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1230) Farbige, ganz leinene Sacktücher und Foulards, fertige Hemden von Leinen oder Sher- tings, Bielefelder Leinen, Pelzröcke, Haus« und Schlafröcke, wasserdichte Nocke, wollene und baum­wollene Jacken und Hosen für Herrn und Damen, Göttinger und Französische Cravatten, Jagdtuch, Englische und Sächsische Biebers, Niederländische wollene Tücher, Stearin-Kerzen (von Merck und Pabst in Darmstadt) rc,, Alles aufs Billigste bei G. E. B ö h m.

Gießen den 4. October 1839.

1224) Fertige Hauben, moderne Hüte, sowie Bouquets in schönster und reicher Auswahl sind nm äußerst billige Preise zu haben bei

Henriette Holberg, in der Wallthorstraße.

1227) Straßburger Schuhmacherhanf und Braunschweiger Flachs bei

I. G. A p p e l.

Zu vermischen.

1104) In der Schloßgasse, Lit. A M 198, ist ein Logis, bestehend in drei Zimmern, zwei Kammern, Küche, Keller, Holzplatz rc., zu ver­miethen.

1203) Eine vollständige Familienwohnung, welche sogleich bezogen werden kann, ist zu ver­miethen bei Ludwig Kämmerer,

auf dem Seltersweg.

1209) In meinem Vorderhause auf dem Sel­tersweg, Lit. C M 21, sind für den nächsten Eurs zwei schön möblirte Zimmer zu vermiethen.

F. 3 i m m er, Kaufmann.

1211) Ein Logis, bestehend in 2 auch 3 heiz­baren Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermiethen und auf Verlan­gen sogleich zu beziehen bei

C. W n se tz k y, Lit. D. JV<x 177 in der Marktstraße.

1215) Ein neu gewölbter Keller ist zu ver­miethen bei

Fr. Koch's Wittwe.

1223) In der Wallthorstraße ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen, die sogleich bezogen werden kann.

Marcus Löw.

1036) In Lit. B M. 102 sind drei möblirte Stuben mit Sopha zu vermiethen.

1220) Lit. C M 115 in der Löwengaffe ist eine Familienwohnung zu vermiethen.

W i l h. Ferber.

1213) Ein Wohnhaus ist an eine stille Fa­milie zu vermiethen und kann das Nähere bei Ausgeber dieses Bl. erfragt werden.

Vermischte Nachrichten.

1264) Da sich nachtheiligc Gerüchte über meinen Dienst-Austritt verbreitet haben; so sehe ich mich veranlaßt, nachstehendes Zeugniß zu ver­öffentlichen:

Daß Herr Johannes Haas aus Lauterbach vom 16 Juni 1838 bis zum Monat August 1839 als Gehülfe bei mir gearbeitet, in allen Actuariats-Geschäften Gründlichkeit, Gewandtheit und lobenswerthen Fleiß be- thätigt und sich stets treu und redlich betra- gen hat, kann ich demselben, als der Wahrheit gemäß, mit dem Anfügen bezeu- gen, daß derselbe freiwillig aus meinen Tiensten getreten ist."

Gießen den 28. September 1839.

B i n z e r,

Großh. Stadtgerichts - Actuar. Gießen den 4. October 1839.

Haas.

1219) Der Unterzeichnete beginnt den 15. d. M. den Unterricht mit seinen Privatschülern und nimmt auch hierzu noch einige kleine Kna­ben an. I. N ö m e r.

1216) Zu der, Montag den 11. November d. I., Nachmittags 2 Uhr und folgende Tage abzuhaltenden Bücherversteigerung werden von dem Unterzeichneten noch Bücher bis zum 25. d. M. angenommen.

Gießen den 4. Oktober 1839.

Ehr. PH. Vogel, wohnhaft bei Herrn Nagelschmied Lenz.

1217) Am verflossenen Samstage ist ein hell­blaues Merino-Kindershäwlchen, etwa von der Hälfte des Weges von Kleinlinden bis in die Mitte der Stadt verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine Beloh­nung in der Expedition d. Bl. abzugeben.

1218) Man sucht auf Weihnachten einen ge­sitteten, fleißigen Burschen, der mit Pferden und den gewöhnlichen Feldarbeiten umzugehen ver­steht, in Dienst.

Hierzu eine Beilage.