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1175) Montag den 30. September, Vor­mittags 9 Uhr, sollen nachbemerkte Holzsorti- meme, als:

40 Stecken Buchen-Prügelholz,

400 Buchcn-Reiser,

61% Stecken Eichcn-Scheidholz,

39% Eichen-Prügelholz,

69% Eichen-Stvckholz.

3375 Eichen-Wellen,

1 Stecken Birkcn-Scheidholz,

1 Birken-Stockholz,

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Der Sammelplatz ist am Anneröder Weg.

Gießen den 24. Sept. 1839.

Der Großh. Bürgermeister M. Schneider.

1176) Dienstag den 1. October d. I., Vor­mittags 10 Uhr, soll die Lieferung des Tuchs für die Nocke der Flurschützen auf dahiesigem Rathhause an den Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden, und wird bemerkt, daß Mu­ster und Voranschlag jeden Morgen eingesehen werden können. Nach dieser Versteigerung wird auch der Macherlohn der Nöcke an den Wenigst­nehmenden vergeben.

Gießen den 25. Sept. 1839.

Der Großherzogl. Bürgermeister. M. Schneider.

1177) Mittwoch den 2. October d. I., Nach­mittags 2 Uhr, sollen viele leihfällig gewordene Triebviertel und Wüstungsstücke auf 6 Jahre verpachtet werden, und wird bemerkt, daß der Sammelplatz am Schützenhof ist, wo sich die dazu Lusttragenden einfinden wollen.

Gießen den 23. Sept. 1839.

Der Großh. Bürgermeister M. Schneider.

1137) Gutsverfteigerung.

Das von Pappenheimische adeliche Gut in den Gemarkungen Wölfersheim und Södel, im Ganzen 325 Morgen 1 Viertel 9% Ruthen an Ackerland und Wiesen haltend, nebst den Hofge- bauden zu Wölfersheim und der dazu gehörigen Schäferei und sehr bedeutenden Holzberechtigun- gen, soll im Termin

Mittwoch den 2. Oktober l. I., Vormittags 10 Uhr, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden und demnächst sowohl bei Unterzeichnetem, als bei dem Administrator Weller zu Wölfersheim zur Einsicht offen liegenden Bedingungen, und zwar sowohl im Ganzen, als das Gut zu Wöl­fersheim und das zu Södel allein, im von Pap- penheimischen Hofe zu Wölfersheim selbst, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Dieses Gut liegt in der besten Lage der Wet- tcrau, 1 % Stunden von Friedberg, 6% Stunden von Frankfurt, an der Leipziger Chaussee und vereinigt mit mehrfachen Annehmlichkeiten beson­ders den Vorzug vor den meisten Wetterauer Gütern, daß es mit vielen vorzüglichen Wiesen und großen Holzrenten vcrseben ist, und ist daher der Beachtung von Kaufliebhabcrn besonders zu empfehlen.

Specielle Auskunft ist, außer bei Unterzeich­netem, bei dem Administrator Weller zu Wölfers­heim zu erhalte».

Gießen den 31. August 1839.

Der von Großh. Hess. Hofgericht der Provinz Oberhessen bestellte Commissär Großh. Hofgerichts-Rath

Dr. Kraft-.

1139) Zur Verköstigung der Züchtlinge zu Maricnschloß werden nachstehende Gegenstände, Donnerstag den 3 October d. I., Vormittags 10 Uhr,

unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigstneh­menden öffentlich dahier versteigert, als ohngesähr:

1) 2000 Stück Weißkraut,

2) 2000 Wirsing,

3) 1000 Winterkohl,

4) 800 Malter Kartoffeln, zu 240 Pfd. das Malte- gerechnet,

5) 40 Ohm Sauerkraut,

6) 60 Centner gelbe Rüben,

7) 80., untererdige gelbe oder weiße

Kohlrabeu,

8) 15 Zwiebeln.

Indem man Lusttragende hierzu einladet, fügt man gleichzeitig die Bemerkung hinzu, daß sich die Steigerer durch Bescheinigungen der einschlä­gigen Bürgermeister auszuweisen haben, für den 3. Theil des Lieferungs-Betrags Caution leisten zu können.

Maricnschloß am 16. Sept. 1839.

Die Großh. Hess. Direction der Straf­anstalt daselbst.

Vermöge Austrag's Weigel, provis. Speisemeister.