Ausgabe 
3.8.1793
 
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Gemeine ^ausbaltUttgs - Rege!» für den

3) Die Hühnereier dieses MonatS, besonders von der lezten Hälft«desselben und vom Anfang« des folgenden, wer» oen zum Wintergebrauche an kühlen Or. ten, in Asche, trockenen Sand', Hechsel, Hrrsen, Kleie, Korn u. s. f. aüfbewahrrt.

4) Das Brod schimmelt in diesem Monat am meisten, und zwar das ad, gedackene. Man muß es daher unkerfu»

XUonat August.

i) Es muß nach den wollenen Klei, dungsstücken gesehen, ausgeklopft und ausgebürstet werden, damit nicht die Morten sich einnisten. Man thuk besser, wenn man daS Auskkopfen im Schatten und nicht in der Sonne vornimmt, weil Warme und Trockenheit dem Auf. und Fortkommen der Motten förderlich ist.

2) Brunnen, C'sternen und Wasser, führungen werden zu Ende dieses und Anfänge des folgenden MonatheS gerei. Ntget. Ehe die Brunnen geräumt wer­den, ueht man zu, ob «in hinabaelasse» nee Licht nicht verlöschet. Nach dem räumen kan in den leeren Brunnen eine Mrste Salz geworfen werden.

5) Ist man in der Nothwevdlgkeit, neues Korn sofort zu Brod zu mahlen, so muß man es zuvor schwitzen und hier­auf recht trocken werden lassen/ sonst schimmelt dieses Brod noch im Septem- hfy und ist auch weniger gesund.

hauöbaLenrn Brods mancher« Jahren mehr, als andern eigen. Erstem Falls thut man am besten, wenn nicht ern zu Kroßer Vorruth auf einmal gebacken wird.

6) Es wachsen nun, besonders bl« ®ntt«un8 warm und frucht a.nua ist, allerlei eßbare Erdssbwä»nn,-^ M"linge, A-izker, Champ7g7ons7/ die thekis frisch verspeiset, rhe,ls einae^ macht und getrocknet werden können . 7) Zwischen dem izten August bis

den 8ken September ,st der rotde Ärsch » ftw-r rechten Güte, u.d daher für die Kuche am brauchbarsten. v fur 0,e

8) DaS reif weroend« Gonim,*.

-bst wird rheils frisch oerspeif«,, »oOn't. Da« unr,ift t.cn Tuffm !nt,T abif<1l^'ne 0»st adri ka" kN Estlg ofcit zu ui Krankeweinbrennei, «'$ wohl l»r zAchwelnriütreruna t>.. »racichet werden. a' 8"

S,0,rli*'r werben, befon. OtteM G-Wlllern, Wohl »ugebalken. und die mancherlei Arten des Gttränks vor dem Sauerwerden in Achtg-nomm-nl io) W«nn die Felder vom Getr-id. kergyrootiXH, so Wird alles Vieh in di« Stoppeln getrieben. . p ,n 611

L1) 3 einigen Gegenden wird Laub von Baumen (um Wmkerfurrer qefamm, Ut uao getrocknet. Dieses wird in An. eben , und lezteres "am ersten auf den li ä täten'Lurrß

^isch bringen. Em stärkeres Salzen des ^«inem grogetz z&idLßsntv Terges kan das Schimmeln etwas ver^ schlag kommen, uud 6|n&«fir «« 'Ü ab''»äs Schimmeln des jaCirmmfien ^du^aHun« ' tonrfj' bauebatfmra man*. «ar weniges Web gehillen wird

Trocknen der K-HIdi<!,t,r lu gleichem buf gebt noch an, ist ober ebenfalls «in Werk kleiner Hau-Hal,ungen"^^ "" . , ,2' Nu» 'an man -inen Uetufchka. b-s '-"»-<!rnb,<r-n und noch iu b'N 'lwanigen Winkerfutker« maw!» nm sich von allem Wehe, wo da- £uttn nil?tÄttr<lc^<n 'b"n", durch Derkank lmnach^^"" 'm S""" l»S.

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