Ausgabe 
24.1.1835
 
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6) Ein goldner Ohrring ist gefunbnt und auf das Polizcibureau abgegeben worden, Gießen den 18. Januar 1835.

Großherzoglich Hessischer Kressrath d. K. G.

I. V. d. K., Stumpf, Kreissecretar.

7) Ein medicinisches Buch ist ist in einem hiesigen Miethwagen zurückgetassen und hierher abge­geben worden. Da der Eigenthümer unbekannt ist, so sodert man denselben auf, sich binnen 4 Wochen dahier zu melden, widrigenfalls anderweit darüber verfügt werden wird.

Gießen den 20. Januar 1835.

Großherzoglich Hessischer Kreisrath d. K. G.

- I. V. d. K., St u m p f, Kreissecretar.

8) Vor etwa drei Wochen, auf einen Vormittag, hat ein unbekannter Fremder bei Wirth Joh. Kling in Wieseck ein flachscnes Betttuch, mit den Buchstaben D. V , und ein weiteres Betttuch, mit denselben Buchstaben gezeichnet, in einem baumwollenen Sacktuche zusammen gebunden, mit dem Bemerken znrückge. lassen, daß er gegen Abend wieder kommen und diese Gegenstände dann wieder mitnehmen werde. Dies ist aber bis jetzt nicht geschehen, weshalb derjenige, welcher irgend einen Anspruch an die genannten Sachen zu machen hat, ausgefodert wird, sich baldigst dahier zu melden.

Gießen am 17. Januar 1835.

Großherzoglich Hessischer Kreisrath d. K. G.

K. C h. K n a r r.

4) An die Stelle des bisherigen Kreisboten Rabenau ist der hiesige Bürger Peter Schneider zum Kreisboten auf Widerruf bestellt und auch als solcher bereits verpflichtet worden, was hiermit öffentlich bekannt gemacht wird. Gießen Len 19. Januar 1835.

Der Großherz. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen

K.

EdictalladUttgen.

35) Das Großherz. Hess. Hofgericht hat über das Vermögen des Christian Balthasar Magnus da­hier Len förmlichen Concursprozeß erkannt. Dem­zufolge werden alle diejenigen, welche Ansprüche an dieses Vermögen zu haben glauben, ausgefodert, die­selben bei Vermeidung des sonst erfolgenden Aus­schlusses von der Masse in dem auf den 9. März k. I., früh 9 Uhr anberaumten Termin , bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machens

Gießen den 27. December 1834.

Großherzoglich Hess. Stadtgericht.

Müller.

Versteigerungen.

20) Montag den 16. Februar 1835, Nach­mittags , 2 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhaus die dem Bürger und Schreinermeister Johannes Weber zustehende Hofraithe in den Neucnbäuen, 18,6 [] Kl.

C h. Knorr.

Haus, Stall und Grund neben Großh. Hofgerichts­rath v. Grolman, giebt 1 fl. 12 fr. Zins dem Fis­cus, unter den im Termin bekannt gemacht werden­den Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 30. December 1834. Großherzoglich Hessisches Stadtgericht.

Müller.

52) Die dem Schreinermeister Rieb und dessen Ehefrau dahier zugehörige, vor'm Wallthvr gelegene Hofraithe, als:

80,8 Klftr. vd. 2314 Rth. Wohnhaus, Hinterhaus, Remise mit Pferdestall, Kühstall mit Holzschoppen und Schweinstall nebst Hof und Grund, mit 2 Gärten ne­ben und hinter dem Haus,

soll den 26. Febr. d. I., auf dahiesigem Rathhaus zur nochmaligen Versteigerung, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, gebracht werden. Gießen den 6. Januar 1835.

Eroßherzo^ich Hessisches Stadtgericht. Müller.