Ausgabe 
9.3.1839
 
Einzelbild herunterladen

70

281) Bcachteuswerthe Anzeige.

Die Putz- und Modewaaren-Handlung von

S. $ I. Hanau

aus Frankfurt a. M.

bezieht zum ersten Male hiesigen Markt mit einem bedeutenden Lager, nach den allerneucsten in Paris erschienenen Moden ««gefertigter, Damen - Hüte, Staats-, Pracht- und Reglige-Hauben, und stellt bei anerkannter Rcellität die äußerst billigsten Preise.

Ferner empfiehlt sie alle nur denkbare Sor­ten modernster Seiden-, Flor- und Gürtel-Bän­der, Pellerinen, sowie dergleichen schönste Krü­gen, Schleier, Echarpe's, Blonden, Spitzen, durchbrochene seidene Handschuhe, Tülls, sowie überhaupt alle in ihr Fach einschlagende Artikel.

Das Verkaufszimmer ist im Gasthause zum Einhorn, eine Stiege hoch.

282) Die Cravatten-Fabrikanten

Mexmrvee Suchs & Cop.

aus Berlin

empfehlen bei ihrer Durchreise zur Frankfurter Messe a. M., eine Auswahl nach den allerneuesten, in London, Paris und Wien erschienenen, Mo­den angefertigter Cravatten, Hcrrn-Shawls in den neuesten Desseins, worunter 100 Stück in glattschwarz Oconnell-S chl ips in den herrlich­sten Farbenspielungen, Chemisetts- oder Zipfel- Cravatten in Atlas, Gros de Berlin und Lasting, für deren Dauer bei täglichem Gebrauch wir auf ein Jahr einstchen.

Sämmtliche Cravatten zeichnen sich in Hin­sicht ihrer elastischen Patent-Einlagen, durch an­genehmes Weichen, bequemes und ganz ungenir- tes Sitzen, so vortheilhaft vor allen hierin eri- stirenden Fabrikaten aus, daß selbst diejenigen resp. Herren, welche nie Cravatten getragen, sich nicht nur mit größtem Wohlgefallen daran ge­wöhnen, sondern denselben gerne den gerechten Beifall, welches dieselben sich in fast ganz Deutsch­land erfreuen, schenken werden.

Ferner offerircn wir schön anschließende Her- ren-Chemifttts und feinste Krügen.

Um schnell zu räumen, verkaufen wir auch hier zu den bei uns auf größten Meßplätzen be­stehenden, auffallend billigen (en gros und en de- taille) Preisen.

Unser Stand befindet sich im Gasthof zum Einhorn.

Auf selbigem Stand befinden sich auf die­sem Markte zum ersten Mal

I. P. Goldschmidt und Sohn aus Berlin und Hamburg

mit ihrem Lager chemisch-elastischer Streichriemen. Durch dieselben wird man in den Stand gesetzt, durch weniges Streichen den stumpfesten Rasir- uud Federmessern einen so bohen Grad von Schärfe zu geben, daß das Schleifen derselben auf immer entbehrt wird. Aus Verlangen geben wir dieselben gerne bis auf ein Jahr zur unent- geldlichen Probe. Zugleich dürfen wir uns mit der Ueberzeugung schmeicheln, daß wohl nie ein Fabrikat in ganz Deutschland solches Furor ge­macht haben möchte, wofür nicht nur folgender Bericht, sondern auch der reisend schnelle Absatz, welchen dieselben in allen großen Städten gefun­den, am deutlichsten spricht.

B e r i eh t

des Vereins für Cultur und Gewerbe der Residenzstadt Berlin am 2. Juni 1837.

Die Firma I. P. Goldschmidt und Sohn (Klosterstraße JVo. 1), kürzlich erst in Ber- lin, hat ihren weit verbreiteten, besonders auf Meßplätzen anerkannten Nus auch hier auf das Ehrenvollste bewährt. Ihr Fabrikat besteht in elastischen Streichriemen für Rasir- und Feder- Messer, und behauptet hinsichtlich der Qualität und Dauer den höchsten Rang."

Diese Streichriemen sind bei vorschriftsmäßi­gem Gebrauch auf Lebenszeit zu benutzen, und dürfen nur alle 3 bis 4 Monate mit sebr weni­gem Oel oder Talglicht, von der Größe eines Stecknadelkopfs, angefeucktet werden.

Der Preis ist ä 1 fl. 20 fr., 1 fl. 45 fr., 2 fl. 12 fr. und 3 fl. das Stück für Rasirmesser, so wie 48 fr. für Federmesser festgesetzt.

Beste englische ä Stück 1 Rthlr. it lj Rthlr. mit Herrn - Cravatten - Fabrikanten

Sachs und Sohn aus Berlin.

249) RockkrägenLeiKigungs- Flüssigkeit.

Dieses Fabrikat bringe ich mit dem Anfü­gen in empfehlende Erinnerung, daß ich solches auf Probe abgebe, wodurch alle Zweifel über dessen Aechtheit gehoben werden können.

Gießen am 1. März 1839.

I. G. Appel.

278) In hiesiger Stadt sind Staufenberger Sandsteine zu verkaufeu. Ausgeber sagt wo?

Hierzu eine Beilage.