Einzelbild herunterladen

321

Beilage z u M 47.

1356) Feinstes Spelzen-VorschUßmehl perß 8zfr. verkauft H- D. Noll

im Stern.

1346) Nahm- und Schweizer-Käse, beide Sorten in sehr guter Qualität,^bei^

Zu vermiethen.

1304) Zn meinem Hinterhause ist ein Logis zu vermietheu, bestehend aus 2 Stuben, Kam­mer, Küche und Boden, und kann sogleich be­zogen werden. Conrad Ufer.

1357) Zwei Stuben, mit oder ohne Möbel, sind zu vermiethen bei

H. D. Noll.

1350) Ein neues, gutes und ein geringe­res Sopha sind billig zu vermiethen in Lit. A M. 18.

Vermischte Nachrichten.

1337) Einen Burschen, welcher das Fah­ren mit Pferden versteht, suche ich auf künftige Weihnachten. Forstmeister Heyer.

1339) Mehreren Anfragen, ob in diesem Win­ter durch mich Oefen gesetzt und geputzt würden, zu begegnen, finde ich mich zu der Erklärung veranlaßt, daß dieses nach wie vor geschehe und ich dieses Geschäft mit tüchtigen Leuten besorgen lasse.

Justus Kann, auf dem Seltcrsweg.

1349) Ich warne Jedermann, meinem Sohne Cornelius Seliger etwas auf meinen Namen zu borgen, indem ich für nichts hafte.

Conrad ©enger.

1354) Meinen verehrten Freunden und Gönnern mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich mein Logis verändert habe und nun bei Hrn. Schuhmachermeister Rinn auf dem Neichcusand, Lit. C. M95., wohne.

Wilhel m Klingelmeier, Damenschneider.

1342) Eine gesunde Säugamme wird unter Vortheilhaften Bedingungen gesucht. Das Nähere bei der Erpedition dieses Blattes.

1362) Am letzten Sonntage ist von dem Ebel'schen Kaffeehause an bis in die Schlvßgaffe eine noch fast neue, hellblaue Tuchweste verloren wor­den; der redliche Finder wird gebeten, solche gegen eine gute Belohnung an die Erpedition d. Bl. abzugeben.

1351) Ein gutes Piano-Clavier von 6 Ok­taven ist zu vermiethen oder zu verkaufen bei

M a r g u t h.

1361) Der Unterzeichnete wird, mit obrig­keitlicher Erlaubniß, auf seiner Durchreise da­hier zwei sehr schöne sprechende Schweizer-Staare, männlichen und weiblichen Geschlechts, aus dem Canton Appenzell, zu produciren die Ehre haben.

Durch dreijährige Geduld hat er es dahin ge­bracht, daß diese merkwürdigen Bogel das reinste Deutsch in nicht allein einzelnen Worten, sondern in ganzen Sätzen sprechen, welches noch nie von einem solchen Bogel gehört worden ist; auch sin­gen sie ein schönes Quodlibet und Duet. Auf Verlangen des Eigenthümers sprechen und singen diese Vögel gleich und sind nie launig. Mehrere hohe Monarchen und Herrschaften der größten Städten haben ihre Bewunderung darüber aus­gesprochen und deßhalb überzeugt, auch hier al­len denjenigen, welche diese beiden kleinen Sprach­meister hören werden, Vergnügen zusichern zu kön­nen. Die geehrten Liebhaber, welche diese in­teressante Vögel zu hören wünschen, ersucht Unter« zeichneter höflichst, ihn gefälligst aus seiner Woh­nung abrufen zu lassen. Sein Logis ist im Gast­haus zum Stern. Diese Vögel werden von Mor­gens 10 bis Abends 4 Uhr producirt. Zahlung ist nach Belieben. I. Deichmann.

1302) Tanzrepetitions - Anzeige.

Der Unterzeichnete beehrt sich, einem geehr­ten Publikum ergcbeust auzuzeigen, daß morgen, den 25. November, unter feiner Leitung, eine Tanzrepetition Statt finden wird. Der Anfang ist des Abends um 7 Uhr.

Das Local ist im Gasthaus zum Einhorn. Eintrittspreis a Person 36 fr.

Wozu crgcbcnst einladct

PH. Schnecko, Tanzlehrer.

1341) Tanzmusik

ist morgen im Busch'schcn Gartensaale anzutreffen.

Frischbacken.

Sonntag den 25. November. Ludwig Kämme­rer auf dem Selzersmeg. Christian Wallenfels in der Wallthorstraße. Heinrich Noll im Stern.

Kirchliche Notizen. Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am L5 November. Morgens: Kir- chonrath vr. Engel. Nachmittags: Candidat Kl ei n, von Gießen.

Getaufte. Den 18. November. Dem Burger und Schuhmachermeister, Philipp Christian Pfaff, ein Sohn. Balthasar Martin.