Ausgabe 
17.3.1838
 
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269) Mein Garten zwischen den Günthers« grüben und der rochen Hohl von ohngefähr 6 Morgen, soll Montag den 19. d. M., Nach­mittags 2 Uhr an Ort und Stelle, unter den bei der Versteigerung bekannt zu machenden Be­dingungen, in Abtheilungcn auf 3 Jahre, meist­bietend verpachtet werden.

Gießen den 8. März 1838.

A d o l p h i, Hofgerichtsadvocat.

288) Aus freiwilligem Entschluß sollen die Güterstücke der Sophie Gisselvon Kleinlinden, jetzt Georg Kramers Ehefrau zu Großenlinden, Dienstag den 20. März d. I., Morgens 10 Uhr, in der Wohnung-des Wirth Johannes Jung zu Kleinlinden, öffentlich versteigert werden, als: 132 Ruth. 6 Schuh Acker in der Au im Cent, an Kaspar Lenz, giebt 1 Kpf. Korn dem Fiocus;

75 Ruth. 12 Schuh Acker am Mittelweg im Cent, an Heinrich Lenz;

79 Ruch. 14 Schuh Acker hinterm Weiher im Cent, an Konrad Weidig, giebt 1 Meste unständig den Herren von Oynhauscn;

62 Ruth. 10 Schuh Acker hinter der Eselsweide, an Andreas Lenz;

45 Ruth. 9 Schuh Wiese unten» Weiher, an Ludwig Lenz;

108 Ruth. 15 Schuh Wiese am Aulenweg im Cent, an Melchior Lampus,

36 Ruth. 9 Schuh Wiese im Heßler, an Johan­nes Krailing.

Klcinlinden am 14. März 1838.

Der Bürgermeister Weigel.

308) Auf freiwilliges Ansuchen der Eber­hard Größers Eheleute dahier, soll das denselben zustehende zweistöckige Wohnhaus mit allem Zube­hör, namentlich Thüren nebst Schlösser», Fenstern, Oefen, Ofcntopf, Siedkessel, Treppen re., Donnerstag den 29. dieses Monats, Nachmittags 2 Uhr, auf den Abbruch öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Annerod am 13. März 1838.

Der Bürgermeister Peter.

Feilgebotene Sachen.

284) Es sind dahier s/4 Morgen 20 Ruthen Acker am Leiftrtsrödcr Weg aus freier Hand zu verkaufen. Ausgeber sagt wo.

309) Hausverkauf.

@tn, an der Hauptstraße stehendes, Wohn­haus mit Scheuer, Stallung und Hofraum ist aus freier Hand zu verkaufe». Dasselbe eignet sich wegen seiner Lage zu jedem offenen Geschäft. Das Nähere bei Ausgeber dieses Blastes.

307) Cigarren in allen Qualitäten und bei Abnahme von 6 Stück eine Cigarrcnbüchse gratis; Rauchtabacke, als: Barinas, geschnitten und in Rollen, Barinas-Portorico, Cabannas rc., ver­kauft in bester Qualität

I. G. Appel.

251) Der zum Nachlasse meines Vaters gehörige Garten am Nahrungsberge, enthaltend 43 Nth. 2 Schuh und begrenzt von L. Th. Felsing, ist unter sehr vortheilhaften Bedingungen alsbald durch mich zu verkaufen.

Philipp Bach, Schneidermeister.

275) Ein Schreibsekretär, als Meisterstück gemacht, steht allhier zu verkaufen bei

Schreinermeister Schneider, Lit. D. JVa 93.

289) Lit. A. M. 198 in der Schloß, gaffe sind gute weiße und rothe Frühkartoffeln zu verkaufen.

290) Lit. B. M 2 in der Schloßgasse steht eine große, gut mit Eisen beschlagene Kiste zu verkaufen.

286) Obstbaumverkauf.

Reineclauden, Mirabellen, gepfropfte Zwet- schen, sowohl Hochstämme als Zwerg, welche gut bewurzelt sind, das Stück zu 18 fr., sind zu haben bei Kaufmann Robert Schäfer in Marburg.

NB. Auch ist bei demselben eine bedeckte viersitzige Hauderer-Chaise nebst 2 zweispännigen Schlitten billig zu verkaufen.

276) Neue Sardellen und Häringe, Straß­burger Nahm-, Schweizer-, Holländischer- und Limburger Käse, Rum, Arrack, Lkqueur, alten Mallaga, Madera, Roussillon und Ingelheimer Wein in Flaschen, bei

H ö st e r e i ch, auf der Mäusburg.

256) Ausgesetzte Flor- und Gürtel-Bänder unter den Fabrikpreisen bei

M. H e ß.

300) Ein ungebrauchtes, einschläfriges voll­ständiges Bett ist zu verkaufe» bei

Christoph Zimmermann, in der Schloßgaffe.

Hierzu eine Beilage.