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haben.
Ein sehr sorgfältiges und vernünf. tiges Frauenzimmer, welche ihre Küche und Haushalkung selbst besorgt, hat mir die Erlaubnis gegeben, gerade das, wor. auf es ankömmt, das, was sie mir über diesen wichtigen Gegenstand gesagt hat, dem Publikum mitzutheilen. Sie hält die Asche für die Hauptsache bei derWä, sche, und verfährt damit also:
Verzeichnis einiger Urkunden, welche zur Erläuterung der Alterchümer der Sradt Gießen dienen.
Aus Ruchenbecker's Analeftis Haffiacis.
I. Coll.XII. Seite zz8.vow.Iahr 1280.
Nos LUDE WICUS de Ijenburs,, HELWIG !S collateralis nejira ct HENRlCUS
Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.
An, die es noch Nichtwissen, darauf aufmerksam zu machen.
H. T. C. S.
tra cives Qrunenliergenjes *<—• — renuncia* vimus. Datum et actum anno MCC<
Drei bis vier Tage vorher Weicht sie die Wäsche ein und laugnek sie -kalt ab, d. h. sie legt auf die emgesteckte Wa< sche ein Luch; aüf dieses Luch «äfft sie,' nach -Verhältnis gesiebte Buchenasche LxxX. Ottava Michaelis. 3- btiugen, Wasser darauf gresen, und es bis zu dem Tage stehen, wo die Wäsche (Ludwig von Isenburg, ferne Ge« ängefangen werden soll. Was ist nun mahlin Helwigis und sein Sohn Henrich, geschehen ? Di« Salze in der Asche haben begeben sich alter Ansprüche auf die Herr» Len größten Theil des Schmutzes aufge, schäft und SkadtGiessen gegen Landgraf löset. Es bedarf nun fast gar keiner Henrich zu Hessen. Im Jahr 1280.) Seife, etwa nur die HemdkraKen und die Der Verfolg im nächsten Stück, besondern Flecken in den LiMeugen. Iezt laßt es sie herauswaichen und wie gewöhnlich bücken, zurrst sehr mäßig warm, und zulezt so heiß als möglich.
filius naßer , teriore prefencium — -7 profitemur publice., quod omni adtioni feu qtieftioni, quam habuimus feu habere., poteramus contra illußrem virum Dominum HENRICUM, Lantnraviiim Hafße9 ratione dominii Giefsei, opidi, et bonorum eidem attinentium , nec non omni attioni, quam ex proste habuimus cqn-
m mit einem Drittheil alles bestreiten, wohl der Mühe Werth ist »alle dlejenl« Wie oft sindrt man nicht, daß selbst be,s -** «"«««• darauf
aller angewandtenMüh^ der viele.» Seife ohnerachtet dennoch die Wäsche noch nicht völlig vom Schmutze gereinigt sey, öder daß gar durch zu hitziges Bücken, und zu kurzes Einweichen der Schmutz gar hineingrbrannt sey. „Unb dann sollen gewöhnlich die Wäscherione»» die Schuld
Sie hat dadurch drnVortheil, daß sie «ine große Menge Seife bei jeder Wä sche erspart, und daß das Zeuch viele Jahre länger gebraucht werden kann, weil es nicht so strenge behandelt wird.
Mick deucht, daß dieser Umstand bis jezt noch m den wenigsten Hauöhal. Lunge» beherziget wurde, und daß es
i) Bei Frau bandkommiss. Seyfried in btt Kaplansgaffe, sind zu vrrm'etdea z Stuben, 2 Kammern, i Boden, Holz» stall und Keller.
2) Ein junger Lothringischer katholischer Geistlicher, der Latein, Griechisch, Deutsch, Französisch und Italienisch kan, Mäthenralik, Historie, Geographie und
Musik


