Ausgabe 
13.4.1839
 
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5 n den Privathäuser a.

Bei Km. Actuar Euler: Fräul. Eckhard v. Schlitz. Bei Hrn. Buchbinder güöefing: Hr. Fabrikant Wust v. Darmstadt. Bei Örn. A. Hopfner: Hr. Stud. «qmttt v. Friedberg. Bei Sm Holger. Rath v. Grolman: Hr. Gefreiter v. Grolman v. Darmstadt. Srn. Postmstr. Kempf: Hr. Landzer.-Assessor Kempf o. Büdingen. Bei Srn. C- Lichtenberger: Frau Lay o. Frankfurt. Bei Hrn. Hofgsr.-Rath Gross: Hr Harkmann v. Hanau. Bei 0m. Real-Schullehrer Stein: Hr. Geomek r Stein v. Darm­stadt u. Hr. Candidat Stein v. Friedberg. Bei Hrn. Son» troleur Scharmann: Hr. Candidat Scharmann v. Nieder- wöllstadt. Ber Hrn. H. G. Registrator Engslbach zwei Frau!. Sartorius u. Pfeffer Biedenkopf. Bei Hrn. H. G. Rath Knorr: Hr. Gymnasiast Heger v. Friedberg. Bei Hrn. H K. R. Hoffmann: Hr. Assessor Klingelhörer «. G>adenbach Bei Hrn «auauffeher Schäker- Hr. Speise meister Weigel v. Marienschlsß. Bei Hrn Apotheker v. St. George: Frau'Amtm. ». St. George r. Weilburg. Bei Hrn. Assessor Limpert- Fräul. Bücking v. Atsfe d. Bei

Hrn. Hofger.-Canzlist^ Landmann: Hr. Oek. Walter v. Ober­mockstadt. Bei Frau Rentamtm. Bott: Hr. Gymnasiast Koch v. Büdingen. Bei Hrn. Rendant Bieler: Hr. Oer. Nartz v. Peterwejl. Bei Hrn. Stud. Neidhardt: Hr. Con- troleur Nullmann »..Schlitz. Bei Hrn.H. G- Sekr. Sturz: Frau Pfarrer Snell v. Dorheim. Bei Hrn: Stud. Lorenz- Hr. Gymnasiast Stamm v- Lauterbach. Bei Frau Buch­händler Ricker: Hr. Apotheker Halberstadt v. Camberq. Bei Hrn. Commissions-Rath Dietz: Hr. Revierkorster Daetz ii. Biedenkopf. Bei Hrn. Thorfchreiber Hedterrich: Frau Gasthalter Specht v. Battenberg. Bei Hrn. M- Hopfner: Hr. Silberarbeiter Hopfner v. Darmstadt. Bei Hrn. I. Walther: Hr. Stud. Metz. v. Hadamar. Bei Frau Sekr. Franz: Frau Mujchenheim v. Hungen. Bei Hrn. G. M- Rath »r. Ritgen: Iran Poezel u. Hr. G. Pvelze! v. Wetz­lar. Bei Hrn. Geometer Metzler: Fräul. Langweiler v. Schlitz. Bei Hrn. Steusrrath Hofmann: Hr. Chnn. Gun» deloch v. Cassel- Bei Hrn. Assessor Limpert: Hr. Pfarrer Bambas v. Hatzfeld. Bei-Hrn. P. Sartorius: Hr. Tanz­lehrer Liebig v. Weilburg.

, Die Schiffbarmachung' der Lahm- betreffend.

(Fortsetzung.)

Die Hauptschwierigkeit bliebe also das Wehr bei der Badenburg; die Schifffahrt durch dieses ließe sich auf zweifache Weise vermitteln^ entwe­der durch eine Lücke oder durch eine Dchlcuße. Bei dem Ban der ersteren, welche auf der un­tern Lahn gewöhnlich ist, ist jedoch Zn berücksich­tigen, daß die Höhe dieses Wehrs die Anlegung derselben kehr erschweren wird. Es würde also wahrscheinlich ein Schleußenban nöthig werden; die Kosten eines solchen belaufen sich an der unteren Lahn auf 25,000 bis 30,000 fl., wäh­rend der Ban einer Lücke nur 5000 fl. kostet; es ist daher die Frage, ob die Vorlheile einer partiellen Befahrung der Lahn die Kosten eines solchen Baues verlohnen, oder ob nicht etwa der ^weck auch ohne diese Vorrichtung wenigstens zum großen Theil durch Umstapelung erreicht werden kann? Es dürfte sich leicht nachweisen lassen, daß schon ohne einen Schleußenban- die Schifffahrt von der kurhessischen Grenze bis Gie­ßen, bedeutende Vortheile darböke, woraus von selbst folgt, daß auch, ein Schleußenbau sich hin­reichend rentircn würde. Wir müssen jedoch zu diesem Zwecke etwas näher auf die Kosten und den muthmaaslichen Ertrag dieser Einrichtungen übergehen, sowie nachzeigen, wie die Umstape­lung der Frachten zu Umgehung des Wehrs zu vermöglichcn ist.

Nach Aufräumung eines etwa 50' langen gehörigen Kanals in dem versandeten Flußbett der Lahm unterhalb des Badenburger Wehrs kön­nen die Nachen bis hart unter dasselbe anfahren

und ebenso können dieselben oberhalb direct am Fachbaum anlegen; es handelt sich also nur darum die Lasten aus, dem Nachen zu heben unt> circa 10 Fuß weiter unterhalb in den andern Nachen einzusenken; eine mechanische Vorrichtung hier­zu ist nicht schwer und das Umladen läßt sich hauptsächlich dadurch erleichtern, daß die. einzelnen Gegenstände der Ladung, wie Holz oder Steine in Kasten verladen werden, welche gerade in den Schiffsraum passen. In diese Kasten müßten Z B. die Steine schon auf dem Bruch verladen werden und sie würden dann von diesem auf einer Laufbahn oder zweckmäßiger auf einer klei­nen Eisenbahn, nur von einem Arbeiter gedrückt, leicht den Berg hinunter bis an den Ladungs- Platz gerollt und mit dem Kasten durch einen Flaschenzug oder eine ähnliche Maschinerie in den Nachen verladen und ebenso am Stapel-, platz bei der Badenburg mit dem Kasten aus einem Nachen in den andern gehoben. Diese Kasten können ein bestimmtes Maas an­geben und es bedarf dann keiner Nachmessung der Ladung. Zum Dienst auf der Lahn von der Gegend von Staufenberg bis Gießen genügten vor­erst zwei Nachen, von denen der eine oberhalb der Ba- denburg dieLabn befahren it. mit dem zweiten stets zu gleicherZeitandemBadeuburgerWehr znsammentref- fen müßte; die Mannschaft der beiden Nachen konnte dann das Umladcn auf eine einfache Werse und ohne großen Zeitaufwand durch Hülfe der Maschine vornehmen und während der zweite Nachen die La­dung weiter nach Gießen bringt, holte der erste dre weitere Ladung vom Verladungsort zu dresem Sta- pclort; bergaufhaben die Nachen nichts als die lee­ren Kasten zu fahren, welche ohne Schwierigkeiten umzuladen sind. (Schluß folgt.)

~ Dr.nck und Verlach der G. D B r ü h i'sche n B.u ch - u n d St ei n d r ucf er e i.