Ausgabe 
13.7.1839
 
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872) Eine Kommode, ein kleiner Tisch mit Schublade, ein großer Biegeltisch, welcher auf zwei Seiten herabgelaffeu und auch zu einer Wirthstafel gebraucht werden kann, sodann ein Büchergestell sind zu verkaufen, worüber der Verleger deS Wochenblatts nähere Auskunft er- theilen wird.

878) Sommerhosenzeuge von 9 bis 32 kr. die Elle und Sommerzeuge zu Ober rocken, namentlich den hierzu besonders beliebten Baum- wolllasting, empfehlen billigst

Gebrüder Heß, an der Schloßgaffe.

Zu vermietheu.

871) In einem der neu erbauten Häuser am Selteröberg, Lit. E *45 16, ist ein gewölbter Keller, 45 Fuß lang und 20 Fuß breit, zu vermiethen.

893) Ein Wohnhaus, vier Stuben, Kammer, Küche, Holzplatz und Boden enthaltend, ist zu vermiethen. Ausgeber sagt wo?

897) Bei I. Brauburger ist eine halbe Scheune zu verleihen.

Vermischte Nachrichten.

876) Der zehnte Rechenschaftsbericht der

Lebensversrcherungsbank für D.

in Gotha

ist so eben erschienen und liegt bei den Unterzeich­neten zu Jedermanns Einsicht bereit. Derselbe legt nicht nur in ausführlicher Darstellung die Erfolge der Bank während des Jahres 1838 dar, sondern liefert auch eine summarische Ucbersicht über die Ergebnisse der Anstalt tu dem nun ver­flossenen ersten Dezennium ihres Bestehens. Wem es darum zu thun ist, die solide Fundirung der Bank und die Zweckmäßigkeit ihrer Einrichtungen durch die Erfahrung bewährt zu sehen, dem wird obiger Bericht eine willkommene Erscheinung sein.

Mögen Alle, die auf ihren Todesfall für die Hinterbleibenden eine Versorgung begründen wol­len, nicht zögern, diese Absicht durch Zutritt zu obiger Anstalt, welche dermalen schon über 9000 Mitglieder zählt, zu rcalisiren!

Br. Bansa, in Gießen.

Dan. Bepler, jun., in Wetzlar.

847) Ein junger Bursche kann als Hausknecht sogleich in Dienst treten. Näheres bei Ausgeber.

896) Es wird ein braves Mädchen in Dienst gesucht; das Nähere bei der Expedition.

879) Mein Geschäfts - Local ist jetzt auf dem Seltersweg in dem neu erbauten Hinterhause des Herrn Kaufmanns Zimmer, Lit. CI 21 eine Stiege hoch.

Der Steuereinnehmer und Salzmaqazinö- Verwalter

Bertram.

888) Warnung.

Die von dem verstorbenen Grenzaufseher Appel hinterlassenen Kinder erlauben sich, auf meinen Namen zu borgen, wobei sie es seither namentlich auf Dickmilch abgesehen hatten. Ich mache dieses im Interesse des resp. Publikums hiermit bekannt, indem ich in solchen Fällen na­türlich keine Zahlung leisten kann.

Gießen im Juli 1839.

I. G. App e l.

873) Ich sehe mich veranlaßt, hiermit zu ver­öffentlichen, daß die mir ungegründete üble Nachrede der muthmaßlichen Untreue von Herrn Balthasar Loos dahier vor Großh. Stadtgericht, wohin ich ihn belangt hatte, wieder zurückgenom­men, und daß mir derselbe das Zeugniß feiner Zufriedenheit während meiner fünfjährigen Dienst­zeit, bei oben genanntem Gerichte crtheilt hat.

Gießen den 8. Juli 1839.

Louise Kauf.

112) Zahnärztliche Anzeige.

Der Unterzeichnete kömmt nach den Ferien bei Eröffnung des Winterkursus nach Gießen, woselbst er einige Zeit verweilen wird. Eine noch bis dahin bestimmtere Anzeige wird die Hülfesuchenden in nähere Kenntniß setzen, wann und wo derselbe zu sprechen ist.

Darmstadt den 7. Juni 1839.

Jos. Galette, senior, prakt. Zahnarzt.

850) Eine stille Familie sucht ein Logis bis zum October d. I., von 3 bis 4 Zimmern nebst Küche und Zubehör, in der Nähe vom Selters- thor, im mittleren oder unteren Stock. Das Nä­here bei der Expedition.

874) Ein junger Mensch, welcher gesonnen ist, die Schönfärberei in allen ihren Theilen zu erlernen, kann unter vortheilhaften Bedingungen gleich in die Lehre treten. Das Nähere ist in der Expedition d. Bl. zu erfahren.

875) Morgen ist Harmoui e-

und gegen 6 Uhr

Tanzmusik

im Busch'schen Garten anzutreffen.

Hierzu eine Beilage.