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549) Eine Familienwohnuug, bestehend aus 4—6 Stuben und allen dazu nöthigen Bequemlichkeiten, ist zu vermiethen. Das RäjMe- bei Ausgeber dieses.
548) Bei Andreas Conrad Sack auf dem Neuenweg ist ein Logis, bestehend aus 3 Srnben, Theil am Boden, Waschküche und Bleichpla.tze im Hintergarten, einem Stalle, zu vermiethen,. welches den 1. Juli bezogen werden kann. Das Nähere ist bei Ludwig Conrad Sack zu erfahren.
555) Zm Trappischen Haus vor dem Wall- thor ist ein kleines Zimmer zu vermiethen.
514) In Lit. A JVö. 88 aus dem Zlstevweg, ist eine möblirte Stube mit Sopha zu vermiethen.
545) In Lit. D M. 180 in der Marktstraße, sind 2 möblirte Zimmer zu vermiethen.
Vermischte Nachrichten.
527) Vom künftigen Sonntag, den 25. d. M., an fahre ich jeden Tag, Morgens 5 Uhr, mit einem Familien-Wagen von hier nach Marburg und komme daselbst im Gasthaus zum blauen Löwen an und fahre denselben Tag, Nachmittags um 3 Uhr, von Marburg nach Gießen wieder zurück und komme dahier im Gasthaus zum Einhorn an, so, daß die Reisenden. jedesmal am solgcnden Tage mit dem, Morgens um 6 Uhr von hier nach Frankfurt abgehenden Familien - Wagen ihre Reise dahin fortsetzen können. Der Preis ist a Person auf 54 fr. festgesetzt. Zugleich bemerke ich, daß Karten nach Marburg, sowie auch nach Friedberg bej mir zu haben sind.
Gießen den 23. April 1839.
Wilhelm Mihl,
wohnhaft in der Flügelsgasse.
523) GinlÄduNg
zum T a n z - R n t e r r i c h t.
Einem, hiesigen zu verehrenden Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich den von mir bereits angekündigten Lehr-Cursus in der höheren Tanzkunst mit Anfang des kommenden Monats Mai iw hiesiger Stadt eröffnen werde, und ersuche daher diejenigen resp. Damen und Herrn, welche sich geneigt finden, an diesem Unterricht Theil zu nehmen, sich gefälligst bald zu melden; so wie diejenigen resp. Eltern, welche mir ihre Kinder anvertrauen wollen, um solche nicht allein, in der erforderlichen Tanzkunst, sondern auch vorzüglich in der Bildung des Körpers, welche der äußere Anstand erfordert, nach den Regeln der Orchestik unterrichten zu lassen, höflichst ersucht werden, mich baldmöglichst davon zu benachrich
tigen. Meine Wohnung ist bei Wittwe Vogt, Lit D JVö. 6, auf dem Kreuz.
Zu einer gütigen, recht zahlreichen Theilnahme empfiehlt sich ergebenst
L. Liebich, Tanzlehrer am Gymnasium zu Weilburg.
546) Der Unterzeichnete beehrt sich, die aus der Nähe und Ferne in Gießen jetzt wieder versammelten Studireuden auf bcn. 4. des folgenden Monats zum Besuche freundlichst einzuladen. Billige und gute Speisen, und Getränke, namentlich Baierischcs Bier von. der vorzüglichsten Qua-, lität und empfehlenswerthe Rheinweine werden, ihm das geneigte Zutrauen seiner vereinten Gäste gewinnen und erhalten, Da er außerdem an dem genannten Tage zur Erheiterung der ihn mit ihrem Besuche beehrenden Herrn durch eine Musikalische Gesellschaft die beliebtesten und modernsten Musikstücke vvrtragen lassen wird, fo- glaubt er den Herrn Studirenden einen angenehmen Nachmittag versprechen zu können.
L. Oßwald,
Besitzer des Hardthofcs.
560) In diesem Sommersemester wird Privatunterricht ertheilt:
1) in der praktischen Feldmeßkunst und in dem Situationszcichnen,
2) in der Mechanik und in dem Maschinenzeichnen.
Wo? ist bei der Expedition dies. Bl. zu erfragen.
525) Die neuen Tapeten - Musterkarten des Herrn H. Amtmann in Mainz, sind bei mir angekommen und es ist darin eine reiche Auswahl zu finden.
Louis Labroisse.
540) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mein seitheriges Logis verlassen und nun bei Wittwe Weidig auf der Mäusburg wohne. Neben meinem Büchcrgeschäft, werde ich nun auch folgende Waaren führen und zu dem Fabrikpreise verkaufen, als: Schlaf- und Sommerröcke, Staubkittel, gefertigte Hemden, Couverten u.s. w. Diese Waaren. sind in Auswahl, bei mir vor- räthig, und richtet- sich der Preis nach der Qualität.— Um geneigten Zuspruch bittet
Gießen den 25. April 1839
Abra Ham Kaufmann Worms.
557) Ein junger Mensch, welcher die Schlosser-Profession zu erlernen wünscht, kann unter guten Bedingungen dahier in die Lehre treten. Das Nähere bei Ausgeber.
550) Es wünscht ein Mädchen in hiesiger Stadt äusser dem Haus zu bügeln; Das Nähere ist bet Frau Wieser zu erfahren.


