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^üchfolgendrs Gedicht ist zur Bekanrrtmachung eingeschrkt worden;
Ausgelitten hast du armer König, Schröcklich, schröcklich war schon lang dein Loos, Jede Qual war deinem Volk zu wenig, BiS dein Blut, mein theurer Gatte, floß,
2.
Tief beschimpft von wilden Bösewichtern,
Von dem Abschaum deiner Nation, Flehtest Du zu ihnen, deinen Richtern, Kniete vor der Rotte noch deinx Sohn.
3-
Doch umsonst. Wo Rechte nichts mehr gelten. Da tritt warlich kein Erdarmen ein, Knreten auch vor Teufeln Engelweltrn, Teufel würden unerbittlich seyn.
4-
And sie rvaren's. Nur den Missethäter Schleppt man so dem Blutgerüste zu, Nur der wilde Fürst, der Volksverräther, Sinkt so tief, und blutet so wie du.
5-
And das war'st du nie. Gott, Richter, höre, N,e war Ludwig seines Volks Tyrann, Zärtlich liebe er's, wie «in Fürst die Ehre ' And das Glück der Bürger lieben kann.
6.
O wie gern, wie gern, hatt' er gesegnet,
Alte Lasten gern hinweqgewandt, Wär' ihm nur des Freundes Hand begegnet Treu und thätig für das Vaterland.
7-
Ist's Verbrechen, nicht allmächtig lindern?
Ist's Verbrechen, nicht ein Gott zu seyn? So gebt alle Thronen euren Schindern, Laßt sie Rache über Fürsten schrei'».
8.
Ach! ich höre sie, die Rachrschreier, Sie umlagern dich mit wilder Wuth; Ludwig, Ludwig, ist dann kein Befreier Von dem Tiegrrdurst nach deinem Blut,
9» Nun


