Ausgabe 
10.2.1838
 
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unv Bodenkammer, einer Küche, Abtritt, ver­schlossenem »Mer. und Holzstall, Mitgebrauch der Waschküche und Pumpe, ist anderwärts zu ver- miethen und im Mai zu beziehen. Dann ist ein Pferdestall und Heuboden zu verpachten.

Gießeü den 8. Februar 1838.

B a p st.

134) Zn hiesiger Stadt ist ein ausmöblir- tes Zimmer zu vermiethen und kann zu jeder Zeit bezogen werden. Das Nähere ist bei Ausgeber dieses zu erfahren.

Vermischte Nachrichten.

74) Eine Familie dahier sucht eine brave, arbeitsame, mit guten Zeugnissen versehene Haus­magd, welche mit Vieh umzugcheu versteht, in Dienst. Dieselbe kann entweder sogleich oder auf Ostern eintreten.

146) Eine schöne Auswahl Stramin-, Wachs-, Papier- und Gas-Larven habe ich in dieser Woche billig erhalten. Zugleich empfehle ich meine eleganten Maskenanzüge bestens, welche ich sehr billig verleihe.

H. Heichelheim's Wittwe, auf dem Lindenplatz.

139) Daß ich Reparaturarbeiten an Sonn, und Regenschirmen übernehme, bringe ich mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntniß, daß ich die ertheilten Aufträge billig und zur Zufrieden­heit der Besteller ausführen werde.

Meine Wohnung ist bei Herrn Zinngießer Rauch in der Schloßgasse.

Gießen den 19. Februar 1838.

Caroline Westrupp.

148) Ein ordentliches Dienstmädchen wird in Dienst gesucht und kann auf Ostern oder auch jetzt schon eintreten. Näheres in Lit. I). JV6. 152 zu erfahren.

151) Curatel-Bestellung.

Nachdem von Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen auch die Ehefrau, des für einen Ver- schwender erklärten Gr. Hofgerichtsadvocaten Hof­mann I. in Gießen, Clara, geb. Seyfried, der selbstständigen Verwaltung ihres Vermögens für unfähig erklärt, und ihr deshalb in der Person des Gr. Hofgerichtsadvocaten Krauskopf daselbst ein Curator bestellt worden ist, so wird dies mit

dem Bemerken andurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß von nun an keinem Rechtsgeschäf­te, welches dieselbe ohne die Zustimmung ihres Curators in Bezug auf ihr Vermögen abschlie­ßen sollte, rechtliche Gültigkeit beigemeffen wer­den kann.

Gießen den 8. Februar 1838.

In Auftrag Großh. Hofgerichts daselbst. Reitz,

Großh. Hofgerichts-Secretär.

Frischbacken.

Sonntag den 11. Februar. Wilhelm Schäfer am Rathbaus, Carl Ebel auf dem Äretij, Ludwig Käm­merer auf dem Selzersweg.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 11. Februar. Morgens: Pfarrer Spengel. Nachmittags- Kirchenrath Dr. Engel.

Getaufte. Den 4. Februar. Dem Burger und Schneidermeister, Peter Christian Franz, ein Sohn, Georg Christian Heinrich.

Denselben. Dem Burger und Bäckermeister, Jacob Vogt, eine Tochter, Christine Karoline Wilhelmine.

Den 6. Februar. Dem Burger und Wirth, Daniel Ebel, eine Tochter, Konradine Henriette Karoline. Christine.

Den 8. Februar. Eine uneheliche Tochter, Marie Henriette.

Denselben. Dem Burger und Fuhrmann, Hein­rich Simon, eine Tochter, Marie Karoline.

Beerdigte. Den 30. Januar. Der Studiosus der Rechtswissenschaft, Gustav Hermann Kekule, des Großherzoglichen Geheimenrathes, Wilhelm Kekule in Darmstadt, Sohn, alt 25 I. io M. 7 T.

Den 4. Februar. Johannes Keil, Burger und Lederhandler dahier, alt 55 I. 3 M. 23 T.

Den 8. Februar. Der Candidat der Theologie, Ernst Gross, des Großherzoglichen Hofgerichksraths, Friedrich Karl Gross dahier, Sohn, alt 22 I. 11 M. 11 T, .

Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche be, sorgt Pfarrer Spengel.

Katholische Gemeinde.

Den 5. F ebruar. Dem Großherzoglichen Hof- gerichtsadvocaten und Stadtsyndicut Dr. E. Sundheim eine Tochter, Jeannette Marie Charlotte Christine Jo­sephine.