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Beilage

' 439) Um Mißverständnissen zu begegnen, be­merke ich hiermit, daß ich keineswegs mein Ge­schäft als Damenschneider aufgegeben habe. Uebri- gens wiederhole ich mit Bezug auf meine Anzeige in M. 7 des Wochenblatts vom 17. Februar l. Z., daß ich, um stets vollständige Beschäftigung zu haben, auch in den Häusern geschmackvolle, mo­derne Arbeit zu verfertigen, sirr den gewiß billi­gen Preis von 30 Kr. per Tag gerne übernehme.

C. T e l l a r s, Damenschneider.

460) Donnerstag den 26. April, Morgens um 7 Uhr, beginnt wieder der Unterricht in der Mädchenschule des Unterzeichneten.

D. Balser.

434) Tie Unterzeichnete zeigt hierdurch erge- benst an, daß sie den bevorstehenden Markt wieder mit einer reichen Auswahl von Pntzwaaren aller Art beziehen wird. Sie logirt alsdann, während des Markts, im Gasthaus zum Rappen.

E. Döring, aus Hanau.

445) Alle Diejenigen, welche etwa noch For­derungen an mich zu machen haben, ersuche ich, mir ihre Rechnungen im Laufe der nächsten Woche zukommen zu lassen.

Leuchtweis, Steuer-Commissär.

449) Unterzeichnete sagen hierdurch den Be­gleitern ihres Mannes und Vaters den verbind­lichsten Dank für die letzte Ehre, die sie ihm heute erzeigt haben.

Gießen den 19. April 1838.

Magdalene Müller und deren Kinder.

451) Da die Ausspielung meines Pferdes nicht stattfinden kann, so bemerke ich hierdurch, daß das Geld gegen die Loose in meinem Hause wieder in Empfang genommen werden kann.

Gießen den 19. April 1838.

P. Euler.

450) Will die Person, welche die Stramin­tasche, ein leinenes Taschentuch ohne Zeichen ent­haltend, gefunden hat, nicht, daß ihr Name ver­öffentlicht werde; so eile sie, den bisjctzt verheim- lichren Fund bei der Redaction dieses Blattes abzuliefcrn.

442) Unterzeichneter zeigt hierdurch ergebenst an, daß er alle Arten von Schuh- und Kleider­bürsten, Schrubber, Kardetschen, Hand- und Bo­denbesen verfertiget. Seine Wohnung ist in der Mühlgasse Lit. D. M. 84.

Ludwig Appel.

zu jw 16.

458) Es wird ein braver Bursche, welcher sich wegen guter Aufführung durch genügende Zeugnisse ausweisen kann, als Ackerknecht, bei Pferde, in Dienst dahier gesucht. Ausgeber die­ses ertheilt hierüber nähere Auskunft.

Theater in Giessen.

Sonntag den 22. April 1838.

Zum Erstenmale:

Drv Acyutjgcist. Schauspiel in 6 Akten, nebst einem Vorspiel: „Vie AukerstehUNg" in 1 Akt, von August von Kotzebue.

Dienstag den 24. April 1838.

Zum Erstenmale:

Die Gunst des Augenblicks. Ori­ginal-Lustspiel in 4 Akten, von Eduard Devrient.

—.— .rn

Frischbacken.

Sonntag den 22. Apri l. Wilhelm Löber an der Brandgafle, Balser Roll in der Reustadt und Conrad Kempf auf dem Selzersweg.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 32. April. Morgens: Kir­che nrath Br. Cngel. Nachmittags: Kand. Schvnhals.

Kopulirte. Den i6. April. Christian Reiber, Burger und Tapezierer allhier, ein Wittwer, des verstor- beuen Bürgers und Maurermeisters, Johann Jacob Reiber, ehelicher S°bn; und Johannette Margarethe Katharine, des Ortsbürgers und Lchubmachermeisters zu Steinberg, Ludwig Peter Ziegler, eheliche Tochter.

Den 17. April. Georg Melchior Christian Noü, Burger dahier, des verstorbenen Burgers und Fuhrmann-, Johann Heinrich Noll, ehelicher Sohn; und Jungfer He­lene Hartmann von Grvßenbuseck.

Getaufte. Den iS. April. Dem Äroßherzogl. Hofgerichts- Secretär, Georg Stürz, ein Sohn, Karl Friedrich Peter.

Denselben. Dem Grvßherzoglichen Hofgerichts - Secretariatsaccessisten, Friedrich Borngcßer, eine Tochter, Karoline Auguste Hermine.

Den 17. April. Eine uneheliche Tochter, Philippi- ns Natalie Karoline Elisabeth».

Den 19. April. Dem Doctor der Rechte, Karl Roder. eine Tochter, Sophie Christiane Karoline Amalie.

Beerdigte. Den 14. April. Gustav Julius, de» Burgers, Georg Philipp Kümmel, Sohn, alt 4 3. 11 M. 22 Tage.

Den 16. April. Johannette Katharine Augustine, des verstorbenen xensicnirten Sergeanten", Heinrich Qfft'e'f: hinterl.-.ffene Wittwe, alt 72 I. 15 Di