Ausgabe 
7.12.1839
 
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Sekretärs Franz dahier gehörigen Mobilien, nämlich: Schränke, Tische, Stühle, Spiegel, Commoden, Betten, Weißzeug, Kleider, Kuchen- Arschirr, eine gute Standuhr und ein Glas­schrank rc., in der Wohnung der Wittwe Loos in der Zndcngaffe, an den Meistbietenden, gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werden.

Zugleich werden diejenigen, welche aus ir« »enb einem Grunde Forderungen oder sonstige Ansprüche an gedachten Nachlaß zu haben glau­ben , hierdurch aufgcfordert, solche innerhalb sechs Wochen, von heute an, bei dem Unter­zeichneten anzuzeigen und zu begründen, widri­genfalls darauf bei der Erbverthciluug keine Rück­sicht genommen werden wird.

Gießen den 5. Decrmber 1839.

Der Hofgerichts - Commiffär Stürz,

Eroßh. Hofgerichts-Sekretär.

1504) Montag den 16. Dezember, Vormit, tagg 11 Uhr, soll die Glöcknerwohnung zu Kirch, berg, bestehend in einem zweistöckigen Wohnhaus nebst Scheuer und Stall unter einem Dache nebst angebautem Ställchen, noch in sehr gutem Zu, stände befindlich, an Ort und Stelle, unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen, meistbietend guf den Abbruch verkauft werden.

Kirchberg den 28. November 1839.

Für den Kirchenvorstand der Bürgermeister Rohrbach.

Fcilgebotene Sachen.

1503) Außer den gewöhnlichen Weinsorten habe ich einen vorzüglichen Aßmannshauser 1834ir, rothen, aus dem Hcrzogl. Nassauischen Keller mit Bescheinigung des Herrn Rentmeisters Zahn zu Nüdesheim, sowie einen 1818r Nhein- aauer Wein in detail genommen, und werden beide Sorten in versiegelten X Maas-Flasche», mit Etiquette versehen, zu 1 fl. ohne GlaS käuf­lich bei mir abgegeben.

C. Silbereisen.

1414) Braunschweiger Flachs » 45, 48 UNd 52kr., Böppches-Flachs ä 34 36 und 40 kr., deutscher und italienischer Hanf, englischer Spi­nal und farbigen Schuhdrath bei

L. Z a h r e i s.

1522) Sehr billige, fcstfarbige Kattune und Baumwollzeuge, pur Wollenflanell, Multum, glatten und geköperten Hemdenflanell, alle Arten Futterzeuge, Waktir, und Steifleinen, tarnte Mttb Cabyl-ShawlS, Frangen- und Taschentü­

cher, Seiden- und Lasting-Cravatten, sodann ein schönes Sortiment Tischdecken neue, ster Muster zum Fabrikpreise, empfehlen

Gebrüder Heß, an der Schloßgasse.

1507) Mein Wohnhaus in der Sonne, neben Conrad Becker und Jacob Noll gelegen, enthal­tend drei Stuben, eine Kammer, zwei Boden, Keller und einen Stall mit Mistenstätte, bin ich Willens aus freier Hand zu verkaufen.

Ludwig Benner.

1528) Mousseliiies de laine-Kleider ä 6 fl.

48 kr., % breite» carirten Merino ä 20 fr., 9/4 breiten Donna Maria a 1 fl- per Elle, Pigue, Röcke, schwerer Qualität 1 fl 45 kr., Shawls, Foulards j Ecliarpcs, Colliers, Sd)leier», Krä- gen ic., sowie angefangene Stickereien, Strick­seide und viele Gegenstände, zu Weihnachtsge­schenken sich eignend, empfiehlt zu den billig­sten Preisen M. Heß,

Lit. A M 55.

1512) Mein vollständiges Lager

musikalischer Instrumente, als: Violinen, Guitarren, mit und ohne Mecha- nismus, Terz und größere Sorten, Altviolas, Contrebasse, Clarinctten mit 5 und 8 Klappen, Flöten mit 1 bis 4 Klappen, Ventil- und In- ventions - Trompeten, Posaunen mit und ohne Stimmzug, Znventious- und Klappenhörner, brin­ge ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Auch habe ich Violinbogen verschiedener Art, und neue Sendungen deutscher und ächtromanischer Violin-, Guitarr- und Violoncellos-Saiten er, halten. L. Jahr ei 6.

1530) Bei Ziegler Stamm sind zwei fette Kühe zu verkaufen.

1532) Braunkohlen per U« zu 27 kr. ver- kauft I. B. Weidig

auf dem Kreuz.

1521) Feinstes Spclzenmehl ä 8 kr., Wai- zenschwungmehl ä 6 fr., Sago ä 9 fr., Zucker ä 20 und 22 kr. per Pfund, neue Häringe, Schwei, zcr-, Limburger- und Rahmkäse, Thee, Zimmet, süße Mandeln, Corinthen, Rosinen und Gewürze, billig und gut bei

Fr. Zimmer.

1535) In Lit. C M87 sind Kanarienvö­gel zu verkaufen.

1524) Im Laufe der Wintermonate werden wieder jeden Tag alle Arten Tuch, Bieber ic. dekatirt bei Gebrüder Heß.