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24) Zwei wollene Kinderstrümpfe, wovon der eine noch unvollendet, sind gefunden und auf Großh. Polizeibüreau abgegeben worden.
Gießen den 24. April 1839.
Edictalladnugen.
481) Johann Friedrich Nebel von Watzenborn, geb. den 9. März 1757, hat sich vor 50 Jahren aus seiner Heimath entfernt und seit dieser Zeit nichts von sich hören lassen. Da derselbe das 70. Lebensjahr überschritten hat; so werden, auf den Antrag seines Bruders, Jacob Balser Nebel, Johann Friedrich Nebel oder dessen etwaige Leibeserben hiermit aufgefordert, sogewiß binnen 8 Wochen sich dahier zu melden und gehörig zu legitimiren, als sonsten ersterer für verschollen erklärt und das in einigen Morgen Land bestehende Vermögen dem genannten Bruder als Erben überwiesen werden wird.
Gießen den 26. März 1839.
Großh. Hess. Landgericht. P l o ch.
426) Die Erben des Heinrich Wagner, Johs. Sohn, gewesenen Ortseinnehmers zu Großenlin- den, haben die von ihrem Erblasser besessene Hofraithe, Wohnhaus, Scheuer, Nebenbau und Stallung mit 41,2 Ruthen Hofraum, neben Jacob Schmidt, veräußert, können aber die Eigen- thumsurkunde darüber nicht vorlegen, welche angeblich aus Versehen vernichtet worden seyn soll; man fordert daher alle Diejenigen, welche Ansprüche an die bezeichnete Hofraithe aus irgend einem Grunde haben könnten, hiermit auf, solche sogewiß binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen und zu begründen, als nach Ablauf dieser Frist ohne Rücksicht auf sie der Kaufvertrag bestätigt und das Kaufgeld vertheilt werden wird.
Gießen den 5. April 1839.
Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.
449) Das Hypothekenbuch für den Ort Langgöns soll erneuert werden, daher man alle Diejenigen, welche Hypotheken von Langgöns besitzen, hierdurch auffordert, solche vom 15. April an innerhalb 14 Tagen dem bestellten Commissär Großh. Hofgerichts - Sekretariats- Accessisten Habicht zu Langgöns, entweder im Original, oder in beglaubigter Abschrift vorzulegen und den Eintrag in das neue Hypothekenbuch bewirken zu lassen, widrigenfalls sie den durch Nichtbeachtung dieser Aufforderung ihnen zugehenden Nachtheil lediglich sich selbst beizumeffen haben und deßfalls Niemand in Anspruch nehmen können.
Gießen den 5. April 1839.
Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.
Versteigerungen.
539) Zum Zwecke der Berichtigung eines Kapitals soll auf Antrag des Gläubigers die dem Johannes Lepper gehörige Mühle bei Großen« buseck mit allem Zubehör als:
■H§- Haus, Scheuer, Stall, laufende Mahl« und Oelmühl-Werke an Joh. Pfaff, Fußmüller, 5 fr. Rauch« hahngeld den Herrn v. Buseck, Ifl. Zins und 10 fr. statt eines Huhns, d.GemeindeGroßenbuseck, 3Sr. 3Kpf. 2G. 2,8 Ms. Korn den Herrn v. Buseck und 3 fl. Wasserfallzins an Großhcrzogl. Obereinnehmerei Gießen —
und folgende Güterstücke:
63s Ruthe vorm Schlierberg in Yen Lösern, an ihm selbst.
11H 735 Ruthe daselbst (ist Grasgarten), an ihm selbst.
1 HM- 75 Ruthen daselbst (ist Grasgarten).
1 'M 44 s Ruthe daselbst, an ihm selbst.
1 17s Ruthe daselbst vorm Schlierbach in den
Lösern, an Joh. Pfeiffer, Phl. S.
e-iVz 28j Ruthe daselbst, an ihm selbst und Wilhelm Münch, Wilh. S.
1 47| Ruthe daselbst, an Joh. Hof sen.
' - M 81 Ruthen im Forst beim Burkhardsfelder Weg, nn ihm selbst.
78s Ruthe auf dem breiten Hain, an Balth. Gaus.
Zls Ruthe daselbst, an Anna Elisabeth Stephan.
IäH 64s- Ruthe daselbst, an Carl Voigt in Lich. TliV-4 483-^ ?tutt)e an der Leppermühle, an ihm selbst. *■
Montag den 17. Juni, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Wirths Siegfried zu Großenbuscck, unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen den 8. April 1839.
Großh. Hess. Landgericht. P l 0 ch.
312) Montag den 29. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen Erbvertheilung halber nachstehende, zum Nachlasse des Hofuhrmachers Wilhelm Felsinq dahier gehörigen Immobilien: ' 1) 146 Mstr. od. 42 MH. Acker auf der großen Weide, zehntsrei, giebt 26 Alb. Zins auf das Rathhaus;


