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1204) Es steht eine sehr schöne Standuhr, worin das Werk ganz von Messing ist, welche 8 Tage lang ohne aufgezogen geht und mit einem schö­nen nußbaumenen polirten Kasten versehen ist, in hiesiger Stadt zum Verkaufe bereit. Das Nähere in der Expedition dieses Blattes.

1182) Ein Haufe« vorzüglicher Dung, von Kühen, Schweinen und Pferden, ist sowohl im Ganzen als wagenweise zu verkaufen bei

Müller Huber, in der hinteren Mühle dahier.

1192) Der Mist aus einer Dungstätte ist bei baldiger Abholung billigst zu verkaufen in Lit. A M 193.

Zu vermietheli.

1075) Die Wohnung, welche bisher der Herr Dr. Koch in meinem neuen Hause vor dem Wallthor inne hatte, wird den 15. Febr. 1840 frei und kann alsdann wieder vermie- thet werden. Darauf Reflectirende belieben sich, an dem Comptoir der Fabrik, im Hause selbst oder an meinem Comptoir in der Stadt zu melden. Joh. Balth. Noll.

1185) In Lit. A M 34 in der Hintergaffe sind zwei Logis zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden können.

1181) Zn Lit. B M 52 in den Neuenbäuen sind zwei Logis zu vermiethen.

1126) Ein Logis, bestehend aus zwei Stuben mit Cabinet, Kammer, Küche und Holzplatz, ist zu vermiethen bei G g. N e i b e r.

1104) In der Schloßgaffe, Lit. A M 198, ist ein Logis, bestehend in drei Zimmern, zwei Kammern, Küche, Keller, Holzplatz rc., zu ver­miethen.

1190) Eine sogleich beziehbare Familienwoh­nung, aus neu tapezirten Zimmern und mit dem Nöthigeu Zubehör versehen, ist zu vermiethen; desgleichen kann auch ein geräumiger Keller da­selbst verpachtet werden.

1191) Eine Familienwohnung, bestehend aus einer Stube, Kammer, Küche, Holzstall und Theil am Keller, kann von einer stillen Familie den 15. October bezogen werden.

Joh. Martin Krämer.

1036) In Lit. B M. 102 sind drei möblirte Stuben mit Sopha zu vermiethen.

1105) Zn Lit. A M 182 ist eine Familien­wohnung zu vermiethen, welche Ende Oktobers bezogen werden kann.

1203) Eine vollständige Familienwohnung, welche sogleich bezogen werden kann, ist zu ver­miethen bei Ludwig Kämmerer,

auf dem Seltersweg.

Vermischte Nachrichten.

1131) Mittags von 1 bis 2 (jeden Tag) ertheile ich unbemittelten Kranken aus der Stadt und den umliegenden Ortschaften un ent geld­lich Rath im dritten Stock des Gesellschafts, Hauses. Gießen den 12. Sept. 1839.

Dr. Schmidt, Assistenzarzt.

1186) Die Unterzeichnete, welche in dem hiesigen Gebärhause den Unterricht in dem Wär­terindienst genossen hat, empfiehlt sich den hiesi­gen Einwohnern als Wartfrau bei Kranken, namentlich bei Wöchnerinnen und neugebornen Kindern. Sie hofft um so mehr mit dem Besuch der hiesigen Einwohner beehrt zu werden, als sie in der mit ihr vorgenommenen Prüfung über die wichtigsten -Gegenstände, welche eine wohl unterrichtete Wartfrau wissen muß, gut bestanden hat, und dieses dürch Zeugniß des Direktors des Entbindungs-Instituts nachweisen kann.

Gießen den 26. Sept. 1839.

Moritz Höpfners Ehefrau, wohnhaft in der Marktstraße.

1180) Unterzeichneter, welcher schon oft mit Beifall Tanzunterricht in hiesiger Stadt ertheilt hat, benachrichtigt hierdurch ein verehrtes Publi­kum, daß er dahier wieder angekommen ist und nächsten Montag, den 30. d. M., seine Lehrstun­den beginnt. Seine Wohnung ist bei Herrn Con­ditor Lind im Asmus'schen Hause am Lindenplatz.

Gießen den 28. September 1839.

I. Moses, Tanzlehrer.

1193) Ein Mädchen, das kochen kann und ein Mädchen, das mit Vieh umzugchen versteht, werden in Dienst gesucht und können sogleich oder auch zu Weihnachten cintreten. Das Nähere in der Expedition dieses Blattes.