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24) Eine Weste und em Sacktuch sind gefunden und auf das Polizeiburean abgeliefert worden. Gießen den 23. April 1835.

Großherzoglich Hessischer Kreisrath.

I. V. d. K., Stumpf, Kreissecretär.

Versteigerungen.

368) Das von der Andreas Stephans Wittwe hinterlassene Wohnhaus in der Löwengasse, an Georg Melchior Sack, soll

Montag den 27. April l. I.,

Nachmittags 2 Uhr, auf dem Nathhause nochmals an den Meistbietenden versteigert werden, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wirs, daß reine noto­risch zahlungsunfähige Personen zugclassen werden.

' Gießen am 10. April 1835.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

862) Fruchtversteigerung bei dem Rentamt E i e s s e n.

Montag den 11. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, werden auf dem hiesigen Rathhause:

300 Malter Korn, 75 Maller Gerste und

100 Hafer

von dem dahiesigen herrschaftlichen Speicher, unter den bekannten Bedingungen der Versteigerung aus­gesetzt. Gießen den 18. April 1835.

Der Vicar des Grvßh. Hess. Rentamts das. Böttinger.

371) Die sogenannte kleine Weide, so wie die Wiesenstücke an dem Launspacher Weg, sollen Mon­tag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf dahie­sigem Rathhause öffentlich auf ein Jahr in Benutz versteigert werden.

Gießen den 24. April 1835.

Der Bürgermeister

C. Silbereisen.

347) Die Lieferung des km Jahr 1835 bei Gr. Hofgerichts - Kanzlei erforderlichen Brennholzes von ungefähr 60 bis 70 Stecken Buchen - Scheidholz soll Mittwoch den 29. April l. I. Vormittags 11 Uhr in dem Hofgerichts - Kanzleigebäude an den Wenigst, nehmenden veraccordirt werden.

Gießen den 12. April 1835.

Stürz.

367) Montag den 11. Mai um 2 Uhr Nach­mittags und die folgenden Tage zu derselben Stunde, sollen in der Wohnung der Arau Hofgerichtsräthkn Oeser verschiedene Hausgeräthschaften dem Meistgebote ausgesetzt werden.

Feilgebotene Sachen.

365) In schönster Auswahl und billigsten Prei- fett empfehle ich folgende Artikel: weise famonirte L.leiderzeuge, Shawls u. Sommertücher, Schleier zu

54 fr. bis 3 ft., französische Stickereien, Pelerin, Blondenkragen, Spitzen, Blonden, Kanten und Ro- sentüll, in den neuesten Mustern, Battist, farbige Books, Corsettenzeug, gestickte und glatte Ecusee- Strümpfe, Handschuhe, Taffet, Atlas, Flor- und Gürtelband, Echarprs, Taschen, Cravatten, Comptoir- Röcke tc. rc>, meinen geehrten Abnehnwrn die reellste Bediemlng versichernd.

M. Heß am Asterweg.

366) Brüsseler, Glanz- und Bordenbütbe für Damen und Mädchen von 1 fl. 12 fr. bis 5 fL, so­wie Strohhüthe und Kappen für Herrn und Knaben, unter den Fabrifpreisen, empfiehlt in großer Aus. wähl M. H e ß.

354) Mit Strohhüthen für Damen unfc Mäd­chen, sowie Strohkappen und Strohhüthen für Herru und Knaben, empfiehlt sich bestens

Carl Frech.

360) Ohngefähr 12 bis 13 Centner Heu sind bei mir im ganzen oder thcilweise zu verkaufen.

Joh. Gottfried Keil.

364) 140 bis 150 Centner gutes Heu sind zll verkaufen; wo? sagt Ausgeber.

370) Einige Achtel gute Setz-Kartoffeln sind zu verkaufen; bei wem? sagt Ausgeber dieses.

369) 1834r feinen Rißlingwein, den Schoppen zu 16 fr., verzapft Eberhard Schneider

im Garten.

84) Ein Piano-Forte von 6 Octaven in einem noch sehr guten Zustande ist zu verfaufeu. Bei wem? sagt ausgeber dieses Blattes.

Zu vermiethen.

329) Im Löwen auf dem Neuenweg ist em Logis zu vermiethen, bestehend in 4 Zimmern, 1 Ca- binet, 1 Küche, Theil am Waschhaus, Holzplatz und Keller, auch, wenn es gewünscht wird, ein Stück Gax- ten, und ist gleich beziehbar.

357) Ein Logis, bestehend in 2 auch 3 Stu­ben, 2 Kammern, einer Küche, verschließbarem Holz­stall, halbem Keller und halbem Boden, ist in der Wallthorstraße No. 66. zu vermiethen und kann den 1. Juli l. I. bezogen werden.

361) In dem Hause No. 284. auf dem Kreutz sind zwei Zimmer mit oder ohne Meubles zu vermie­then; nötigenfalls fönnen hierzu auch ein Pferdestall mit Heuboden und eine Kammer abgegeben werdeL