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4276) Die Eltern und Vormünder werden 1)iermit aufgefordert, ihre schulpflichtigen Kinder und Pflegbefohlenen, welche bis jetzt noch keine Schule besuchen, künftigen Montag, den 5. No­vember, Nachmittags um 1 Uhr in dieselbe ein­zuführen, oder den etwaigen Anstand ohne Ver­zug anzuzeigen.

Gießen den 1. November 1838.

Der Schulvorstand.

1268) Ein schwarz seidener Regen­schirm wurde am Donnerstag Abend, bei Gele­genheit des Concerts im Gescllschaftslocale, ver­wechselt; man bittet um gefälligen Austausch auf Großh. Postamte dahier.

1266) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich außer meinem bisherigen zweispän- nigen Chaise-Fuhrwerk auch die Chaise nebst Pferden von dem Großh. Herrn Superintendenten Simon dahier gekauft habe, und bemerke zugleich, daß diese Chaise sowohl ganz als halb bedeckt gefah­ren werden kann. Auch ist diese Chaise mit einem guten Reisekoffer versehen, welcher auf Verlangen abgegeben werden kann, und bitte daher das ge­ehrte Publikum, mich mit recht zahlreichem Zu­spruch zu beehren.

Gießen den 2. November 1838.

Wilhelm Rühl, wohnhaft in der Flügelsgasse.

1274) Unterzeichneter zeigt einem geehrten Publikum hiermit ergcbenst an, daß er Hierselbst wieder angekommen ist; und bittet Diejenigen, welche ihn mit Aufträgen beehren wollen, sie im Gasthaus zum Darmstädter Haus abzugeben.

Joseph Rüdiger, Krautschneider aus Tyrol.

444) Ein großer, noch wenig gebrauchter Mackischer Kochofen steht, wegen häuslichen Än­derungen äußerst billig zu verkaufen; bei wem? sagt Ausgeber d. B.

Frischbacken.

S onntag den 4 Novbr. Christian Jughard in der Wallthorstraße, JeremiaS Wallenfels auf dem Selters- weg, Balthasar Wallenfels an der Wettergaffe.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst. Am 4. November. Morgens: Pfarrer Spengel. Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel.

Getaufte. Den 28. October. Dem Burgerund Schuhmachermeister, Karl Junker, ein Sohn, Ludwig Martin.

Denselben. Dem Eroßherzoglichen Landrichter, Karl Ploch, ein Sohn, Friedrich Karl.

Den 2 9. Oct ober. Dem Großherzoglichen Pro­fessor, Dr Heinrich Schäfer, ein Sohn, Johannes Wil­helm Armin.

Den 1. November. Dem Großherzoglichen Kreis- secretär, Ludwig Follenius, ein Sohn, Emil Karl Friedrich.

Denselben. Dem Burger und Wirth, Friedrich Noll, eine Tochter, Eleonore Ppilippine.

Beerdigte. Den 26. October. Dem Burger und Fuhrmann, Jost Philipp Müller, ein todtgebvrner Eodn.

Den 2 8. Oktober. Johann Moritz Wallenfels, Burger und Bäckermeister dahier, alt 58 I. 6 M. 7 T.

Den 1. November. Elise Karoline Luise Chri­stiane Katharine, des Burgers und Maurers, Philipp Da­niel Marr, Tochter, alt 3 I. 9 M. 6 T.

Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche be# sorgt Pfarrer Spengel.

Theater in Gießen.

Sonntag den 4. November 1838.

Zum Erstenmale:

Das Donau Weibchen.

Zweiter Theil.

Romantisch-komische Oper in 3 Akten, von Fried, rich Hensler. Musik von Ferd. Kauer.

Letzte Vorstellung. Dienstag den 6. November 1838. Zum Besten der Mitglieder meiner Gesellschaft: Die gefährliche Tante Original-Lustspiel in 4 Akten, nebst einem Vorspiel: der Fackelzug und die Abendmusik, Vorspiel in 1 Akt, von Albini.

August Friese.