Ausgabe 
16.6.1838
 
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Feilgebotene Sachen.

< 725) Bayrisch Bier, bester Qualität a 9 fr. per Bouteille bei

Eberhard Schneider, - im Garten.

646) Aecht englische

Universal - Glanz - Wichse

von G. Fleetlvordt in London.

Diese schöne Glanz-Wichse, welche von Herrn W. A. Lampadius, Königl. Sachs. Bcrg-Com- miffions-Rath und Professor der Chemie in Frei­berg, Herrn Ratorp, Königl. Preuß. Stadt-Phy- sikus in Berlin, sowie auch durch Herrn John Hudson, Chemiker in London, einer chemischen Prüfung unterworfen worden ist, enthält laut deren, sich in meinen Händen befindli­chen Attesten nur solche Ingredienzen, welche das Leder weich und geschmeidig erhalten; auch gicbt sie ihm mit wenig Mühe den schön­sten Glanz in tiefster Schwärze, und da sie beim Gebrauch verdünnt wird, so erhält man das 12- bis 16fache Quantum. Sollten sich dem Abnehmer diese Eigenschaften nicht bewähren, so ist man erbötig, das Geld ohne Widerrede zurückzugeben. Das Commissions-Lager für Gießen ist ein­zig und allein Herrn H. Lüdeking über­geben worden, und bei demselben in Büchsen zu 4 und 2 gGr. nebst Gcbrauchszcttel stets zu be­kommen.

Gd. Geser, sonst G. Flores jun. in Leipzig, Haupt-Commissionär des Herrn G. Fleetwordt in London.

660) Erprobte-Haar-Tinktur.

Sicheres, und in seiner Anwendung ganz einfaches, unschädliches Mittel, weißen, grauen, gebleichten und hochblonden Haaren in kurzer Zeit eine schöne dunkle Farbe zu geben, und da­bei das Wachsthum der Haare zu befördern. Untersucht und genehmigt von den Medicinal- Behörden zu Berlin, München und Dresden.

Preis pro Flacon 1 Nthlr. 8 gGr., bei Abnahme in größeren Flaschen ist der Preis bedeutend billiger.

Unter vielen spricht nachstehendes, vom löbl. Kreis-Amt zu Freiberg bestätigtes Zcugniß, für die Vorzüglichkeit der Tinktur.

Abschrift:

Ter Wahrheit gemäß, bezeuge ich hiermit, daß mein durch körperliche Leiden früh ergrautes, ganz schwarzes dichtes Haar, blos durch die Haar-Tinktur des Herrn A. Leonhardi seine

Hierzu ein

natürliche Farbe wieder erhalten hat, tmb bin stätigtt/ Jedem auf nähere Anfrage zu be-

Mit Recht kann ich daher allen Benöthigten dieses gute und ächte Mittel empfehlen. J

Freiberg, im Monat Mai 1838.

Adv. Neuendorf.

Kreisamt Freilierq, den 7. Mai 1838 ' erschien an Kreisamtsstelle

Herr Advocat Neuendorf allhier, dem unterzeichneten Protokollanten und Herrn Genchtsbersitzer von Person und als dispositions» fahlg wohlbekannt, zeigte vorbefindliches über den Gebrauch der Haar-Tinktur ausgestelltes Zeuq- niß vor, bekannte sich zu dessen Inhalt, erkannte auch seine darunter befindliche Unterschrift, als für die mit eigner Hand bewirkte an, und hat auf Vorlesen, diese in Gegenwart des Herrn Registrator und Gerichtsbeisitzer abgefaßte Re­gistratur genehmigt.

Geschehen wie Eingangs bemerkt von

Ernst Wilhelm Riedel, verpflichteter Protokollant.

Friedrich Ferd. Rämpler, Gerichtsbeisitzer.

Aromatisches Kräuteröl, zum Wachsthum und zur Verschönerung der Haare, wird unter Garantie verkauft, die Flasche zu 54 fr. und 1 fl. 12 fr.

Zahnpeelen,

die Schnur ä 1 Nthlr. Preuß. Cour.

In Gießen befindet sich von sämmtlichem die einzige Niederlage bei

Carl Frech.

782) Gute Kartoffeln sind zu verfaufen bei Barbier Schmidt.

Zu vermicthen.

712) Eine geräumige Familienwohnung ist zu vermicthen und fann bis Johanni bezogen werden.

Gießen den 13. Juni 1838.

I. C. Seipp.

728) Ein gutes Clavier und Forte- piauo sind zu vermiethen oder zu verkau­fen. Wo? sagt Ausgeber.

719) Zwei aneinanderstoßende möblirte Zim­mer in dem ober» Stocke meines Hauses sind zu vermiethen, und sogleich beziehbar.

H. Schmidt, geheime Finanzräthin. Beilage.