Ausgabe 
1.6.1839
 
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Edictalladmigen.

658) Nicolaus Weingart von Gießen entlieh am 31. Januar 1801 von Frau Professorin Schwabe 250 fl. und verpfändete dagegen

1) Wohnhaus in der Schäferei,

2) % Morgen 8 Ruth. 7 Schuh Garten un- ter den neuen Elchen,

3) v Morgen 9 Ruth. 8 Sch. Garten das. Die über das Darlehn ausgefertigte Obligation wurde später an Georg Balthasar Gotthardt da. hier cedirt, welcher darauf noch werter 50 fl. "ffiÄ. so» Muckb-j°htt. di- q°E- Obligation aber abhanden gekommen seyn; es werdm daher Alle, welche aus irgend ernem Grunde aus dieser Rechte abletten, beziehungs­weise auf die oben erwähnten Immobilien An. spräche bilden zu können glauben, hierdurch auf- aefordert, solche so gewiß binnen 6 Wochen gel­tend zu machen, als sonst der Eintrag rn dem Lvvothekenbuch gelöscht werden wird und die verpfändeten Immobilien als freies Eigenthum der Jetzigen Besitzer betrachtet werden sollen.

Gießen den 2. Mai 1839.

Grvßh. Hess. Stadtgericht. Müller. Haberkorn.

704) Alle Ansprüche an Georg Mandler und dessen Ehefrau, Marie Catharine, geborne Win­ter von Launspach, welche nach Amerika auszu­wandern Willens sind, sind in bem auf Freitag den 21 Juni d. I., Vormittags, dahier anbe­raumten Termin geltend zu machen, indem nach Ablauf desselben das Vermögen den genannten Eheleuten zur Erportation freigegcben wird.

Atzbach den 25. Mai 1839.

9 Könlgl. Justizamt.

D i sterweg.

Versteigerungen.

677) Fruchtverfteigerung bei vem Rentamte Gießen.

Mittwoch den 5. Juni d. I., Vormittags

9 Uhr, werden

300 Malter Korn,

80 Gerste und

250 Hafer

unter den bekannten Bedingungen auf dahiesigem Rathhause versteigert.

Gießen den 23. Mai 1839.

Der Großh. Rentamts-Vccar G. Leichtweiß.

705) Versteigerung von Zrmmerarbett.

Nächsten Dienstag, den 4. Juni d. I., des Vormittags um 9 Uhr, soll in der Wohnung des Großh. Bürgermeisters zu Königsberg, ver­schiedene, zur Vollendung des daselbst erbaut werdenden Schulstalls noch nöthige, zu 95 fl. 41 kr. veranschlagte Zimmerarbeit mit dem Be­merken an die Wenigstfordernden vergeben wer­den, daß der Steigerer ein Drittheil der Ueber- nahmssumme als Caution zu stellen hat.

Der Voranschlag nebst den Steigbedingungen liegen in erwähntem Local zur Einsicht offen.

Gießen den 26. Mai 1839.

Der Großh. Hess. Provinzialbaumelster Hofmann.

697) Die Lieferung des Brennöls, der Talg­lichter und das Dochtgarns für die hiesige Stadtbe­leuchtung soll an den Wenigstfordernden öffent­lich auf ein Jahr versteigert werden, wozu Ter­min auf den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Vüreau des Unterzeichneten anberaumt worden ist.

Gießen den 25. Mai 1839.

Der Großherzogl. Bürgermeister. M. Schneider.

698) Montag den 3. Juni, Vormittags 8 Uhr, soll das im Fernenwalde aufgearbeitete Holz, bestehend in: ~ ,

78% Stecken Eichen-Schettholz,

38% Eichen-Prügel,

75% Eichen-Klotzholz,

91% n Eichen-Stockholz,

5 Kiefern-Prügelholz,

6725 Eichen-Wellen,

475 Birken-Wellen,

350 Weiden-Wellen,

675 Dorn-Wellen,

2100 Kiefern-Wcllen,

500 Fichten-Wellen,

47 Elchen-Stangen, Mlt 30% Cubicfuß,

146 Fichten-Stangen, mit 273 Cubicfuß, meistbietend versteigert werden.

Der Sammelplatz ist auf der Laubacherstraße.

Gießen am 25. Mai 1839.

Der Großherzogl. Bürgermeister.

M. Schneider.

ff ff ff ff

720) Freitag den 7. Juni l. I-, sollen in den zum Forstrevier Königsberg gehörigen ^o- manialwalddistricten Blcidenberg, oberen Mten- wald und Streitwald, nachverzeichnete Holzso - timente öffentlich meistbietend versteigert werden:

Stecken Buchen-Scheitholz, Eichen-Schcitholz, Buchen-Prügelholz, Eichen-Prügelholz, Lerchen-Prügelholz,

1)

294

2)

364

3)

44

4)

17

5)

2