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709 Die Lieferung des zur Stadtbcleuchtung pro 1835/36 erforderlichen RüböhlS soll kommenden Montag den 10. d. M. Vormittags 10 Uhr auf dem dahie, sigcn Rathhause an den Wcnigstnchmendcn öffentlich versteigert werden, wozu man Lusttragende hiermit einla - det.
Gießen den 6. August 1835.
Der Bürgermeister
j E. Silbercisen.
Besondere Bekannünachungen.
bracht wird, bemerkt man zugleich: daß in Folge di«, ser, von Hamburg rc. bis Basel sich erstreckenden Vcr, besterung in der Einrichtung der Güterposten, alle an obigen Tagen abgehenden, nach Frankfurt bestimmten Sendungen noch Nachmittags dort distribuirt werden'- Sendungen nach Baden, der Schweiz, Strasburg und Lyon, aber am Montag, Mittwoch und Freitag eine ununterbrochene Beförderung erhalten werden
Giessen am 7. August 1835.
Großherzogl. Postamt
Bauer,
707) Diejenigen, welche am 1., 15., 19. und 22. Mai, 10., 23. und 30. Juni, sowie am 2. Juli dickes Jahres im städtischen Holzmagazin Bohnenstangen und Zuckcrerbscn-Reiser ersteigt und die Zahlung dafür noch zu leisten haben, werden hierdurch zur Berichtigung ihrer Schuldigkeit innerhalb 8 Tagen *"*t. dsm Elnfiigen aufgefordert, daß nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist gegen die Säumigen das gesetzlich vorgefchrirbene Zwangsverfahren eingeleitet werden wird. Auf gleiche Weise werden diejenigen, welche mit dem Steiggeld für am 4. Mai und 3. Juni im großen Stadtwald erstandenes Holz noch im Rück- stande sind, an Berichtigung dieses Rückstandes unter ebenmäßiger Androhung des Erecutionsverfabrens er« innert.
Giessen den 4. August 1835.
Der Stadtrcchner Nern.
708) Die nachvcrzcichneten städtischen Gelder, nämlich: '
1) das Ztr, 4te, 5te und 6te Ziel der aus der Erhebung des Rathschöffen Kempf und vorhinigen Stadtrcchners Dietz herrührenden Rückstände;
2) die Stciggelder für, am 25. März 1835 auf hiesigem Nathhaus und in der alten Waage er- steigie Gcräthschaften;
8) die rückständige Communalstcuer pro 1835, und
4) die fällig gewesenen % des Steiggeldes für Gras von den städtischen Wiesen sind innerhalb 8 Tagen um so gewisser an die Stadtkasse zu berich- ligen, als fonsten gegen die Säumigen das vor- geschricbcne Zwangsverfahren eingeleitet werden muß und wird.
Gießen den 4. August 1835.
Der Stadtrcchner Nern.
720) Veränderung in Abgang der Güterposten nach Frankfurt.
Tie Packwagen, welche, am Sonntag, Montag, Mittwoch und Freitag von Cassel rc. kommend, seither um 8 Uhr Morgens von hier nach Frankfurt abgin- gen, werden, vom 15. d. M. anfangcnd, an denselben Tagen fchon Morgens 4 Uhr von bier aboefertiat werden. z 0
Indem dies zur Kenntniß des Publikums ge
Feilgebotene Sachen.
717) Große gedörrte Zwetschen werden in Commission verkauft bei
L. F. Hösterich auf der Mäusburg.
695) Spiegelgläser, sowie Spiegel, sind stets zu haben zu den billigsten Preisen bei
Carl Frech.
710). Ost-Indischer Nanquin, bester Oualttat, tn Stücken zu 8 und 11 Ellen, ist »och zu haben bei Gebrüder Hess.
703) Mendelsohn auf dem Seltersweg kauft und verkauft alle Sorten gebrauchte Oefen und Oefenplatten.
Zu vermiethen.
. 711) Eine große Stube nebst Kammer, Küche und Keller ist m M. 158 zu vermiethen. Auf Verlangen kann auch noch weiter ein heizbares Zimmer ab, gegeben werden.
e, "02) 400 fl. sind hier auszuleihen. Ausgeber die, scs ertheilt nähere Nachricht darüber.
706) In dem hiesigen Kirchenkastcn liegt ein Kapital von 286 fl. zum Ausleihen bereit. 9
J^) $ Stuben, 2 Kammern, eine Küche, »er, Zossener Holzplatz und Theil am Keller und Boden ist in der Wallthorstraße M. 66 zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.
r e r^94? *0Ztfn seither von Hrn. Bäckermstr. Wallenfels bewohntes Haus ist auf mehrere Jahre zu vermiethen. I. Pistor 's Wittwe.
715) Mein Pfcrdestall mit Chaiscnremise und Heuboden ist zu vermiethen und den 1 Nov. auch vielleicht noch eher zu beziehen. Bapst.
671) In meinem Hause in der Neustadt ist eine geräumige Familienwohnuug im unteren Stock, welches für einen Handwerker sehr geeignet ist und in 4 Stuben, Keller, Küche und einem Stück Garten besteht, zu vermiethen itnb kann den 1. October bezogen wer, tfn" Schreiner Stamm.


