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Behörde zu Berlin, erlaubt sich Unterzeichneter auf dieses, aus verschiedenen Pslanzensioffen zusammen­gesetzte und durchaus unschädliche Mittel aufmerksam zu machen, durch welches bei richtiger Anwendung die Kopfhaare, die, scy es durch Alter oder durch Krankheiten, oder durch was immer, grau oder weiß geworden sind, in Zeit von einigen Wochen eine schöne nartürliche dunkle Farbe erhalten. Zugleich wird durch das Mittel die Haarwurzel gestärkt und somit der Haarwuchs bedeutend befördert.

Indem sich Unterzeichneter aller weiteren Lobes­erhebungen über dieses Mittel eutbält, da die Erfah­rung vernehmlich genug dafür sprechen wird, erlaubt er sich unter vielen nur einige Zeugnisse beizufugen.

Das Flaeon dieser ausgcze chnetcn und in seiner Art einzigen Haar-Tiuckur ncbst Gebrauchsanweisung kostet 1 Rthl. 8 gEr. und ist allein ächt und unver­fälscht zu haben

bei Earl Frech in Gießen. Erstes Zei'gniß

Daß die Haar-Tinctur des Hrn. Leonhardt von ausgezeichneter Wirkung ist, babe ich an mir s-lbst in Erfahrung gebracht, was ich hiermit zur weiteren Empfehlung dieses vortrefflichen Mittels, der Wahr­heit gemäß bescheinige.

Freiberg am 16 Äug. 1834.

Alexander Graf zur Lippe, Kais. Kön. Oestrreich. Kämmerer, Ritter rc. der Zeit zu Freiberg.

Zweites Zeugniß.

Von einem hartnäckigen Ncrvenfiebrr genesen, ward mein starkes schwarzes Haar auf einmal schnee­weiß. Alle Wittel, die von meinem sehr achtbaren würdigen Arzte dagegen verwendet wurden, als: Ab­schneiden der Haare, ölige Einreibungen u s. f., blie­ben fruchtlos und ich war durch diesen Uebclstand in meinen besten Jahren zu einem Greise geworden. Da wendete ich endlich die von Herrn Leonhardi erfun­dene Harr - Tinctur an, und schon nach 2 Wochen nach Gebrauch von zwei Flaevns war mein Haar nicht nur schwarz, wie zuvor, sondern es wuchs auch weit kräftiger und starker. Aukgekordert von Herrn Leonhardi nun, nehme ick nicht nur keinen Anstand, ihm diesen Er'olg seines Mittels der Wahrheit gemäß zu bescheinigen, sondern ich halte es sogar für meine Schuldigkeit, dieß zu thun, damit auch hierdurch die­ses so nützliche Mittel immer mehr Vertrauen gewinnt und allgemeiner bekannt wird.

Pfarrhaus Horstheim den 9 Juli 1834.

M. Eh. G. Grunler, Oberpfarrer.

696) Erprobtes aromatisches Wasser, zur Belebung der Gesichtsfarbe' und Erhaltung einer reinen und zarten Haut, ohne den minde­

sten Nachtheil, vielmehr mit Beförderung d« ganzen Gesundheit; erfuudcn und einzig verfir, tigt von K. Miller.

Vielfache Erfahrungen haben bewiesen, daß dieses Schönheitsmittel alle andern bisher bekannten an Wirk­samkeit und zugleich an Unschädlichkeit für die GesuK- heit übertrifft. Eine gesunde blühende Gesichtsfarbe, Befreiung von Flechten und jeder andern Art «oit Ausschlägen und Flecken sind die unausbleiblichen Fel­gen des Gebrauchs dieses aromatischen Wassers; des­wegen läßt sich dieses Mittel auch beim Baden mit großem Nutzen anwenden, wenn etliche Fläschchen dem Badwasser beigefügt werden. Zugleich ist dieses Was­ser wegen seines sehr angenehmen Geruchs empfehlens- wcrth.

Zum Beweis der wahren Aechtbeit dieses aro­matischen Wassers ist jedes Fläschchen mit dem König­lichen Brevct-Pettschalt und der umwickelten Gebrauchs­anweisung, nebst Umschlag, mit dem Königlichen Wap­pen und des Erfinders eigenhändigem Namenszug versehen.

Non diesem aromatischen Wasser ist die einzig! Niederlage für Gießen bei I. D. Felsiiug's Witlwe, wo das Fläschchen gegen portofreie Einsendung für 2 f[. 20 fr. zu haben ist.

K. Miller,

in Zurzach in der Schweiz und in Mühlhausen im Oberelsaß, brevetirt von S. Mai. Ludwig Philipp, König der Franzosen.

684) Für Freunde des Gesanges und fröh­liche Zirkel

ist von dem rühmlichst bekannten Lieder-Eomponisten Methfeffel, bereits in der 4tni Auflage erschienen:

Allgemeines Liederbuch, enthaltend 120 ältere und neuere Gesellschaftslieder, Vaterlands-Gesänge, Volkslieder, mit Clavicrbegleitung. Prachtausz. mit 1 Stahlst, sauber geh. 2 fl. 24 fr. Dasselbe mit Begleitung der Guitarre 1 fl. 30 fr. Das­selbe ohne Begleitung, nett gebunden in Westen­taschenformat 27 fr.

Hier in einem Raume zusammengedrängt, wird eine Quintessenz deutscher Lied-r gegeben, die beson­ders heitere und erhebende Beziehungen des Lebens berühren. Alle frohe Gesellschaften, jeder häusliche Kreis und der Stand der Krieger alle finden hier, was ihnen zusagt, und wie das Werk schon bisher ein viclbegehrtes war, so wird diese neue Auflage noch weit mehr Eingang finden, da nebst der inneren Verbesserung auch ein wahrhaft schönes Aeußere das Ganze empfiehlt.

Zu haben bei ®. F. Heyer, Sohn, in Gießen.

(Hierzu eine literarische Beilage.)

Hierzu eine Beilage.