Ausgabe 
19.1.1839
 
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Besondere Bekanntmachung.

30) Der Stadt Gießen ist höchsten Orts noch ein Viehmarkt auf den zweiten Dienstag vor Petri jeden Jahres gestattet worden.

Gießen den 9. Januar 1839.

Der Großh. Bürgermeister.

I. V. d.

der erste Beigeordnete Christian Schneider.

Edictalladuugen.

57) Alle Diejenigen, welche an den mit der Rechtswohlthat des Inventars von den Erben anactretenen Nachlaß des verstorbenen Großh. Universitäts-Kauzlei-Secretärs Stein dahier For­derungen oder sonstige Ansprüche zu haben glau­ben, werden hiermit aufgefordert, dieselben

Montag den 4. Februar d. I., Vormittags 9 Uhr,

in Großh. Hvfgerichts-Kanzlei dahier, bei dem unterzeichneten Kommissar, so gewiß zur An­zeige zu bringen, als sonst bei der Auseinander­setzung des Nachlasses keine Rücksicht darauf ge­nommen werden wird.

Sodann sollen,

Dienstag den 5. Februar d. I. und die darauf folgenden Tage, von Vortags 9 Uhr an, die zu diesem Nachlasse gehörigen Mobiliar-Gegenstände, bestehend in Weißzeug, Kleidung und Hausrath jeder Art, m der bls- beriqen Wohnung des Kanzlei-Secretars Stein, bei Wirth I. Bramm auf dem Marktplatze, da­hier öffentlich meistbietend, gegen gleich baare Uahluna, versteigert werden. ,

Kauflustige wollen sich um die bestimmte Stunde einfinden. '

Gießen den 16. Januar 1839.

In Auftrag Großh. Hess. Hofgenchts das. Reitz,

Großh. Hofgerichts - Secretär.

oo) Auf Ansuchen des Großh. Hofkammer- rathV Oswald dahier, welcher die in Besitz ha­benden Grundstücke, Gießer Gemarkung, nämlich.

os97 124,6 Ruthen Garten am Hamm, neben

4 ' Melchior Kauf gelegen ;

2 6J0 5212 Ruthen daselbst, an vorigem Dtuck, nerüußen, will, «ter sti» »nSschliestend.» ffij«. tbum nicht genügend nachzeigen kann, werden alle Diejenigen, welche Eigenthums-Rechte, o er sonstige mit dem Erwerb des rctzigen Besitzers Äbintun« n.l)«be Ansprüche an °°'t-m-rl Stücke haben könnten, hiermit aufgefordert, solch binnen vier Wochen dahier anzuzeigen und aebörigen Orts geltend zu machen, widrigenfalls bei der Veräußerung der Grundstücke dieselben als unbestrittenes ausschließendes Eigenthum des Lermaligen Besitzers behandelt werden, und die Verkaufsurkunde darüber ausgesertigt und bestä­tigt werden wird.

15 Gießen den 28. December 1838.

Gießen oen « Stadtgericht.

Müller.

Versteigerungen.

1432) Montag den 25. Februar 1839, sollen auf dahicsigem Rathhause die nachfolgenden, dem Burger und Wirth Karl Franz dahier gehörigen Immobilien, als:

jZneVjX 184 Klftr. oder 54 Ruth. Haus alt ^d Hinterhaus, die

s. q. Pulvermühle vor dem Neu­stadter Thor, nebst Stall, Kuhstall und Schweinstall;

16 205 Klftr. oder 60 Ruth. Grabgarten

bei der Pulvermühle,

im Wege der Hülfsvollstreckung öffentlich an den Meistbietenden, unter °'»

gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 3. Dezember 1838.

Großh. Hess. Stadtgericht.

L i m p e r t.

621 Damast, oder Donna Maria, carirter Merino, Pique, Röcke, Bettdecken, Vorhangzeuge üi glackt und facionirt, Frangen, Bordi!ren, ca- rirte wollene Shawls, Flor- und Gurtel-Bander, Tüll und bergt, mehr, kommen

Montag den 28. d. M.

bei mir zur Versteigerung.

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v-a» en Verkauf eines Hanfes auf de» Abbruch.

_ stnA -,1 dieses Monats, des

ben Meistbietenden versteigert werden.

die Rüren7FußbLden

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