Ausgabe 
6.6.1835
 
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Beilage z u Nro. 23

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Ferner vermischte Sachen.

499) Wohnungs-Veränderung. Daß ich meine Wohnung im Schlosse verlassen und den unte­ren Stock tut Hause des Herrn Hofgerichtsralhs Dr. Pilger bezogen habe, bringe ich hierdurch zur allgemei­nen Kenntniß.

Dr. Dir, Grvßherz. Kreisthicrarzt.

512) Die diesjährige Serien - Ziehung des neuen Kvnigl. Preuß. Anlehens von 12 Millionen Thaler MeuK. Knur., oder 21 Millionen Gulden im 24 fi.- rückzahlbar mittelst 252,000 Prämien von 2 mal 100,000 Thlr. Pr-. Courant; 90,000 Thlr.; 2 mal 80,000 Thlr.; 75,000 Thlr.; 5 mal 70,000 Thlr.; 2 mal 65,000 Tblr.; 2 mal 30,000 Thlr.; 2 mal 20,000 Tblr.; 10,000; 9,500; 8,000 ic., zu­sammen 22 Millionen 903,200 Thlr. Preuß. Courant findet nächsten 1. Juli, und die darauf Bezug habende Gewinn - Ziehung worin alle in der Se­rien - Ziehung hcrauSkommendcn Nummern, einen klei» ueren oder größeren Gewinn machen müssen und welche 9000 Prämien von 80,000 Thlr.; 20,000 Thlr., enthält am 15. October d. I. Statt.

Original-Promessen von 5 Nummern pr. Stück sind bei dem Unterzeichneten a 4 Thlr. Preuß. Cour. (7 fl. im 24 fl.-Fuß) pr. Nummer oder 20 Thlr. Preuß. Cour. pr. Promesse gegen gefällige Ueber- scndung des Betrags jit haben; auch ist man bereit, diesen, nach Ablieferung der Promessen, bei den be­treffenden Personen pr. Wechsel in Empfang nehmen zu lassen. Auf fünf bezahlte Promessen wird eiue sechsie gratis gegeben. Auf Verlangen sind auch ausführliche Verlvosungsplaue zu haben bei

Wilhelm Rieger in Frankfurt a./M.

510) Nachstehende Sorten Mineralwasser, als: Selterser, Geilnauer,

Emser, Kessel und Kränchen, Schwalbacher, Wein, und Stahlbruniren, Fachingcr,

Weilbacher Schwefelbrunnen, in ganzen und halben Krügen, kann ich jede Woche frisch besorgen. Gießen im Juni 1835.

W. Drullmann aus Wetzlar.

525) Ick mache einem geehrten Publicum hier­mit die Anzeige, daß ich mich als Bürger u. Schuh­macher dahier etablirt habe und empfehle mich bestens im Verfertigen aller Sorten Herrn- und Damen- Stiefel u. Schuhen nach der neuesten Pariser Mode. Meine Wohnung ist bei Herrn Sattler Kühne

im Ecksteinschen Hause an der Hintergasse eine Treppe hoch. Friedr. Berg.

465) Zur allgemeinen Militär - Vertre­tungs-Anstalt, die pro 18371 1028 Mitglie­der zählte und die durch ihre große Mitglieder­zahl uud die durch mich geleistete, 102,000 fl. betragende Caution die größtmöglichste Si­cherheit und Vortheilc bietet, haben bereits für dieses Jahr gegen 700 Personen ihren Beitritt erklärt.

Die Eltern und Vormünder Per im Jahr 1815 Geboruen lade ich zum Beitritt ein.

Darmstadt den 18. Mai 1835.

Ernst Emil Hoffmann.

521) Am 2ten Pfingstfeiertage ist Entrlcball im B u s ch 'scheu Garten.

515) Den 2ten und Steil Pfingflftiertag ist gute Tanzmusik bei mir auzutreffen, wozu ich höflichst einlade.

Gleiberg den 5. Juni 1835.

W. Grand 'h o m m c.

515) Den 2ten Pfingstfe i'ertag ist auf dem Welle r'scheu Hofe an der Marburger Straße gute Tanzmusik anzutressen.

526) De» 2ten Psingstfeiertag findet man bei Wirth Kling in Wieseck gute Tanzmusik.

Kirchliche Notizen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst am 1 teil Pfingstfeiertage. Merzens: Geheimer Kirchenrald Dr. Palmer. Nach­mittags: Kirchmrath Br. Engel.

Am Sten Pfingstfeiertage. Morgens: Kir- chenrath Dr. DieffeUbach. Nachmittags: Pfarrer S p e n g e l.

(X.B. Am Sten Pfingstfejertage wird, wegen der Konfirmation, der Vormittags-Gottesdienst um bald 9 Uhr, und ter Nachmittag»-Goitesdienst um L Uhr seinen Anfang nehmen.)

Kopulirte. Den 3. Juni: Der Grcßheizogliche Universitäts Secretär, Georg Hakertorn, und Jungfer Sophie Friederike Christiane, des Eroßherz. ObristlieutenantS, Ernst Stürz, eheliche Tochter.

Denselben: Jacsb Georg Best, Bürger und Schuh­machermeister «llhier, Balthasar Best, penstonirten Garnisons­schuttehrers allhier, ebelicher Sohn; und Jungfer Elisabetde Dorothea, weiland Johann Balthasar Spuck, Burgers und Schäfers in Laubach, eheliche Tochter.

Getauft. Den 3t. Mai: Eine uneheliche Toch­ter, Henriette Karoline Katharine Marie Wilhelmine.