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Da das Kind schon das oben genannte Alter erreicht hat, so wird eKjedenfalls ireendwo vermiß werden, u»d ww bitten deshalb, hierauf die geeignete Rücksicht zu nehiuen.
Verfugt Hanau den 10. Januar 1835.
Kurfürstlich Hessisches Landgericht. i
Bechtel.
s,d bnttgen d,eß deshalb zur allgemeinen Kenntmß und ersuchen alle Justiz, und Polizeibehörden
ces ^n- und Auslandes, sowie jedermann, der sonst Auskunft zu geben vermag, welche zur Entdeckuna der Verbrecherin dienlich seyn mochte, von einer zeden dahin abzweckeudcn Spur schleunige Anzeige bei dem un, terzeichuetcn Gericht zu machen. ö 1 a “ un*
Edictalladuttgen.
1154) Ter pensionirte Großherz. Canzleisecret. Hisgen dahier hat das gesetzliche ys seiner Pension an feine nach seiner Versicherung getreu angegebenen Gläubiger gerichtlich abgetreten und es ist unterm 24. Nov. ein Arrangement mit denselben zu Stande gekommen.
Großh. Hofgericht dahier hat unterm -%i d. I. de» unterzeichneten Eommissär beauftragt, auch an die unbekannten Ereditoren cdictales zu erlassen.
In Gesolg dieses hohen Auftrags werden daher die allenfallsigen noch unbekannten Gläubiger des gedachten Großherz. Canzlei - Secret. Hisgen hierdurch euh-toliier vorgeladen, im Termin Dienstags den 20. Januar 1835, Morgens 1 0 Ilhr, in der Wohnung des Unterzeichneten um so gewisser anzuzeigen und richtig zu stellen, als ansonst angenommen werden wird, daß keine weitern Ereditoren Jenes vorhanden sind. Bcschl. Gießen den 20. Dec. 1834.
Von Hofger. Eommiffionswegen.
B a p st, Großh. Hofger. # Secretar.
53) Nachdem Großherz. Hofgericht dahier über das Vermögen des Bürgers und Gastwirths Philipp Büßer dahier den förmlichen Concursprozeß erkannt und das unterzeichnete Gericht mit dessen Leitung beauftragt hat, so werden alle diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Foderungen an den genannten Büßer zu haben vermeinen, hierdurch aufgefodert, in dem auf Montag den 16. März d. I., Morgens 9 Uhr anberaumten Termin zum Versuch der Güte in Selbstperson zu erscheinen oder durch gehörig Bevollmächtigte sich vertreten 'zu lassen, indem sonst angenommen wird, sie wären dem Beschluß der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beigetreten. Sollte aber kein Vergleich Statt finden, so haben dieselben ihre Foderungen so gewiß an- und auszuführen, auch die Gründe, worauf sie etwaige Vorzugsrechte stützen wollen, anzugeben, als sie sonst mit ihren Fodcrun« gen ohne weiteres Präclusivdecret von der Masse ausgeschlossen werden und beziehungsweise angenommen wird, die Location der Foderungen wäre dem Ermessen des Gerichts überlassen worden. Sodann haben sich die Gläubiger in dem bestimmten Termin fo, gewiß itbtr die Bestellung eines Eurators zu erklären, als sonst ein solcher von Gerichtswegen be
stellt werden wird. Bemerkt wird noch, daß zur Ver- theilung unter die bis jetzt bekannten nicht privileair« teil Gläubiger, deren Foderungen 1585 fl. 2 kr. "betragen, nach dem aufgenommenen Vermvgensverzeich, Niß nur 217 ft. 29 kr. übrig bleiben.
Gießen den 7. Januar 1835.
.Großherzoglich Hessisches Stadtgericht. Müller.
, 1123) Oe ffentliche Vorladung. Auf eine von der Frau des Bäckermeisters Hermann Justi geb. Fischer von hier, wider gedachten ihren Ehemann auf den Grund der böslichen Verlaffung, bei dem unterzeichneten Gerichte erhobene Ehescheidungsklage und den von dem Untergerichte desfalls eingeforderten ordnungsmäßigen Bericht, wird der genannte Bäckermeister Hermann Justi hierdurch vorgeladen, um binnen einer Frist von drei Monaten sich so gewiß auf erwähnte Klage durch einen hiesigen bevollmächtigten Obergerichts-Anwalt vernehmen zu lassen, als sonst in seinen Ungehorsam er der böslichen Verfassung für geständig erachtet, mit seiner Vernehmlassung ausgeschlossen, und weiter w. R. erkannt" werden wird.
Marburg den 6. Decembcr 1834.
Kurfürstliches Obergericht, Civil,Senat der Provinz Obcrheffen.
M e p e r f e l d.
Versteigerungen.
20) Montag den 16. Februar 1835, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhaus die dem Bürger und Schreinermeister Johannes Weber zustehende Hofraithe in den Neuenbäuen, 18,6 [] jtf. Haus, Stall und Grund neben Großh. Hofgerichtsrath v. Grolman, giebt 1 ft. 12 kr. Zins dem Fiscus, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.
Gießen den 30. December 1834.
Großherzoglich Hessisches Stadtgericht.
Mülle r.»
52) Die dem Schreinermeister Rieb und dessen Ehefrau dahier zugehörige, vor'm Wallthor gelegene Hofraithe, als:
80,8 Klftr. od. 23" Rth. Wohnhaus, Hinterhaus, Remise mit Pferdestall, Kühstall mit Holzschoppen und Schwemstall nebst


