliche Dünste bett Menschen betäuben, alles B-wustseyns derauben, auch wohl gänzlich ersti« den können, ist eine sehr bekannte Sache Dergleichen Dünste finden sich nun in lang« Zeit nicht eröfneten Gewöl. Lern, in tiefen mit allerhand Unrathan. gefüllkm Gruben und Höhlen r alten yrs,
schlsssenen Brunnen, in Kellern, Wok. innen eine Menge gährendes Bier, oder Most und junger Wein, oder auch wohl Brankewein und Essig lieget; dahin gehöret auch der Dampf von Oel- oder Thran-Lampen, von Kohlen, und von Ofen und Caminen, besonders wann sie Mit Rinde oder Gerberlohe geheizet werden; desgleichen alle stark riechenden Dinge, als Terpentin, Pech-Oel, Vi- triol-Oel und Galpetergeist. Einige von diesen Dünsten sind hlos betäubend. Diese Betäubung ist der erste Grad d«S Erstickens. Man erkennet solche daran, daß der Mensch zwar ohne Zeichen des LebeyS ist, an demselben jedoch noch ei. niges Athembolen bemerkt wird. Ist er hingegen vollkommen erstickt, alsdann ist er einem Tobten gleich, ohne allen AtheM, ohne Gefühl, selbst wenn MSN ihn rüttelt, und hat gemeiniglich den Mund feste verichloffen, vor welchem eia schleimiger zäher Schaum zu liegen pflegt.
Der Schlus im nächsten Stück.
Berichtigung.
Es ist nöthig zu bemerken, haß die Nachricht wegen den öffentlichen Cott, certen in No. IV. dieses JntellrgenzdlattS nicht vott der Musikalischcn Gesellschaft herkommk, welche dergleichen Nachrrch- ten vott ihren Concerten die nicht von ihrem Sekretär verfast sind, für di« 3u* kunft verbittet.
Bei mir find ju habenr
Unterredung übet den Frieden, zwischen einem deutschen Rrichsfürsten und einem seiner Räche, der keiu Jllumiaat ist, 8. 18 fr.
Posselks europäische Annalen pr. 1795. iS Stück, der Jahrgang welcher 12 Stückt enthält, kostet 6 zo kr.
Lreunb-


