78
auf dahiesigem Nathhause an den Meistbietenden versteigert werden.
Die Verkaufsbedingungen werden im Termin eröffnet.
Gießen den 16. März 1838.
Der Bürgermeister.
M. Schneider.
331) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Gießen.
Donnerstag den 5. April d. I., Vormittags
10 Uhr, werden
250 Malter Korn,
100 „ Gerste »nd
150 „ Hafer,
unter den bekannten Bedingungen, auf dahiesigem Rathhause meistbietend versteigert.
Gießen den 15. März 1838.
Großh. Hess. Rentamt. Schneider.
die übrigen in Stückfässern liegen;
6 lr „ Gaubischofsheimer;
7 „ Bodenheimer;
21 tt „ Niersteiner;
10 „ 1835 Köstricher;
4 „ „ Bodenheimer.
Sämmtliche Weine sind rein und gut gehalten; die Niersteiner sind aus den besten Lagen und vorzüglicher Qualität, diese letzteren liegen in Nierstein selbst, die übrigen in Mainz. Am 2. und 3. April können die Weine probirt werden. Man beliebe sich deßhalb an Küfermeister Joseph Weckbacher in Mainz, und an Küfer- meister Schuch, zur goldnen Krone, in Nierstein zu wenden.
Mainz, den 28. Februar 1838.
Bruch, Notar.
341) Holzverstcigerung.
Freitag den 30. März 1838, Morgens 8 Uhr, sollen im sreihcrrlich von Schenkischen Forst zu Winnerod, Distrikten Buchenwald, Eichwald, Zipfen, Schindköpfel, Bauernhaide, Petergrund und Burg:
200 Stecken Scheidholz,
100 „ Prügelholz,
150 „ Stockholz,
4000 Wellen Reiscrholz und
1000 Cubikfuß Bau-, Werk- u. Nutzholz, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden.
Der Zusammenkunftsort ist im frcihcrrlich von Schenkischen Hof zu Winnerod.
344) Montag den 26. März, Morgens 9 Uhr, soll dahier auf dem Herrn von Na- benauischen Speicher
1) 4 Malter Waizen,
2) 46 „ Korn,
3) 33 „ Gerste und
4) 39 „ Hafer,
meistbietend versteigert werden.
Rodheim am 21. März 1838.
Der Bürgermeister
G. Wagner.
241) Weinversteigerung zu Mainz.
Nächstkünftigen 4. und 5. April, des Morgens um halb zehn Uhr, werden im Saale des Herrn Martin Volk dahier unter sehr annehmlichen Bedingungen folgende Weine versteigert, nämlich:
6 Stück 1833 Bodenheimer;
17 „ 1834 Niedersaulheimer, wovon 7
Stück in einem Lagerfasse,
Feilgebotene Sachen.
„ 251) Der zum Nachlasse meines Vaters gehörige Garten am Nahrungsberge, enthaltend 43 Rth. 2 Schnh und begrenzt von L. Th. Felsing, ist unter sehr vortheilhaften Bedingungen alsbald durch mich zu verkaufen.
Philipp Bach, Schneidermeister.
556) Mit einem Vorrathe gut und geschmackvoll gearbeiteter Möbel empfiehlt sich Marguth,
hinter der Kirche.
356) Mein in der Wolkengaffe stehendes Wohnhaus, enthaltend zwei Stuben, Kammer, Boden, Keller, Küche, zwei Schweinställe, Schaf- stall, Mistenstätte und Vorplatz, Hintergarten nebst Brunnen, bin ich Willens, aus freier Hand zu verkaufen. Zugleich bemerke ich noch, daß die Hälfte des Bodens noch zur Stube eingerichtet werden kann.
Gießen den 22. März 1838.
Johannes Moll.
287) Obstbaumverkauf.
Reineclauden, Mirabellen, gepfropfte Zwet- schcn, sowohl Hochstämme als Zwerg, welche gut bewurzelt sind, das Stück zu 18 fr., sind zu haben bei Kaufmann Robert Schäfer in Marburg.
NB. Auch ist bei demselben eine bedeckte viersitzigc Hauderer-Chaise nebst 2 zweispännigen Schlitten billig zu verkaufen.
347) Zwei 9 Fuß hohe tragbare Aprikosen. Hochstämme sind billig zu verkaufen.
Hierzu eine Beilage.


