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Oeffemliche Bekanntmachung.

405) Der Ortöbürger Anton Weis, Jacobs Sohn, zu Langgöns ist als Verschwender unter Curatel gestellt und ihm der Gemeinderechner Johannes Henrich daselbst als Curator beigegeben worden.

Man bringt dies mit dem Anfügen zur öf­fentlichen Kenntniß, daß von nun an alle Ver­bindlichkeiten, welche Anton Weil, Jacobs Sohn, ohne Zustimmung des genannten Kurators einge­hen sollte, als ohne rechtliche Wirkung vor Ge­richt keine Beachtung finden. Zugleich werden alle Diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an Anton Weil, Jac. S., zu haben glauben, aufgeforderk, solche sogewiß im Termin:

Dienstag den 8. Mai d. I., Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigen, als sonst dieselben bei dem aufzunehmenden Inventar und dem Arrangement mit den aufgetretenen Gläu­bigern nicht berücksichtigt werde«.

Gießen den 5. April 1838.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. L i m p e r t.

Besondere Bekanntmachung.

378) In Gemäßheit einer höchsten Verfü­gung wird hierdurch den Eigenthümern von Stu­ten bekannt gemacht, daß, wenn sie von den Be- deckscheineu, die sie von der Bürgermeisterei er­halten haben, keinen Gebrauch gemacht, und die Bedeckung der betreffenden Stuten durch die Land­gestütsbeschäler nicht stattgefunden hat, diese Scheine vor Ablauf des Monats Juli an die Bürgermeisterei, um das Nötbige in dem Verzeich­nis zu wahren, zurückgegeben werden müssen.

Sowohl diejenigen, welche diesen Termin ver­säumen, als auch die, welche die Rückgabe solcher Scheine ganz unterlassen, müssen ohne Rücksicht auf spätere Reklamationen das Sprunggeld entrichten.

Gießen den 31. März 1838.

Der Bürgermeister M. Schneider.

Versteigerungen.

258) Dienstag den 10. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus das nach­folgende, dem Burger und Nothgerber Emanuel Simon dahier zustehende Grundstück:

242 Klftr oder 70 Nth. auf dem Haddergraben, neben Philipp Klingelhöfer,

im Wege der Hülfsvollstreckung öffentlich an den

Meistbietenden, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen am 8. März 1838.

Großhl. Hess. Stadtgericht. Müller. L i m p e r t.

171) Auf freiwilliges Ansuchen der Wittwe des Müllermeisters Christian Mandler dahier, sollen Montags den 9. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Nathhaus die nachstehen­den Immobilien, als:

198 Klftr. od. 58 Rth. auf der Hohleich, an ihm selbst,

198 58 daselbst, an ihm selbst,

149 44 Garten am Hamm, an der

Stadt, 13 Alb. 4. Pf. Zins in hiesigen Kasten,

105 31 daselbst, an Philipp Ockes,

443 128 auf'm Wetzlarerweg, an

Postmeister Kempf,

404118 in dem Graben, an Phil.

Schaum zu Kleinlinden, 2 Gesch. Korn u. 3 Gesch. Hafer dem Fiscus,

357 103 am Steinbrunnen am Leih-

gesterner Weg, an Zohs. Dörr, 2 Gesch. 3 Ms. Korn, 3 Gesch. Hafer dem Fiscus, 218 Klftr. od. 64 Nth. Wiese auf der Hohleich, neben der Herrschaft, öffentlich meistbietend, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 21. Februar 1838.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

171) Bei der am 9. d. M. stattfindenden Versteigerung der Güterstücke der Chr. Mand- ler's Wittwe, wird auch noch eine im Heßler gelegene Wiese, die früher sogenannte Univer- sttätswiese (5 Morgen 145 Ruthen haltend) dem Meistgebote ausgesetzt werden, wozu man alle Kaufliebhaber höflichst einladet.

223) Montag den 9 April d. I., Nachmit­tags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Andreas Konrad Sack gehörigen Immobi­lien, als:

39 Klftr. 8 Sch. Haus, Stall, Hinter­haus, Scheuer mitGrund, neben Jacob Franz, 1 fl. 17% fr. Zins dem Cameral-Fiscus,

56 Klftr. od. 16ä Rth. Garten auf'm neuen Weg, neben der Hofraithe,

222 Klftr. od. 64 Rth. am Barresgraben, an Je-