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Dienstag dm 20. d. M., Vormittags S Uhr, in meiner Wohnung dahier öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Indem ich dieses hiermit bekannt mache, füge ich die Bemerkung hinzu, daß Derjenige, welcher bei der Versteigerung mitbieten will, vor­her nachweisen muß, eine Kaution von 150 st. stellen zu können.

Marienschloß den 6. November 1838.

Funk.

4290) Der Bedarf des für die Marien- schlosser-Anstalt im Jahr 1839 nöthigen Leders und das Färben der für diese Anstalt nöthigen Materialien, soll Mittwoch den 21. d. M., Vor­mittags 9 Uhr, in meiner Wohnung dahier o>- fentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Ich mache dieses mit der Bemerkung be­kannt, daß Diejenigen, welche bei der Versteige­rung mitbieten wollen, stch vorher auszuweisen haben, im Stande zu sein, eine Kaution von 200 fl. stellen zu können.

Marienschloß den 6. November 1838.

Funk.

Feilgebotene Sachen.

1255) Mein seither auf dem Marktplatz bestan­denes Geschäft, in Glas-, Porzellain- und lackirtcn Blechwaaren, Tapeten, Ocfen und sonstigen Guß- und Eisenwaaren, in Bronze, Verzierungen an Vorhänaen, Gold, Parfümerie-, Galanterie- und Kinderspielwaaren, Zündmaschinen, für deren Qualität ich garantire, sodann Spiegel, alle Arten Cravatten, Hüte, Handschuhe und Regenschirme, namentlich in Schmucksachen, als Broches, Plaques, Schnallen, Colliers, Arm- und Kopf- spannen, ferner Hemdenknöpfe, Vorstecknadcln, Uhr- kettcn, Geld- und Tabacksbeutel, Damentaschen und dergleichen mehr, wovon man bei mir die arößte Auswahl findet, habe ich in das fiüher Bäcker Kochische Hans, der Stadkirche gegenüber, verlegt, und hoffe, da ich allen billigen Anfor­derungen entsprechen zu können mir schmeichle, mich eines recht lebhaften Besuchs, sowohl mei­ner hiesigen als auch auswärtigen verehrten Ab­nehmer, erfreuen zu dürfen.

Carl Frech.

1285) Zwei große Verschlüge stehen zu ver­kaufen, wo? sagt die Erpedition.

1299) Eine schöne Auswahl Möbel-Wachs- tuch und Schuhzeuge haben wir wieder erhalten. Und empfehlen solche zu den billigsten Preisen.

Gebrüder Heß, am Kirchenplatz.

Düsseldorfer Senf in Töpfen I. G. Appel.

Ein Haufen guter Dung, sowie blaue, Trieb gewachsene Kartoffeln sind zu bei ' Leinweber Löb, wohnhaft beim alten ArrcsthauS.

1298) Hamburger und englische Stick­wolle, Baumwollen-, Leinen- und Seiden- Stramin, alle Arten Stickmuster und angesangene Stickereien empfehlen

Gebrüder Heß, am Kirchenplatz.

1280) Bei der Unterzeichneten steht ein großes Schmiedzeug zum Achsenschmieden, ein kleineres Schmiedzeug, ein Windeisen, ein Schmiedstock mit Schrauben und ein großer Büchsendorn,

sämmtlich noch in gutem Zustande, zu verkaufen.

W i t t w e Kling, zu Wetzlar.

Literarische Anzeigen.

1282) Unentbehrliche Sprachlehre nebst Briefsteller!

Nathgeber der deutschen Sprache,

für das bürgerliche und Geschäftsleben.

Ein faßliches Handbuch eines gründli, chen Unterrichts,

binnen Kurzem ohne weitere Vorkenntnisse richtig und schön sprechen und schreiben zu lernen;

mit besonderer Rücksicht auf den Gebrauch des mir, Dir, Dich, Ihnen, Sie, ihm, ihn, von, vor, für re., nebst Anweisung zu schriftli­chen Aufsätzen, Briefen rc., richtiger Interpunktion und den üblichen Titulaturen.

3te Auflage, verfaßt von prattischen Schul­männern. Preis geb. 310 Seiten, nur 12 gGr.

Unter der Menge von Sprachlehren und Briefstellern zeichnet sich dieses Werk durch Faßlichkeit und Reichhaltig-

1297) bei

1281) auf dem verkaufen