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1420) Nach bereits vorangegangener Ankündi- f(uitq meines gut assortirten Lagers von^allen Sorten ordin., seinen und ertra- seinen Spiel­karten

für Whist, Boston, PHombre und Piquet, (Solo-Mariage) - Spiel , auch mit gemalten Ansichten auf den Affen; ferner feilt Taroc- und Tapp-Taroc-Spiel, welche durch eine sorgfältige eompresse Bearbeitung nicht dick und wollig werden, durchaus nicht spalten und in ausgezeichneter Glätte und Festigkeit die an­gerühmte Güte in Wahrheit bewähren,

erlaube ich mir auf zwei neue originelle Karten, eine mythologische Damenkarte, die Bildfiguren, Jupiter, Nepmn, Juno, Minerva,. Amor, Apollo, mit ihren Attributen für Whist, Bo­ston-Spiel, so wie eine extra-feine Taroe-Karte mit überraschend schönen, dabei deutlichen Fi­guren, und auf den 20 Taroe-Blättern unschul­dige, Niemand beleidigende Satyren, wobei auch die resp. Musensöhne nicht vergessen sind, auf­merksam zu machen.

Stets bereit, diese Karten vorzuzeigen, darf ich bei möglichst billig gestellten Preisen, vieler gefälligen Zusprüche mich erfreuen, und empfiehlt sich bestens

Balser, auf der Mausburg.

4423) Fortepianos von 6 Octaven und gute Sopha's mit Sprungfedern und Roßhaaren, sind zu vermielhen oder zu verkaufen bei

M a r g u t h, Lit. A. M 18.

1424) Ein Wohnhaus, bestehend aus 2 Stu­ben, 2 Kammern, geräumigem Keller, Stall und Mistenplatz und noch einem Bauplatz von 3Oftuß lang, ist aus freier Hand zu verkaufen. Der Eigenthümer ist bei Ausgeber dieses zu erfragen.

4427) Fertige Herren- und Damen-Stramin- Schuhe in großer Auswahl, bei

F. H o l b e r g, auf dem Neuenweg.

1433) Braunkoblen in ganzen und halben Centnern sind zu haben bei

P. Bergmann, am Lindenplatz.

1426) Hamburger Stick - und Strick-Wolle in billigen Preisen empfiehlt

F. H o l b e r g, auf dem Neuenweg.

1428) Gute frische Heese ist jederzeit zu ha­ben bei M. E. Loos,

in der Judengasse.

1430) Mehrere Stückfässer, welche sich für Nothgerber u. s. w. eignen, verkauft

L. T. F c l s i n g.

Literarische Anzeigen.

1382) Meyers Conversations-Lexicon.

Bei der Ungeheuern Masse von Verlags­werken , welche jährlich der deutsche Buchhandel vom Stapel laufen läßt, ist es nicht zu ver­wundern, daß mit der Zunahme an der Zahl der Werke der Gehalt derselben in demselben Grade sich mindert.

Es ist daher eine freudige Erscheinung, wenn unter dem vielen Mittelmäßigen und Oberfläch­lichen, welches mit pomphaften Ankündigungen dem Publikum aufgedrungen wird, etwas Ge­diegenes und ganz Tüchtiges zum Vorschein kommt. AlS solches anerkennen und bewillkommen wir das im bibliographischen Institut in Hilburg- hausen erscheinende

M e y e r' s

Conversations - Lexicon»

Nach dem vorliegenden 1. Hefte ist dieses Werk mit einer Gründlichkeit und Reichhaltigkeit aus gestattet, wie solches bei keinem Werke der Art in der deutschen Literatur gefunden wird. Es enthält zwei Mal so viel Artikel, als das Pierer'sche Universal-Lericon; dreißig Mal so viel, als das Brockhaus'sche Da­bei gehen Tendenz und Richtung des Werks durchaus auf das Praktische bin; es ist recht eigentlich ein Buch fürs Leben.

Meyer's Lexicon erscheint in ein und zwanzig Bänden, Royal-Oktav, von 700 bis 800 Seiten engen, aber vortrefflichen und kla­ren Drucks auf superfeinem Velin. Jeder sol­cher Bände enthält, der Zahl der Artikel nach, so viel, als zehn Bände des Leipziger Conver- sations-LerieonS. Das Werk wird, eben so präch­tig als zweckgemäß, ausgestattet mit fünfhun­dert erklärenden und erläuternden Stahlstichen, einem historischen und geographischen Atlas, den Bildnissen der größten Menschen aller Zei­ten und Völker und den Ansichten und Pla­nen aller Hauptstädte der Erde. Außer dem