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Beilage

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worben, wogegen

die Geschenke Neun und Dreißig Gulden 7 Krcu- :cr betrugen, und

zur Befriedigung der, aus der Leihkasse Darlehen Suchenden, weiter an Kapitalien Aun'taulend Sechshundert und Zwanzig Gulden zu SV3 % und Eintausend Einhundert Gulden zu 4% nut* genommen ivurden, so daß am 31. Dec. 1834 die ganze Einnahme in Zwauzigtanseitd Zwelhnn- dertVier und Dreißig Gulden und 40 kr, bestand. Dieser Fonds wurde in der Art verwendet, daß

ausgeliehen wurden', .

1) auf gericktliche Hypotheken an 24 Schuldner, Zweitausend Sechshundert Fünf und Vierzig Bul­ben. Nur gegen 3kalte Sicherheit und nur gegen Verunterpfänduilg von Grundstücken batte die Verwaltung derartige Darlehen abgegeben,

2) auf Bürgschaft von Privaten, unter den statuten­mäßigen Bedingungen an 165 Schuldner, Sechs­tausend Siebenhundert Neun und Achtzig Gulden. Die Verwaltung hatte hierbei die größtmögliche Vorsicht eintreten lassen. Daß der Betrag der so ansgeliebetten Capiralien diese Höhe erreichte, hatte seinen Grund darin, daß bei der Gründung des

Ferner vermischte Sachen. Nachricht

über die Hanptversam ml u n g der Mit gl i e- der des KredttveretnS für bte «x rct) e

Gießen und Grünberg. ,

Der statutengemäß von dem höchstbestimmten Alt»- schußmitgliede bestellte Referent verlas den von dem Directorium erstatteten Verwaltimgsbeucht ner e Periode vom 1. April bis 31. Mceniber 1 u34 und legte der Hauptversammlung bie Bemerkungen 9u u Rechnung von 1834 zur Beschlußnahme vor.

Aus dem Derwaltungsbericht ergab sich das jw» ^1)" an Ersparnissen in 143 Posten die Summe von

AchttachsenL Siebenhundert Sieben und Vierzig Gissden 33 Kreuzer eingelegt worden war, ein Betrag, der üideß zum großen .r,heil aus ansehnlicheren, seither ausbewahrtcn Kapitalien von 100 150 und 200 fl. bestand. Das £t* rcctortum sprach in demselben sein Bedauern aus, daß nicht mehr Einlagen in kleineren Ersparnissen von fünf Gulden und weniger, durch wel­che die regere Theilnahme an dem Institut am Besten betätigt werde, dargeboten worden seyen.

Die wirksamen Bemühungen einzelner Witglteder anerkeneud, wurde hiernach allgemein der Wunsch aus­gesprochen, daß die Vereinsmitglieder für eine g-oße.e Verbreitung und Beherzigung der Zwecke der Spar­kasse bedacht seyn möchten.

;j) Unverzinslich auf zwei Jahre waren, nach Abzug einer auf wenige Monate eingelegten Summe von 1900 fl., Zweitausend Achthundert Acht und Zwanzig Gulden angcboteit und vereinnahmt

j u Rro. 41.

Institutes Bürgschaften bei* Gemeinden nicht an­genommen werden konnten, indem die erforber# liche Genehmigung der höchsten Staatsbehörde fehlte, sowie darin, daß die Kosten der Hypothe- ken-Errichtung zu ersparen gesucht wurden.

Diese übrigens volle Sicherheit bietenden Auslei­hungen können für die Zukunft nur noch ausnahmsweise Vorkommen. ,

3j Auf Bürgschaft der Gemeinde,! in 73 Posten Fünftausend Fünfhundert und Sechzig Gulden.

Die Verwaltuiigskosten waren im ersten Zahl' we­gen des doppelten Drucks der Statuten und der Ko­sten der ersten Einrichtung bedeutend, und betrugen, mit Ausschluß der 69 fl. betragenden Remuneration für die beiden Rechner, Einhundert und Acht Gulden 45 fr., ein Ansatz, der sich im lausenben Jahr auf 15 20 fl. mindern muß.

Hiernach war der Bestand der Kasse am 31. Dee. 1834 folgender:

1) vereinnahmt waren . . . 20,33s fl. sJ fr. 2) verausgabt ... . . 17,211 fl. 18 fr. so daß nach Abzug der rückgezahlten Capitalien, Zin­sen und Verwaltuiigskosten ein Activbestanb von Acht- zehlitansend Dreihundert und Neun Gulden 57 Kreu­zer, worunter ein baarer Kassevorrath von 3127 fl. 41 fr. bleibt, während der Passivbcstand Achtzehntau- send Zweihundert Sechs und Neunzig Gulden 9 Kreuzer beträgt, mithin 13 fl. 48 fr. Reservefonds bleiben.

In dem Umstand, daß die Anstalt neun Monate bestanden, daß die Kapitalien zum größten Theil erst im dritten Quartal verzinslich angelegt wurden, und in der Größe der Verwaltuiigskosten, wurde der Grund gefunden, daß dieser Fonds sich nicht bedeutender her­ausstellte, während nach einer vorgelegten Berechnung, selbst bei nicht größerer Ausdehnung der Anstalt, der­selbe zu Ende 1835 über 300 fl. betragen wird.

Die Revifionsbemerkungen zur Rechnung von 1834 wurden durch die Beantwortungen als erläutert an­gesehen, und der Referent mit Aufnahme der Beschlüsse beauftragt, welche inzwischen erfolgt sind.

Das Nerwaltungspersvital wurde feiner Verbind­lichkeiten für 1834 erledigt angesehen.

' Die statutenmäßige Ergänzung des Ausschusses be­treffend, so waren drei Mitglieder desselben verstorben; es mußten also, durch das Loos bestimmt, noch vier austreten, und dieses traf Herrn Rentamtmann Schnei- vcr, Weinhändler Asmus und Apotheker Witte in Gießen, sodann, Herrn Pfarrer Georgi in Grimberg, an deren Stelle durck Stimmenmehrheit Herr Rent- amtinanu Schneider, Landrichter Ploch, Major Vena­tor, Gemeinderath Reiber, Weinhändler Asmus uub Apotheker Witte in Gießen und Herr Landrichter Kraft in ®rünberg gewählt wurden.

Auf den Antrag des Ausschusses wurden sodann die Beschlüsse gefaßt:

1) für die Zukunft die Ausschußsitzungen nicht mehr vierteljährig, sondern nur dann, wenn cs das Di-