Ausgabe 
17.3.1838
 
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38.

Frucht- und Vittuakenprcise zu Gießen vom 10. bis 17. März 1838.

1 F^leiscypreise.

kr.

Pf-

ISrodpreise.

kr.

Vf.

1 Pfd. gutes Ochsenfleisch . . .5" e=-s2= 1 Kuhfleisch.....

55'5 1 Rindfleisch.....

-5 = 2. = i Von schweren Rindern . «MZ ° 1 Kalbfleisch ......

1 ,, dcsgl. ausgemastetes . .

1 Schweinefleisch. . c2= "S 1 Hammelfleisch gemästet .

= 2 1' Wurst von pur Schweinen

1 gemischte Wurst . . .

1 Bratwurst.....

1 " Schwartemagen . . 1 geräucherter Speck . .

1 Schinken und Dörrfleisch = l 1 " R'ndSfett ......

1 " Hummelsfett .... i Schweineschmalz, ausge- - lassenes......

8 1 deSgl. unausgelassenes .

11

8

8

9

6

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9

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20

16

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20

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II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

Pfd.Liz Lth. Qt. Roggenbrod . . .

2 M £ » " " ....

4 1 » u U ....

18zLth. Qt. Kümmel- oder gemischtes Bro1>

S " S h Wafferweck......

4 >, 1 u Milchbrod.......

6 « Taigscher.......

Vierpreise.

1 Maas ordinaires Bier ...... auch......

1 Maas Doppelbier .......

Marktpreise.

1 Maas Milch.........

1 Pfd. Butter ......... auch.......

3 Handkäse . -........

3 Eyer............

i Pfd. Waizenmebl .......

1 grob geschälte Gerste ....

i 1 " klein geschälte Gerste ....

6

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7

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8

1 1 i 1 1 1 1 III 1 1 1 1 iN 1 l|

Zf r u ch t p r e i S e.____

Städte.

Gcmäs

Waizen

Korn

Gerste

Hafer

Erbsen

Linsen

Darmstadt . .

Gießen ....

Marburg am 4 Marz

Wehlar am 10. März

das Malter das Malter auch das Mött der Scheffel

Pf.

200

90

fl.

9

9

7

8

kr

30

85

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Pf-

200

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fl

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kr.

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Pb

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kr.

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10

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fl.

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30

35

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kr.

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fl.

kr.

Polizeiliche Bekanntmachung.

Der Großhl. Hess.

K n o r

Kreisrath r.

16) Sämmtliche Eigenthümer oder Pächter von Gärten und Baumstücken in der hiesigen Gemarkung werden hierdurch aufgefordert, binnen drei Wochen die Raupennestcr an den darin be­findlichen Bäumen und Hegen zu zerstören. m

Nach Ablauf dieser Zeit verfällt dann Jeder, an dessen Baumen und Hegen sich noch Raupen­nester vorfinden, in die gesetzliche Strafe von 4 Kr. für jedes einzelne Stück.

Zugleich bemerkt man, daß obige Verfügung auch auf die innerhalb der Stadt belegenen Hausgärten ausgedehnt werden wird.

Gießen den 15. März 1838.

Edictalladungen.

221) Der Metzger und Wirth Andreas Konrad Sack dahier, hat sich wegen gänzlicher Unfähigkeit sein Vermögen zu verwalten und sei­

nen Angelegenheiten vorzustehcn, freiwillig unter Curatel gestellt, und es sind ihm daher die Bür­ger und Metzgermeister Mathäus Weidig und Lud­wig Konrad Sack zu Gießen, als Kuratoren be­stellt worden. Man bringt dieses mit dem Bc-