Ausgabe 
5.5.1838
 
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063) Nachträglich M der unter dem 23 April 4.338 von mir erlassene» Bekanntmachung,, die Ävlzvcrsteigerung von 450 Stecken, wclcye für die Warienschlosser-Anstalt nöthig sind, betreffend, füae ich noch die Bemerkung hinzu: daß dre Ln, sieigerung in Lieferungsparthicn von 20 bis 25 S«ecken vorgcnowmen werden soll , »ne daß Au^ 'nder eine Cantion in baarem Gelte oder durch tüchtige Bürgen stellen, sowie alle Inländer, irelcsie bei der Versteigerung mitbictcu wollen, eine Bescheinigung: daß sie zum Äutgebote sa.)lg sind, von dem betreffenden Ortsvorstande bei# ^"^' MarKnIchloß den 1. Mai 1838. * *

499) Kommenden Dienstag den 8. d. M. und sie folgenden Tage, Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem 5?ause der verstorbenen grauer# chensenior Koch dahier verschiedene Mobilien, bestehend in Silber, Weißzeug, Bettung, Möbel, darunter ein gutes Forte-Piano und ein Sopha, Messing, Kupfer, Porzellan u. s. w., gegen gleich baare Zahluug öffentlich versteigert und sind Kaufliebhaber dazu eingcladen.

Gießen den 2. Mai 1838.

Br. S u rr dhei m.

500) Montag den 7. Mai d. I., des Nach­mittags um 2 Uhr, werden in der Behausung des Bürgers und Schuhmachers Conrad Becker in der Sonne dahier, mehrere gut erhaltene Mö­bel, als: Commcde, Schränke, Sopha, Bett- * laden, Tische, Stühle, Schreibpulte, Spiegel, Kisten, kupferne Kessel, verschiedenes Eisenwerk und sonst allerlei Hausgerätbschasten, gegen baare Zahlung meistbietend versteigert werden.

Gießen den 1. Mai 1838-

471) In Steinkohlen aus einer W-«* der vorzüglichsten Gruben an der Ruhr, womit ich betheiligt bin, unterhalte ich auf hiesigem Platze ein Lager, did ich aus dem Schiffe genommen: ,

a) bestes fettes himmelskroner Schmiedegruß, per 40 Berliner Scheffel (10 Berliner Mltr.) zu.........48Thlr.16Sgr.

b) fettes Brandgrüß oder Fctt- schrot, für den Ofenbrand ge­eignet,r>er40BerlinerSchef-

fel (10 Berl. Mltr.) zu . 16Thlr.16Sgr.

c) fettedickebänker Stückkohlen,

per Zentner (108 Psd.) zu 25

d) Coacks, abgeschwesclte Koh­

len, zum Schmelzen der Me­talle rc. per Zentner (108 K.) zu..... 27

aus dem hiesigen Magazin genommen, aber mit 5^! Magazinsgebühren per comptant ohne Sconto erlasse.

Der zweite Transport meiner Kohlenschiffe trifft Anfangs Mai l. I. hier ein.

Kansliebhaber belieben sich in frankirten Brie­fen an mich zu wenden.

Hanau, am Main, im Monat April 1838. Friedrich Kra.tz.sch.

482) Mit den neusten Erscheinungen in Glas, Porzelan, lackirten Blechwaaren, namentlich in fein vergoldeten und goldenen Schmucksachen für Herren und Damen, feidcncn Damentaschen, Geldbörsen, Cravatten, Zündmaschinen, Parfüme­rien, Sonnen- und Negenschirmen, und vielen an­deren Artikeln, bin ich aufS Beste affortirt und verspreche die billigsten Preise.

Earl Frech.

Feilgebotene Sachen.

523) Ganz feinen Iaconnet, % und % breiten Tüll, Batistnet, Moll und Ba­tist, letzteren in 7Zt Br. ä W fr. und in % Br. ä. 14 fr. per Elle, sowie Vor- hängfrangen von 3 fr. bis 8 fr. die Elle, in großer Auswahl.

Sehr gute seidene Regenschirme, feine weiße Pique-Decken, moderne Hosenzeuge, Schlafröcke, % breiten Rosa-Kattun und dergleichen Artikel, empfehlen in frisch erhaltener Auswahl

Gebrüder Heß.

52ti) Bei dem Unterzeichneten kann von heute an, jcbcn Mittag von 1 bis 6 Uhr, eine große Anzahl Oelgemalde in ele­gant vergoldeten Rahmen, sowie Kupfer­stiche und Lythographien unter Glas und Rahmeu, eingesehen werden. Bemerkt wird, daß diese Sammlung in keiner Hin­sicht etwas zu wünschen übrig läßt, nnd daß der Unterzeichnete in den Stand ge­setzt worden ist, äußerst billige, jedoch fest­gesetzte Preise stellen zu können.

Gießen den 4. Mai 1838.

Ehr. PH. Vogel, wohnhaft bei Herrn Lenz, ohnweit der Stadtpforte.