Ausgabe 
10.5.1794
 
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Verzeichniseiniger UrFtinben, welchezur Erläuterung Der Alterchämer der Stabt Gießen dienen.

Aus Ruchenbecker's Analedis Haffiacis.

II. Coll. VIII. 374. von 1296.

Wir Adolpf von Godis Gnaden ein Römisch Koning, allewege ein Merer Dun kunt allen den die Visen Briefsehent oder horent lesen, daz Heinriche Lant- greven von Hessen, unserme Fürsten, und Heinriche, siene Sune, deme jun­gen Lankgreven, ein Tag vor uns wart gegeben mit urteile an dem Dinfiag.vor sänke Ulrichs tage, ammt die reilunge und Mcrtscare, also her mit sinen Kin. den hat getan , des fint sie beidentabp nrtt gesammtem urteile vor gerüchte ge- scheiden, also daz sich Henrich deriunge Lantgreve hat vertzigen des teiles tzu Hessen, wante her daz teil tzu Marpurg, Grnnenburg, dar tzu der walt zu UU richflein höret, Geyzen, Merlowe, Ho­henberg, tTorbecfen, Bydencap, Fraw- enberg, Wetter, dartzu dotz Burgholy höret, und alles datz zu den vorgespro­chenen Festen höret, iz ft Man, Man. lehen, Lehin odir andirs wa; da tzu hö­rende ist, gekoren hat an der vorgenann­ten Mutscare unde teile iz enwere van also vile, daz yme das teil tzu Hessen an- derwerbe von Erbeschaf angeviele.--

Diser Brif ist gegeben tzu Franckenfurt an Sante Ulriches Tage, do man tzalte von Godis gebürte Tusend tzweihundert nuntzick, und in deme festen Jare, un- sers Riches in deme fünften Jare.

II I. Coll. II. p. 268. vom Jahr 1325. (Es ist ein Druckfehler, wenn 1425. dort steht, denn Landgraf Gtto regierte zu Anfang des I4ten Jahrhunderts, und <r starb, wie ebendas. G. 270. gesagt Wild, 1328 ) Nos OTTO Dei gratis

Lanfgravlus terre Ha fte Dominus , & A L- HEYDIS eins conthoralis cum heredi- busnoXlris prefenribus prcfitemur: Quod cives noüros Nove civitatisGiezin ae re- liquos cives noftros univerTos manentes & habitantes ante feu extra portas op- pidi noftri Giezin omni jure gratia & confuetudine frui & gaudere perpetuo volumus, quibus cives noflri intra mu- ros manentes & habitantes a nobis gau. dent & fruuntur, nec eoSdem ad akerius a!ia fervitia per res aut noilros officiatos ardari volumus, quam ad ea, quae cives mumm ipfius civitatis inhabitantes no­bis facere debcnt & tenentur. In quo- rum teflimonium prefentem literam fi- gillis noftris dedimus contignatam. anno domini millefimo CCC. XXV. XL Kal. Septembr. (Daßdie Bürger der Neustadt Giessen, und alle bieienige, welche auser vor den Thoren wohnen, alle die Rechte und Freyhciten geniesen sollen, welche die Bürger, die innerhalb der Stadtmauern wohnen, haben.)

IUI. coli. V1L Seite79. vom Iahe *353

In einer lateinischen Urkunde von Grunberg kommt ein Haus vor, welches dem Erwin, genannt Scheffln von Gvs. sen, gehört. (Schoss zur Giessen.)

V. coli. I l. Seite 273. vom Jahr 1367.

Wir Henrich von Gots gnaden, Lantgrav tz» Hessen, bekennen uffenliche in dissem Brive vor uns und unsere Er. den, datz wir uch unsere liebin getruwin Manne, Burgmanne, Bürgermeister, Scheffen und Stad gemeinigliche yu den Giessen geheissen haben und Hufen in die. senem fdbin brive, und wullen datz ie der Edele Jobenne, Grafen Johans von LTassowe, Herrs zu Merenberg tochrer, die Landgrav Hermannen den jüngeren, Laudgrav Ludwig sekiigen unsers Bru.

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