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Art nicht allein durch Stillschweigen keine Ver­günstigung zu gewähren, sondern auch alle auf Pfuschereien im Schreinergeschäfte bezügliche Ille­galitäten, sie mögen Nanien haben, wie sie wollen, zur gebührenden Bestrafung der betreffenden Be­hörde zur Anzeige zu bringen.

Unter Mitwirkung der Zunft sind höheren Orts energische Maßregeln getroffen worden, um der in der neuesten Zeit auffallend und in frecher Weise überhand genommenen Pfuscherei nachdrück­lichst zn begegnen.

Es trifft die Pfuscher nach gesetzlicher Bestimmung, neben der Hinwegnahme des sämmt- lichcn Handwerksgeschirrs und der vorgefunden werdenden Arbeiten, auch noch schwere Strafe, und der, Nachsicht und Schonung bezwecken sollende Weg wird nach gemachter Erfahrung in jeber Bcziehung rücksichtslos umsonst betreten.

Gießen den 1. Februar 1838.

Die beiden Zunftmeister der Schreinerzunft.

111) Donnerstag den 15. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen tut Gasthaus zum Prinzen Carl, die der Unterzeichneten gehörigen Güterstücke, wie solche hierunten näher beschrie­ben sind, auf 6 Jahre meistbietend öffentlich ver­pachtet werden, als:

Morg. Dicrt. Ruth. Schuh.

2 9 Acker am Wißmarerweg, an

Heinrich Schäfer,

20 daselbst, anHeinr. Noll,

2 7 10 am Wißmarerweg, an

Valentin Müller,

1 4 am Gleibergerweg, an

Ludwig Noll,

37 2 im Katzenfeld, an Ge­

org Leibs Wittwe,

3 16 11 am Krofdorferwcg, an

ihm selbst, 3 Mesten 3 Gescheid unständig den Herren von Oynhausen, 2 12 2 über den Schwalbach'--

schen Aeckern, an Peter Vogt, 2 Gescheid 3 Mest. Kor», 3 Gesetz. 4 Mest. Hafer dem Fiscus.

1 1 14 am Leusertsröderweg,

au Peter Vogt,

1 50 13 am Hadergraben, an

Adam Müller, 1 Kumpf 3 Gescheid 1 Maas Korn, 2 Kpf. 2 Maas Hafer,

Mürg, Viert. Ruth. Schuh.

1 22 2

2 39

2 19

1-68

2 26 2

1 2 36 11

1 24 4

Acker am kleinen Grasweg, am Hospitalgut,

am Wißmarerweg, an Christian Wallenfels,

am Wetzlarerweg,

am Aulweg, an Fried­rich Lampus,

beim Gericht, an Balser Noll,

unter dem Weiher, 1% Mesten Korn in Ka­sten, X Meste den von Heerdtischen Erben,

an der Steinkaut, an Christian Löber.

Gießen den 29. Januar 1838.

Sophie Vetzberger's Wittwe.

Feilgebotene Sachen.

132) Einem vcretzrlichen Publikum empfehle ich wieder eine schöne Auswahl Herren-Filj- und Seidenhüte neuester Faevn, Hand­schuhe, seidene und sehr starke baumwol­lene für Herren, bestes Eau de Co­logne und die allen dergleichen Parfum über­treffende orientalische Blumencssenz.

Auch habe ich alle Sorten des bekannten Gichtpapiers wieder ersetzt.

H. L ü d e k i n g.

113) Billiger Waarenverkauf. Donna Maria oder Damast, Shawls, glatte und faciouirte Seidenzeuge in Re­sten, Gardinenzeuge und Frangen, unter den Fabrikvreisen, empfiehlt

M. H e ß.

148) Ein neues, gut gepolstertes Sopha mit Sprungfedern ist zu vermiethen bet'

M a r g u t h.

150) Lapperdan, Capern, Sardel­len, Häringe, Senf, Schweizer- und Rahmkäse verkauft in bester Qualität

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