45
Versteigerung in Dem PfanDhanse
144) Giessen.
Dienstag den 12. März k. M., Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, sowie an den weiter durch die Schelle bekannt gemacht werdenden Tagen, sollen in der städtischen Pfand- und Leihanstalt dahier, die bis zum 1. Februar d. I. verfallenen Pfänder, nach unserer Bekanntmachung vom 6. d. M., gegen gleich baare Zahlung, meistbietend versteigert werden.
Gießen den 12. Februar 1839.
Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil.
138) Montag den 18. Februar d. I., des Vormittags um 10 Uhr, sollen in der Burg zu Griedel
30 Säcke Waizen, 400 Säcke Korn und 200 Achtel Gerste einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden.
Griedel den 1. Februar 1839.
Der Rentmeister Friedrich.
139) Lieferung einer Feuerspritze.
Die Gemeinde Mainzlar beabsichtigt, eine neue Feuerspritze nach Vorschrift Großberzogl. Regierung vom 3. Juli 1830 Tafel I. fertigen zu lassen.
Dieses wird hiermit für die Verfertiger von Feuerspritzen mit dem Bemerken zur Kenntniß gebracht, daß die Veraccordirung derselben Montags den 25. Februar d. I., des Vormittags um 10 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten ftattfinden wird.
Mainzlar den 18. Januar 1839.
Der Großb. Bürgermeister M v l l.
Feilgebotene Sachen.
156) Tannen, zu Bau- und Bretterholz, liegen 200 Stück, von verschiedener Stärke und Länge, zum Verkauf in einzelnen Stämmen , im Weinberge bei Wetzlar. Das Nähere hierüber ist bei Hrn. Thorschreiber Herbert in Gießen zu erfahren. PH. Drullmann.
162) Bronze-Waaren, als Schnallen, Bro- che, Colliers, Nadeln rc., verkauft, um damit aufzuräumen, bedeutend unter den Fabrikpreisen M. Heß.
165) Ein sehr gut gearbeiteter Glaserker ist zu verkaufen, bei wem? ist bei Ausgeber dieses zu erfahren.
143) Zwei dreithcilige Scheunen, beide noch gut von Holz, sind dahier aus freier Hand zum Abbruch zu verkaufen. Das Nähere bei dem Unterzeichneten.
Hohensolms den 11. Februar 1839.
In Auftrag
H o r n i v i tt s, Gastwirth zum Löwen.
145) Die Erben der Feldwebel Löhr'schen Wittwe beabsichtigen, ihren in dem alten Schlag gelegenen Garten, V4 Morgen 10 Ruthen 5 Fuß haltend, aus freier Hand zu verkaufen. Liebhaber können sich deßhalb an Schreinermeister H. Hellmold wenden.
Gießen den 14. Februar 1839.
147) Ein Wohnhaus, enthaltend 3 Stuben, 2 Kammern, 2 Küchen, 2 Boden, Keller, Brunnen, 2 Ställe und Hofraum, ist gegen gute Bedingungen zu verkaufen. Das Nähere bei Zimmermann Lindenstruth.
152) Mirabellen, Zwetschen rc., Senf in Büchsen, rother Ingelheimer Wein, Arrak, Rum rc. bei Höstereich,
auf der Mäusburg.
146) Eine große Auswahl von Schlafröcken und gestreiften Hemden empfiehlt zu den billigsten Preisen
Carl Frech.
Zu vermiethen.
141) In hiesiger Gemeinde sind 2000 st. zum Ausleihen vorräthig.
Man wünscht, dieselben an Gemeinde- oder sonstige Caffen, entweder beisammen oder theil- weise, jedoch nicht unter 500 ft., gegen gerichtliche Versicherung, zu 4 proCt. auszuleihcn.
Diejenigen, welche wünschen, dieses Anlehen zu machen, haben sich bei dem Unterzeichneten zu melden.
Staufenberg am 13. Februar 1839.
Der Bürgermeister. Fischer.


