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Laubacher Straße gelegenen, jetzt abgetriebenen Sechs« morgen-- und Strauchwald, sollen:
133 Stecken Buchen - Scheidholz,
44 „ „ Prügelholz,
351 „ Eichen« „
58 ff Buchen-Stöcke,
182 ff Eichen- „
4775 Buchen - Wellen, 13175 Eichen« „
sodann:
2619’4 Cubikfuß Eichen - Bauholz, 152 „ Buchen- „
41 Stück Eichen-Pflugwellen,
23 „ „ Pflugsrehe,
sowie mehreres andere Nutz- und Werkholz, Montag den 11. Mai d. I., öffentlich meistbietend verkauft werden. Die Versteigerung nimmt präcis 8 Uhr Vormittags ihren An« fang und die Derkaufsbedingungen werden alsdann eröffnet werden. Gießen am 27. April 1835.
Großherz. Hess. Landgericht das.
P l o ch. Stein.
432) Montag den 11. d. M. Vormittags 10 Uhr soll auf dahiesigem Rathhause die neben der Knabenschule in der Neustadt sich befindliche Miethwohnung auf weitere 2 Jahre öffentlich an den Meistbietenden vermiethet werden.
Gießen am 5. Mai 1835.
Der Bürgermeister
E. Silbereisen.
408) Künftigen Montag den 11. Mak l. I., beS Morgens um 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Civilbaubureau nachfolgende Arbeiten an den Wenigst- sordernden vergeben werden:
1) Die Beifuhr von 15 Cubikrthn. Stauffenberger Sandsteinen.
2) Das Brechen und die Beifuhr von 5 Cubikrthn. Kleinlindencr Mauersteinen.
3) Die Beifuhr von 8 Cubikrthn. Bausand.
4) Die Maurerarbeit zur Aufführung der Ringmauer am Arresthause.
5) Die Errichtung einer Holzwand zur Trennung des Arresthauses von dem Bauplatze.
Die Accordbedingungen liegen auf dem Bureau den Stekglustigen zur Einsicht offen.
Gießen den 6. Mai 1835.
H o f m a n.
367) Montag den 11. Mai um 2 Uhr Nach, mittags und die folgenden Tage zu derselben Stunde, sollen in der Wohnung der Frau Hofgerichtsräthin Oeser verschiedene Hausgeräthschasten dem Meistgebote ausgesetzt werden.
Besondere Bekanntmachungen.
424) Die Großherz. Hess. Haupt, Restcasse zu Darmstadt verschuldet der hiesigen Unkversitätscaffe ein Capital von 50,000 fl., welches den 1. Juli d.J. wieder zurückbezahlt und entweder km Ganzen oder kn geringer» Summen bis zu 500 fl. verzinslich wieder ausgeliehen werden soll.
Alle diejenigen, welche ein solches Darlehn auf, zunehmen beabsichtigen, haben sich wegen der näheren Bedingungen an die unterzeichnete Behörde unter spe, cieller Angabe der zu bestellenden hypothekarischen Sicherheit und mit gleichzeitiger Beibringung obrigkeitlicher Bescheinigungen über die angeführt werden, den Verhältnisse auf die geeignete Weise alsbald zu wenden. Gießen den 30. April 1835.
®n Hess, academ. Adimnistrations- Commission das.
Dr. von Löhr. vdt. Haberkorn.
425) Die für das erste Quartal 1835 zu bezahlenden Schulgelder sind binnen 8 Tagen bei Vermeidung gesetzlichen Zwangs an die Stadtkasse zu £>e, richtigen.
Gießen den 4. Mai 1835.
Der Stadtrechner Nern.
Feilgebotene Sachen.
429) Waaren-Empfehlung. Die von mir geführt werdenden Maaren, als: Strohhüthe, sacionkrte Kleiderzeuge Books, Batist, Jaconnet, Batistmouselin, Blonden, Rosen, glatten und gestickten Tüll in allen Breiten, Sommer-Shawls, Foulards, Schleyer, Crep, Taffet, Atlas, Flor-und Gürtel-Bänder, glatte und ä jour Strumpfe, glacirte, seidene und baumwollene Handschuhe für Damen u. Herrn, Comptoir-Röcke, Steif- ärmel, Cravatten, in Bronzewaaren, Schellenzüg- u. Börsen-Garnituren, Schnallen, Perlen rc. sowie eine schone Auswahl angefangencr Stickereien, gewirkte Taschen rc. empfehle ich unter Zusicherung der billigst gestellten Preise bestens.
M. Heß, am Asterweg.
430) In Pariser Modellhauben, Chemisetten, Kragen, französischen Stickereien nach dem neuesten Geschmack, empfiehlt sich
Henriette Heß, Marchande de Mode.
431) Zwischen Gießen und Marburg, kn Kur- Hessen in einer fruchtbaren Gegend, ist eine pachtfrcie Muhle mit 2 Mahl-und 1 Schlaggang, wozu 44 Cassel - Acker Land, Wiesen und 4 schöne Gärten, Oe- conomiegebäude, Gemeindönutzen, freie Braugerechtigkeit, Jagd - und Fischereigerechksame gehören, aus sreicr Hand zu verkaufen; auch kann ’Z des Kauf- Zeldes zu 4 pCt. verzinßlich stehen bleiben, das Nähere ertheilt die Erpedition dieses Blattes.


