Ausgabe 
23.2.1839
 
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Beilage z u .m 8.

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172) Geschäfts - Eröffnung.

Ich beehre mich, hiermit anzuzeigen, daß ich mich dahier als Posamentier etablirt habe und alle in mein Geschäft einschlagenden Artikel verfertige, als Gold- und Silber-Tressen, Wa­gen-, Möbel- und Gardinen-Borden von allen Farben, alle Arten von Schnüren, Korteln, Frangen und Quasten von Bouillon und Krep­pen, Rosetten und Armbrasseletten, Ordens­band, Schellenzüge, Flintenriemen rc.

Auch habe ich eine schöne Auswahl von Hamburger Strick- und Stickwolle in Schatti- rungen erhalten, sowie Strick-, Stick- und Hä­kelseide, Schweizer Nähseide, Pariser Drehseide rc.

Durch äußerst billige Preise und schnelle Be­förderung^ der Aufträge werde ich das mir ge­schenkte Zutrauen erhalten und zu vergrößern suchen. Gießen den 22. Februar 1839.

P. A. S t e u p, Posamentier, I-it. A M 82 auf dem Asterweg.

114) Ein junger, wohlgezogener Mensch kann gegen annehmbare Bedingungen bei Feilenhauer- Meister Karl Kißling zu Wiesbaden sogleich in die Lehre treten. Briefe erbittet sich derselbe franco.

185) Ein Mädchen, welches schön nähen und bügeln kann, auch in Hausgeschäften erfahren ist, sucht baldigst für sich eine passende Condi- tion; das Nähere ist bei Ausgeber dieses zu er­fahren.

172) Unfern verehrten Gönnern zeigen wir hiermit ergcbenst an, daß wir nunmehr auch wieder das Waschen der Strohhüte, sowohl für Herrn als Damen, übernehmen, und indem wir die beste und pünktlichste Besorgung versprechen, bitten wir um geneigten Zuspruch.

Geschwister Kaufmann Worms.

186) Ich zeige meinen verehrten Knuden hier­mit nn, daß ich von heute an Strohhüte zu waschen übernehme und dieselben nach der neue­sten Faeon wieder herstelle.

Jeannette Holberg, wohnhaft bei Peter Vogt in der Wallthyrstraße.

186) Vollständige Harmonie-Musik ist morgen den 24. Februar im Buschischen Gar­tensaale anzutreffen.

163) Strohhüte zrr waschen.

Von heute nehme ich Damen- und Herrn- Strohhüte zu waschen an; ich zeige dies meinen verehrten Kunden deßhalb so zeitig an, weil ich schon im Besitze meiner Musterhüte und daher im Staude bin, den jetzt mir gegeben werden­den Hüten die modernste Faeon zu geben. Auf das mir bisher gewordene" Zutrauen gestützt, werde ich auch dies in der Folge zu erhalten, mich bestreben.

Gießen den 15. Februar 1839.

Henriette Heß, Lit A. M 55.

201) Verkauf von Brillen und Hör maschine«.

Außer einem vollständigen Lager von Bril­len und Brillengläsern aus der Kön'gl. privile- girten optischen Industrie-Anstalt zu Rathenow, besitze ich auch jetzt einige Hörmaschinen für Her­ren und Damen von dieser Anstalt, über deren Zweckmäsigkeit sich die berühmtesten Aerzte aus­gesprochen haben. Eine Beschreibung über An­wendung sowohl dieser Hörmaschinen als auch der Brillen ist bei mir zu haben.

Wetzlar den 7. Februar 1839.

Z. D. Waldschmidt, zum römisch. Kaiser.

Frischbacken.

Sonntag den 24. Februar. Conrad Noll auf der Mausburg. Wittwe Steinberger in der Wallthorstraße Georg Noll in der Neustadt.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 24. Februar. Morgens: Geheimer Kirchenrath Dr. Dieffenbach. Nachmittags: Kir- chenrath Dr. Engel.

taufte Den t7. Februar. Dem Großber- Hofgerichts . Secretar, Philipp Reitz, ein Sohn, Karl Wilhelm vemrich, geboren den 6. Januar.

.J?/.n1LiS«5ebJrar- Dem Großherzoglichen Hof- genchtSiath, Konrad Georgi, eine Tochter, Marie Luis« Karoane Auguste Katharine Christine Susanne Emma geboren den 8.- Januar. '

RtSttv?*«» bebrua>?.Dem Großherzvglichen Univ«. sitats-Rebner, Konrad Martin, eine Tochter, Friedericke Karoüne Margarethe Elise, geboren den LL Januar.

^obrdigte. Den 15. Februar. Katharine Ele- onore Wallenfels, des Bürgers und Bäckermeisters, Christian Wallenfels, Ehefrau, geborne Magnus, alt 48 I s M 1 T., gestorben den 13. Februar.