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Waschküche. Beide Wohnungen können an eine oder zwei Familien vermiclhct rind sogleich bezogen werden.

846) Eine Stube, Kammer, Küche und Keller ist in M 217 auf der Mautburg zu vermiethen bei Philipp Löber.

850) Ein Forte-Piano von 6 Oktaven und ein Sopha sind zu vermiethen bei M a r g u t h.

859) Bei H. Heuchelheim Wittwe auf dem Lin, denplatz sind 1 2 Zimmer nebst Kabinett, Holzstnll und Küche, zu vermiethen. Auf Verlangen können sie auch möblirt abgegeben werden.

Vermischte Nachrichten.

837) Unterzeichneter beehrt sich, sämmtlichr Eltern seiner Schüler oder deren Stellvertreter, sowie alle Freunde der Jngendbildung, zu den Prüfungen, wel­che er Mittwoch den 24 d. M. Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr mit seinen Schülern, unter Mit­wirkung seiner Hülfslehrer, veranstalten wird, hierdurch öffentlich einzvladen. Die Prüfungen finden in meinem Schullocal Statt. Der Unterricht für bevorstehen­des Wintersemester beginnt Montag den 19. Oktober, Morgens 8 Uhr. Nähere Nachrichten über die Ein­richtung meiner Schule, Honorar und dergleichen, wer­de ich mit Vergnügen Nachfragcndcn ertheilen. Schüler können jederzeit ausgenommen werden.

Dr. Ennemoser

838) ( Gewehr-Läufe.) Es wünscht Jemand 2 noch nicht gebrauchte, wo möglich noch nicht g'anz eingerichtete, Büchsenläufe zu Laufen. Wer dergleichen abzugeben wünscht, beliebe recht bald die Anzeige zu machen im Gast­haus zum Schwanen (dem Rappen gegenüber).

835) Unter den verschiedenen Anstal­ten, welche zum Wohle der Menschheit in neuerer Zeit durch Vereine gebildet werden, verdient gewiß diejenige, wodurch eine ge­genseitige Unterstützung in Krankheitsfällen bezweckt werden soll, eine nicht unwichtige Stelle. Durch Krankheiten entstehen immer mehr oder weniger bedeutende Kosten, deren Erschwinguug einem selbst bemittelten Manne mitunter schwer, einem minderbegüterten fast ganz unmöglich fällt, abgesehen auch davon, daß der erkrankte Familienvater sogar außer Stand sich befindet, seiner Familie den- thigen Unterhalt zu verschaffen. Schon viel-

Hierzu ein

fach wurde daher der Wunsch geäußert, daß sich ein Verein von Männern bilden möge, welcher sich zur Aufgabe mache, durch Schaf­fung eines angemessenen Fonds mittelst be­stimmter wöchentlicher-kleiner Beiträge, seine Mitglieder in Krankheitsfällen in der Art zu rmterstützen, daß sie nicht nur ärztliche Hülfe und Arzneien unentgeldlich erhalten, sondern auch wöchentliche Geldzuschüsse, um ihre und ihrer Familie Bedürfnisse während der Krankheit bestreiten zu können.

Ein solcher Verein ist nun zwar seit dem 1. Juli dieses Jahrs bereits dahier zu Stande gekommen; soll er aber die Ausdehnung er­halten, welche der damit verbundene Zweck erfodert, so kann dieses nur durch den Bei­tritt von recht vielen Theilnehmern und durch Unterstützung aller edlen Menschenfreunde ge­schehen.

Der unterzeichnete Ausschuß ladet also hiermit die hiesigen Einwohner zum Beitritt ein, bittet aber auch zugleich im allgemei­nen diese Anstalt durch Unterstützung jegli­cher Art zu fördern.

Die Statuten des Vereins sind bereits entworfen und liegen bei Schneidermeister I. Schwaab znr Einsicht offen.

Gießen ven 13. Septbr. 1835.

Im Namen des Ausschusses I. Schwaab.

844) Der Wirth Ludwig Schneider cuf der Mäusburg ist ein Branntweingeschirr nebst Kcirtof- felmühle zu verkaufen, auch ist daselbst ein Logis an eine stille Haushaltung, auf Michaelis zu vermiethen.

885) Militair- Stellvertretung. Da der Militair-Vertrctungs-Verein für die drei Pro­vinzen des Eroßherzogthums in dem diesjährigen Loo­sen so glücklich gewesen ist, daß er noch Einstehcr übrig hat, so macht er hierdurch bekannt, daß er für dießjährigc Militairpflichtige, welche keinem Vereine bcigetreten sind, Eiustcher zu zweihundert vier­zig fünf Gulden insokange stellt, als er noch über Eiusteher dispouiren kann.

Darmstadt im September 1835.

I. A. Linz, Commerzienrath.

e Beilage.