Ausgabe 
7.2.1835
 
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52) Die dem Schreinermeister Rieb und dessen Ehefrau dahier zugehörige, vor'm Wallthor gelegene Hofraithe, als: ., , 5

80,8 Klftr. od. 2314 Rth. Wohnhaus, Hutterhaus,

Remise mir Pferdestall, Kühstall mit Holzschoppen und Schweinstall nebst Hof und Grund, mit 2 Gärten ne­ben und hinter dem Haus,

soll den 26. Febr. d. I., auf dahiesigem Rathhaus zur nochmaligen Versteigerung, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, gebracht werden. Gießen den 6. Januar 1835.

Großherzoglich Hessisches Stadtgericht. Müller.

54) Dienstag den 2. März d. I., Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem dahiesigen Rathhause die zum Nachlasse des Großherzogl. Hofgerichtöraths Dr. Leser gehörigen Immobilien, namentlich:

1) ein Haus, nebst Scheune, Schweinstall und Hausgarten in den Neuenbäuen;

2) 152% Ruthen Garten in der Schwarzlach an Joh. König;

3) 78 Ruth. Garten auf dem Gartfeld an Conrad Lampus,

öffentlich unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden.

Gießen den 13. Januar 1835.

Von Commissionswegen, Dietz,

Großherz. Hess. Commissionsrath.

73) Fruchtversteigerungen bei dem Rent« amte Giessen.

Mittwoch den 11. Februar 1835, Vormittags 9 Uhr, werden auf dem hiesigen Rathhanse

' 60 Mltr. Waizen, 400.Mlt. Korn, 150 Mlt.

Gerste und 200 Mlt. Hafer;

sodann Freitag den 13. desselben Monats, Vormit­tags 9 Uhr, auf dem Rathhause in Allendorf an der Lumda:

80 Mlt. Korn und 100 Mlt. Hafer unter den bekannten Bedingungen versteigert.

Gießen den 18. Januar 1835.

Großherzogl. Hess. Rentamt.

S chneider.

100) Auf Antrag des zur Concursmasse des Advocaten Geck dahier bestellten Curators soll der zur genannten Masse gehörige Brandwein-Brenn-Apparat, bestehend in einem Rauchbrandkessel nebst Huth, einem Läuterkessel nebst Huth, einem Kühlsaß nebst Schlan­genrohr, sechs Ma'ischbütten, einem Maischwärmer und sonstigen dazu erforderlichen Utensilien in ter- mino

Montag den 16.. Febr. l. I., Nachmittags 2 Uhr,

dahier an Ort und Stelle kn dem Wohnhause des Advocaten Geck in einzelnen Stücken öffentlich ver- steigert werden.

Diejenigen, welche die Sachen vorher zu besehen wünschen, haben sich dieserhalb an den Curator, Herrn Clemens Hepp dahier, zu wenden, und wird bemerkt, daß sämmtliche Stücke noch sehr gut gehal­ten und im brauchbarsten Zustande sind.

Wetzlar den 4. Februar 1835.

Im Auftrag des Königlichen Stadtgerichts, der Ite Sectetär

K r e k e r, Ober-Landes-Gerichts - Reftrendarius.

111) Da die am 30. December v. I. abge­haltene Versteigerung der Wüstungsstücke am Galgen­berg und der Gänseweide die Genehmigung des Stadt­vorstandes nicht erhalten hat, so wird hiermit eine nochmalige Versteigerung, und zwar auf

Mittwoch den 18. d. M.,

Vormittags 9 Uhr, an Ort und Stelle anberanmt. Der Anfang wird am Galgenberg gemacht.

Gießen den 2. Februar 1835.

In Verhinderung des Bürgermeisters, der Beigeordnete

H. Schneider.

121 ) D«ö in bcm Distrikt Neumark aufgenr- beitete Gehölz, bestehend in Eichen-, Kiefern« und Erlen- Scheit-, Prügel-, Stock- und Reiscrholz, soll künftiger: Montag den 9. dieses versteigert und der Anfang an der Grünberger Straße, Morgens 9 Uhr, gemacht werden.

Gießen den 6. Februar 1835.

Der Beigeordnete

H. Schneider.

92) Den mir und meinen Geschwistern zuste­henden Garten am oberen Riegelpfad werde ich

Montag den 9. Februar, Nachmittags 2 Uhr, in unserem Hause in der neuen Stadtanlage

je nachdem sich Liebhaber dazu finden, ganz oder in folgenden Abteilungen:

1) ein Stück 109%s Rth. stößt auf den Riegcl- pfad neben der Gasse und Buchbinder Balser gelegen, giebt 6 Alb. 6 Hlr. Zins inS Hospital,

2) ein Stück 132 Rth stößt auf Nro. 1., giebt 5 Alb. Zins zur hiesigen Rentei,

3) ein Stück 105 Rth. stößt auf Nro. 2., in Eigenthum versteigern. Die Bedingungen werden in dem Termin vorgelegt und können auch vorher bei mir angesehen werden.

Dr. Sundheim.

102) Künftigen Dienstag, den 10. d. M., Nach­mittags 2 Uhr, werden in der unteren Etage deö